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Seniorenzeitung Oktober 2007

Ausflug nach Würzberg
Unterwegs im Odenwald

Ein sehr beliebtes Ausflugsziel für unsere Senioren ist das Würzberger Ausflugscafe. Sylvia Panse lädt gerne bei schönem Wetter die Senioren ein, um eine Fahrt durch den Odenwald und Spessart zu unternehmen. Sie wählt, zusammen mit den Teilnehmern, eine Strecke aus mit einem kulinarischen Ziel.
So war der letzte Ausflug im bekannten
Sophienhof. In Würzberg gibt es nicht nur kulinarische Ziele, auch Wintersportfans kommen auf Ihre Kosten. Durch das hoch gelegne Plato ist es ein idealer Langlaufort. Für den Sommersportfan ist der Hochseilgarten zu empfehlen. Der Abenteuerwald, wie er genannt wird findet seit seiner Eröffnung großen Anklang.
 


Der neue Wohnbereich

Nach vier jähriger Planungs- und Ausbauphase wurde endlich der dritte Wohnbereich fertiggestellt. Die Erweiterung wurde nötig um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen und somit für zukünftige Aufgaben und Herausforderungen besser gerüstet zu sein. Mit den dazu gewonnenen zwölf Einzelzim mern haben wir das gute Ambiente des Hauses weiter verbessert. Das Ziel bei den Bewohnern steht hier im Vordergrund, die Eigenständigkeit zu erhalten oder gar zu verbessern. Was natürlich eine Steigerung der Lebensqualität bedeutet. Unser Bemühen gibt uns recht, da seit Eröffnung im Mai des Jahres sich schon eine homogene Wohnbereichsgruppe gefunden hat, die sich gegenseitig mit Rat und Tat unterstützt.

Gemütliche Ecken und schöne
Aussichten sind das Marken-
zeichen des Wohnbereis 3


Moderne Sagen und Anekdoten

Die gestohlene Schwiegermutter

Mein Onkel arbeitet für eine internationale Firma und er hatte ein Gratisticket nach England bekommen. Er fuhr hin und traf einen Kollegen aus demselben Konzern, der gerade einen Autourlaub in Spanien hinter sich hatte. Einen Urlaub, den er, wie er sagte, nie vergessen würde.

Er war mit seiner Frau, den beiden Kindern und seiner Schwiegermutter durch das LandesinnereSpaniens gefahren. Es war fürchterlich heiß im Auto. Plötzlich stirbt die Schwiegermutter. Sie halten an und diskutieren, was sie tun sollen. Es ist ihnen äußerst unbehaglich, dass die Schwiegermutter tot auf dem Rücksitz neben den Kindern sitzt. Aber da fällt dem Mann ein, dass er einen Gepäckträger auf dem Dach und seine schwarze
Persenning im Kofferraum hat. Er rollt die Schwiegermutter in die Persenning ein, schnallt sie auf dem Dach fest, und dann fahren sie in die nächste Stadt. Dort suchen sie eine Polizeiwache auf, um der Frau einen Totenschein ausstellen zu lassen, damit sie die Leiche über die Grenze bekommen.

Der Mann geht in die Wache, um zu erklären, was geschehen ist. Er hat Schwierigkeiten mit der Sprache, und es dauert einige Zeit, bis man einen Dolmetscher geholt hat. Währenddessen sitzt die Ehefrau mit den Kindern im Auto, die werden in der Hitze ungeduldig und gehen schließlich los, um Eis zu kaufen. Kurze Zeit später kommt der Mann mit den Polizisten heraus, um sich die tote Schwiegermutter anzusehen. Da entdecken sie, dass das Auto gestohlen ist.

Der Mann, der die Geschichte erzählte, sagte, sie hätten das Auto nie wieder gesehen und auch die tote Schwiegermutter auf dem Dachgepäckträger nicht. Und einen Totenschein für die Schwiegermutter bekamen sie nie.

Die leeren Konservendosen

Dieses Jahr im Mai habe ich von einem Jungen, der im Film-Centrum in Göteborg arbeitet, gehört, es gebe dort in der Stadt ein China-Restaurant, das im Verdacht stehe, für sein Essen Katzenfutter zu verwenden. Ein Müllmann hatte in den Abfallsäcken des Restaurants ungewöhnlich viele Katzenfutterdosen bemerkt. Es schlug bei der Gesundheitsbehörde Krach, und man führte eine Untersuchung durch. Das Katzenfutter wurde für eine Art chinesischen Eintopf benutzt.
 


Erfindungen der Menschheit

Der Kaffee

Die Ursprünge der Kaffeenutzung im Nahen Osten liegen so weit zurück, dass sich um sie nur noch verschiedene Legenden ranken. Die meisten sind mit der anregenden Wirkung des Getränkes verknüpft. Einer Legende nach
wird der Kaffee dadurch entdeckt, dass ein Maronitenmönch namens Naironus Banesius eine Viehherde beobachtet, die sich sonderbar benahm. Wie die Hirten im Lande Kaffa in
Abessinien sich beklagten, waren die Tiere ungewöhnlich lebhaft und fanden bis spät in die Nacht keine Ruhe und zeigten keine Anzeichen von Müdigkeit.
Der Mönch ging diesem Rätsel nach und fand auf der Weide der Tiere eine dunkelgrüne Pflanze mit kirschähnlichen Früchten in grün, gelb und rot. Mit wissenschaftlicher Neugier bereitete sich der Mönch einen Sud aus dieser sonderbaren Pflanze und stellte fest, dass seine Müdigkeit schwand und er problemlos nachts wach bleiben konnte, um seinem Gebet nachzugehen.
Der Kaffeebaum existiert natürlich schon sehr viel länger. Die in der Legende angesprochene Region Kaffa, die dem Getränk später ihren Namen geben sollte, im
abessinischen Hochland in Äthiopien ist vermutlich tatsächlich die Urheimat dieser Pflanze.


Kurschatten
Beitrag von Dietrich Sabrowski

Müde schleich´ ich durch den Park, geschwächt durch Knäckebrot und Quark.
Die Füsse sind so schwer wie Blei, als ob ich Hundert Jahre sei.
Vor Wochen war ich munter, Heut´ rutscht mir die Hose runter.
Verschwunden ist die Lebenskraft, Alle Glieder sind erschlafft.
Und was sonst mein ganzer Stolz, hängt nun an mir wie morsches Holz.
Zaghaft tret ich hinter´n Baum, ich trau meinen Augen kaum,
Was einst in voller Blüte stand, liegt nun wie tot in meiner Hand.
Ich wage gar nicht dran zu denken, mich irgendeiner Frau zu schenken.
Von Lust und Liebe keine Spur, das sind die Schatten einer Kur.

 


Ausflug in die Pfalz
Im Land der Krumbär

An einem Feiertag ging es mal wieder in die Pfalz, unser Ziel, Neustadt an der Weinstraße. Mein Vater
hatte in jüngeren Jahren bei der Landmaschinenfabrik Howard Weinpressen auf Montage repariert und seit dieser Zeit hatte er einen Weinhändler, von dem er jedes Jahr seinen Wein bezog. Bei der Fahrt durch die Gemeinden machten wir auch halt bei Gemüsebauern um Dekorationsmaterial für den Herbst mit zu nehmen. Es galt Kürbisse auszuwählen und es waren echt sehr schöne Stücke dabei. Auf dem Angebot stand auch Sauerkrautballen und die waren riesengroß. Noch nie bis dahin habe ich eine Sauerkrautmaschine gesehen und dazu noch eine älterer Bauart, eine Rarität. Es ist wichtig den Kindern diese Art von Landwirtschaft beizubringen, denn sonst kennen sie nur das Sauerkraut vom Supermarkt aus der Dose. Weiter Richtung Hauswinzer kamen wir beim berühmten Schnitzelwirt Kästle vorbei. Er betreibt eine Gartenwirtschaft mit Tellergroßen Mammutschnitzeln, er war bereits ein paar mal im Fernsehen und ist hier in der Gegend nur als großen Schnitzelportionen zu essen vermag.
Angekommen beim Winzer gab es eine kleine
Weinprobe und eine Hofführung für die Kinder. Es war für die Kinder eine lehrreiche Sache und hat viel Spaß bereitet. Bevor wir heimfuhren, machten wir noch einmal halt in einem Biergarten und bei Pfälzer Spezialitäten hatten wir einen herrlichen Blick auf das Hambacher Schloss.


Die Weihnachtsgeschichte
Drei Wünsche

Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu, wie er die Krippenfiguren schnitzte. Der Junge schaute sie sich ganz intensiv an , und sie fingen an, für ihn zu leben. Da schaute er das Kind an - und das Kind schaute ihn an. Plötzlich bekam er einen Schrecken , und die Tränen traten ihm in die Augen. "Warum weinst du denn?" fragte das Jesuskind. "Weil ich dir nichts mitgebracht habe", sagte der Junge. "Ich will aber gerne etwas von dir haben", entgegnete das Jesuskind. Da wurde der Kleine rot vor Freude. "Ich will dir alles schenken, was ich habe", stammelte er . "Drei Sachen möchte ich von dir haben", sagte das Jesuskind. Da fiel ihm der Kleine ins Wort: "Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch ..."?- Nein", entgegnete das Jesuskind, "das alles brauche ich nicht. Schenk mir deinen letzten Aufsatz." Da erschrak der Kleine. "Jesus", stotterte er ganz verlegen... und flüsterte: "Da hat doch der Lehrer 'ungenügend darunter geschrieben". "Eben deshalb will ich ihn haben", antwortete das Jesuskind. "Aber, warum denn?" fragte der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, wo 'ungenügend' darunter steht. Versprichst du mir das"?. "Sehr gern" , antwortete der Junge. "Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir", sagte das Jesuskind..., "deinen Milchbecher". "Aber den habe ich doch heute zerbrochen", entgegnete der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir das auch?" "Das ist schwer", sagte der Junge. "Hilfst du mir dabei?" "Aber nun mein dritter Wunsch", sagte das Jesuskind.

"Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du der Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen ist". Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante und weinte so bitterlich: "Ich, ich, ich ...",brachte er unter Schluchzen mühsam heraus... "ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen." "Ja, du sollst mir all deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen", sagte das Jesuskind. "Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen; ich will dich annehmen in deiner Schwäche; ich will dir immer neu vergeben; ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. "Willst du dir das schenken lassen?" Und der Junge schaute, hörte und staunte .... .


Die Kinder vom Spatzenland zu Besuch

Frau Schmoll und
Frau Leikheim mit
zwei Kindern

Kurzzeitpflegegäste Familie Heißner
freuen sich über die Kinderschar

Herr Ittmann lauscht mit Freude der mitgebrachten Lieder und gibt später noch liebe Wünsche mit auf den Weg


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