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Die Frau Geheimrätin wünscht ihren Sommeraufenthalt in der Nähe des Fürstenwaldes zu nehmen. Da sie weiss, daß der Andrang sehr groß ist, fährt sie schon vor der Saison hin, sich ein Zimmer nach ihrem Geschmack auszusuchen. Durch den Dorfschulzen geleitet, findet sie ein Zimmer. Sie mietet es für die kommende Saison und fährt wieder zurück. Zuhause angelangt, fällt ihr ein, daß sie vergessen hat, anzufragen, ob auch ein WC vorhanden sei. Sie schreibt also dem Dorschulzen und bittet um Nachricht. Der Dorfschulze zerbricht sich den Kopf, was wohl ein WC sein könnte. Schließlich geht er zum Pastor des Dorfes. Der meint, damit sei wohl die neue Waldkapelle gemeint. Strahlend vergnügt begibt sich der Dorfschulze nach Haus in der Meinung, die Frage gelöst zu haben und schreibt folgenden Brief an die Geheimrätin: Sehr geehrte gnädige Frau! WC ist vorhanden, liegt inmitten eines prächtigen Tannenwaldes, etwa eine halbe Stunde vom Hauseentfernt und wegen seiner gesunden Lage sehr zu empfehlen. WC ist geöffnet mittwochs und sonnabends. Es empfiehlt sich wegen des ungeheuren Andrangs schon eine halbe Stunde früher da zu sein. Gnädige Frau können jedoch beruhigt sein, da etwa 600 Sitzplätze vorhanden sind. Bei schönem Wetter findet die Sache im Freien statt. Sonntags empfiehlt sich der Besuch besonders, weil dann die Veranstaltung von Orgelmusik begleitet wird. Demjenigen, welcher keinen Sitzplatz erhält, ist Gelegenheit gegeben, sich an die umsäumende Mauer zu stellen. Um Ihnen aber einen Vorzugsplatz zu reservieren, werde ich den besten für Sie freihalten. Auch ist die Akustik ganz hervorragend und wird von Kennern sehr bewundert. Selbst der zarteste Ton ist in allen Ecken gut zu hören und verbreitet ein tausendfaches Echo. Ein Gefühl der Andacht überkommt einen, wenn man in Ehrfurcht sein Knie beugt. Beim Verlassen dieser Stätte werden Sie das Gefühl großer Erleichterung haben und jeder Druck wird von Ihnen genommen sein. Für unsere Gäste, für die der Weg zu weit ist, haben wir einen Omnibusverkehr eingerichtet. In der Erwartung, dass Sie lebhaften Gebrauch davon machen werden, zeichnet
Hochachtungsvoll Ihr ergebener Dorfschulze)
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Der diesjährige Frühling zeigte sich von seiner schönsten Seite. Temperaturen von über 30° waren keine Seltenheit. So ging es an einem sonnigen Tag zur Burgterasse, die Gaststätte liegt einen Steinwurf unterhalb der Burg Breuberg und bietet neben gut bürgerliche Essen einen wunderschönen Blick auf das Mümlingtal. Für die Bewohner war es ein sehr schön und gemütlicher Nachmittag. Bei frischem Schankbier, traditionellem Hessischen Apfelwein und einer guten deftigen Brotzeit, ließ es sich hier in der Odenwälder Höhenluft gut gehen. Sollten sie einmal den Wunsch haben hier zu gastieren so sollten sie, solagne sie natürlich noch Körperlich mobil sind, einen Aufstieg auf den Burg Breuberger Turm wagen. So einen herrlichen Ausblick an einem sonnigen Tag bekommen sie im Odenwald nicht alle Tage.
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Frau Harder und Frau Podeschwa bei rger Unterhaltung
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Frau Schindler und Frau Eckert genießen den schönen warmen Nachmittag
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Heimbeiratswahl im Landhaus
Wie jedes Jahr fand auch in diesem wieder die Heimbeiratswahl statt. Wahlberechtigt waren 48 Heimbewohner. Davon konnten 9 aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Von den 39 abgegebenen Stimmen war eine ungültig. Von den aufgestellten Kandidaten wurde Frau Waltraud Neidig auch in diesem Jahr in Ihrem Amt mit 30 Stimmen bestätigt. Wir gratulien Frau Neidig für die Wahl und wüschen alles Gute.
Hier die Stimmauszählung:
Frau Maria Bähre 27 Stimmen Frau Erika Brühl 28 Stimmen Frau Ursula Deege 13 Stimmen Frau Katharina Eckert 10 Stimmen Frau Margaretha Faust 8 Stimmen Herr Georg Fritsch 20 Stimmen Frau Margarete Harder 9 Stimmen Frau Sofie Hotz 19 Stimmen Frau Waltraud Neidig 30 Stimmen Frau Paula Ries 13 Stimmen Frau Hedwig Werlé 13 Stimmen
Frau Neidig freuht sich über den Blumen- strauß
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In diesem Jahr wärde die Kinderbuchautorin 100 Jahre alt geworden
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Astrid Lindgren
In diesem Jahr wäre die Kinderbuchautorin 100 Jahre alt geworden
Astrid Lindgren (1907-2002) schrieb in ihrer 58jährigen Karriere 87 Bücher, die bis heute in 90 Sprachen und in 80 Ländern verlegt wurden. Seit Jahrzehnten lieben Klein und Groß ihre originellen Figuren, darunter etwa Michel aus Lönneberga (im Schwedischen Original hieß er Emil), Ronja Räubertochter, die Brüder Löwenherz und natürlich Pippi Langstrumpf.
Astrid Lindgren war 37 Jahre alt, als 1944 ihr erstes Buch erschien. Drei Jahre zuvor lag ihre Tochter Karin mit einer Lungenentzündung im Bett und bat ihre Mutter darum, ihr eine Geschichte von einem Mädchen namens Pippi Langstrumpf zu erzählen, das sie sich ausgedacht hatte. Astrid Lindgren stimmte zu: „Ich fragte sie nicht mehr, wer diese Pippi sei, sondern begann einfach, sondern begann einfach eine Geschichte über sie zu erzählen. Und weil sie einen lustigen Namen hatte, wurde aus ihr ein lustiges Mädchen.“ 1944 beschloss Astrid Lindgren Geschenk zu Karins zehntem Geburtstag. Eher beiläufig schickte sie das Manuskript auch an einen Verlag. Nicht ahnend, wie erfolgreich ihre Idee werden würde. Sie schrieb, sagte Astrid Lindgren, um das Kind in mir zu unterhalten, was ihren Büchern jene besondere Energie gibt. „Kein Kind inspiriert mich mehr als das, ich einmal war“, erklärte sie einst in einem offenen Brief an ihre Leser. „Um Kinderbücher zu schreiben, muss man nur selbst Kind gewesen sein, und sich daran erinnern.“
Heute kann man die Welt und Figuren aus den Büchern der geliebten Autorin hautnah im Theaterpark „Astrid Lindgrens Värld“ im Dorf Vimmerby in Smäland erleben.
Mehr über Astrid Lindgren und den Theaterpark unter www.alv.se
Quelle: ikea family
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So ändern sich die Zeiten
Beitrag von Dietrich Sabrowski
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So ändern sich die Zeiten
Beitag von Diedrich Sabrowski
Auf Urlaubsreisen war ich oft bedacht stets einzupacken, was mich glücklich macht. Ein Lippenstift, den Lidschatten, die Puderdose und Düfte nach Lavendel und nach Rose. Auch Cremetöpfchen für Tag und Nacht, ganz einfach, alles was mich glücklich macht.
Dazu die Kleider, luftig, leicht und bunt, tief ausgeschnitten, mal spitz, mal rund. Und seidene Hemden für die Nacht, ganz einfach, alles was mich glücklich macht.
Heut´ sieht mein Kofferinhalt anders aus, die Schönheitsmittel lass´ ich jetzt zu Haus´. Nicht Braunstifte und Puderdose, nein, eine wollene Unterhose, Arthrosensalbe, Franzbranntwein, pack´ ich jetzt in den Koffer rein. Und Kniewärmer für den Tag und die Nacht, ganz einfach, alles was mich glücklich macht.
Dazu Tabletten, Tröpfchen, Rheumamittel, und gegen Kälte warme Kittel, ein Döschen für´s Gebiss bei Nacht ganz einfach, alles was glücklich macht.
Auch Gummistrümpfe, Kukident, und Augensalbe, wenn´s mal brennt, die Wärmeflasche für´s Bett und die Nacht, ganz einfach, alles was mich glücklich macht.
So hab´ in vielen Lebensjahren ich ein Wandel nun erfahren, doch heut´ noch bin ich stets bedacht, nur einzupacken, was mich glücklich macht.
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Auf einer Länge von über 10 Kilometern schlängelt sich die Sensbach durch das Tal, bevor sie in den Neckar mündet. Im Sensbachtal finden sich drei kleine Ortschaften, Obersensbach, Unter-sensbach und Hebstahl, die alle zur Gemeinde Sensbachtal zusammen geschlossen sind. Wer frische Produkte aus der Gegend einkaufen möchte, der sollte mal in den Dörfern vorbeischauen. Das Sensbachtal ist eine lieblich anmutende Gemeinde im südlichen Odenwald. Der Wanderer findet hier auf 83 km Länge beste Wandermöglichkeiten an, für eine Umrundung des Tals werden 8 Stunden benötigt. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Sensbacher Gastronomie. Zwischen Untersensbach und Hebstahl geht es von der Straße links ab, in Richtung der Weilers Salmshütte. Dort findet sich auch die Gartenwirtschaft "Salmshütte". Mitten im Grünen zwischen Feldern und Pferdekoppeln kann man hier wunderbar nach einer Wanderung entspannen und hausgemachte Spezialitäten genießen. Hier kommt alles aus der eigenen Produktion, denn Familie Meraner hat eine Metzgerei.
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Seitenthemen: Anekdote – Die Waldkapelle, Heimbeiratswahl im Landhaus, Astrid Lindgren und Pippi Langstrumpf, Heimatseite; Das Sensbachtal Salmshütte und seine Wanderer
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