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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Osterausgabe 2013      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Die Arnheider Kapelle . Otzberger Land
               Auswanderer aus Hainstadt

Spätlese 3/2012

Spätlese 2/2013

Vorwort

Unser Breuberg

Von Roland Scheuermann

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vorwort12013011

Unsere Breuberger Region hat eine lange Geschichte. Bereits die Kelten haben hier gesiedelt und die Römer haben den Wein mit in das Mümlingtal gebracht. Überall sind Spuren von den alten Volksstämmen zu finden. In Hainstadt wurden vor einiger Zeit keltische Grabsteine gefunden, zu bewundern am Hainstädter Friedhof. In Rai-Breitenbach wurde eine Kirche aus dem Mittelalter entdeckt, die Jahrzehnte lang als Heuschuppen genutzt wurde. Ein großes Glück, so wurde an dem alten Kirchlein nur wenige Veränderungen vorgenommen. Heute kann das frühzeitliche Gotteshaus nach, einer Anmeldung bei der Stadtverwaltung Breuberg, besichtigt werden. Nach alten, in der Kapelle gefundenen Dokumenten, gab es sogar ein Römerkastell am Fuße des Breubergs. Bis heute wurde aber sein Standort nicht entdeckt.
Der größte Anziehungs- und Identifikationspunkt der Stadt und seiner Bürger, ist aber unsere Burg Breuberg. Es gibt jedes Jahr immer mehr Veranstaltungen in der Burg, oder davor. Jeder Breuberger Bürger ist mindestens einmal im Jahr oben auf der Burg. Für einen Euro kann jeder auf den Burgturm steigen, als Entschädigung bekommt er einen der schönsten Ausblicke in das Breuberger Land. Immer wenn ich die Hauptstraße entlang fahre, geht mein Blick in Richtung der Burg und ich freue mich hier im Breuberger Land zu leben. Ich bin mir sicher das es nicht nur mir so gut gefällt, aus diesem Grund habe ich eine Seite mit der Geschichte unserer Burg erstellt und dazu mit dem Burg- leben im Mittelalter. Ein Veranstaltungstipp ist in diesem Jahr das Treffen „Neustadt in Europa“, welches in diesem Jahr im Breuberger Land stattfindet. Vom 21. – 23. Juni 2013 gibt es in diesem Zusammenhang den Historischen Markt in der Neustädter Altstadt, ein Europäisches Dorf vor der Breuberghalle mit Spezialitäten aus der Türkei, Frankreich und Holland, einen traditionellen Festumzug von der Burgstraße zum Historischen Markt und ein Willkommens- abend in der Festhalle am Freitagabend nähere Informationen unter Stadt Breuberg). Neustadt in Europa ist ein alljähriges Städtetreffen. Mit den 36 verschiedenen Städten in Europa ist es das größte Treffen seiner Art auf der Welt.

Bibelworte

Der kleine Junge im Stollen

Es war einmal ein kleiner Junge, der in einen tiefen Stollen fiel. Die Feuerwehrleute und alle aus seinem Dorf scharten sich um ihn. Jedes mal, wenn jemand in den Stollen schaute, fing der Junge zu Junge12013004weinen an, dass alle Angst bekamen. Alle machten sich Sorgen um den Verletzen. Nur die Eltern nicht.
Der Vater trat an den Rand der Grube, nachdem alle Rettungsversuche gescheitert waren. Da begann der Junge wieder zu weinen. Doch der Vater blieb stehen und meinte mit beruhigender Stimme: "Hab keine Angst, ich bin es, dein Papa. Du brauchst dich nicht vor der Dunkelheit zu fürchten. Jedes mal wenn es dunkel wird, bin ich es." Da hörte der Kleine auf zu weinen. Er hatte keine Angst mehr vor dem Schatten, der auf ihn viel, wenn jemand an den Schacht trat. So konnte ihm sein Vater ein Seil runter lassen und ihm Anweisungen geben, so dass er herausgezogen werden konnte. Er hatte nur leichte Verletzungen. Dank seinem Vater. Er wäre gestorben, wenn sein Vater nicht den rettenden Gedanken gehabt hätte. Seit diesem Tag hatte der Junge, den dieses Erlebnis etwas erwachsener gemacht hatte, keine Angst mehr vor sonst so unheimlichen Schatten. Jedes Mal, wenn er den Anschein von Schauer hatte, dachte er an die Worte seines Vaters: "Wenn es dunkel wird, dann bin ich es, hab keine Angst!" Und gleich fühlte er sich stark und sicher.

Dani Loewe

Quelle: meine-festtagsgedichte.de, bioweb.lu, .regenbogenwald.de

geo

Aus unserer Nähe

Die Arnheider Kapelle

anhkap120132233012 (3)Ein Kleinod der besonderen Art ist die Arnheider Kapelle. Sie steht auf dem gleichnamigen Gehöft im Stadtteil Breuberg, Rai-Breitenbach. Wissenschaftler der Universität Heidelberg datierten den Bau auf das 8. Jahrhundert, also noch vor dem Bau der Einhardtsbasilika in Steinbach. Somit ist die Kirche, die älteste Kirche im Odenwaldkreis. Im Jahr 1956 entdeckte Otto Müller (Erforscher der Einhardsbasilika) die Kapelle, die zu diesem Zeitpunkt als Hirtenhaus mit angrenzendem Schuppen genutzt wurde. Dabei fand er ein Schriftstück mit Aufzeichnungen eines Römerbades und wie es entdeckt wurde. Ein Bauer war 1543 mit seinem Pflug anhkap120132233012 (1)eingebrochen und hatte die Überreste so entdeckt. Leider ist das Römerbad bis heute nicht gefunden worden. In den letzten Jahren wurde die Kapelle weiter erforscht. Sie war Teil eines Dorfes, das damals Arnheiden hieß. Das Kirchlein ist eine Saalkirche mit Gemeinderaum, mit rechteckigem Grundriss. Das Altarhaus ist etwas schmaler und besitzt einen Rundbogen. Heute hat das, auf privatem Grundstück gelegene Gebäude die Stadt Breuberg gepachtet. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Gebäude soll weiter in den nächsten Jahren auf den ursprünglichen Zustand zurück gebaut werden.

Sie können die Arnheider Kapelle besichtigen. Anmeldung bei der Stadt Breuberg. Verantwortliche: Frau Petra Ziebler, Telefon 06163-709-0           quelle: wikipedia.de

Dia Schau - Renate Giesen

Unterwegs im Otzberger Land

lengfeltrath12013006Es war einmal ein kleiner Junge, der in einen tiefen Stollen fiel. Die Feuerwehrleute und alle aus seinem Dorf scharten sich um ihn. Jedes mal, wenn jemand in den Stollen schaute, fing der Junge zu weinen an, dass alle Angst bekamen. Alle machten sich Sorgen um den Verletzen. Nur die Eltern nicht.
Der Vater trat an den Rand der Grube, nachdem alle Rettungsversuche gescheitert waren. Da begann der Junge wieder zu weinen. Doch der Vater blieb stehen und meinte mit beruhigender Stimme: "Hab keine Angst, ich bin es, dein Papa. Du brauchst dich nicht vor der Dunkelheit zu fürchten. Jedes mal wenn es dunkel wird, bin ich es." Da hörte der Kleine auf zu weinen. Er hatte keine Angst mehr vor dem Schatten, der auf ihn viel, wenn jemand an den Schacht trat. So konnte lengfeltrath12013005ihm sein Vater ein Seil runter lassen und ihm Anweisungen geben, so dass er herausgezogen werden konnte. Er hatte nur leichte Verletzungen. Dank seinem Vater. Er wäre gestorben, wenn sein Vater nicht den rettenden Gedanken gehabt hätte. Seit diesem Tag hatte der Junge, den dieses Erlebnis etwas erwachsener gemacht hatte, keine Angst mehr vor sonst so unheimlichen Schatten. Jedes Mal, wenn er den Anschein von Schauer hatte, dachte er an die Worte seines Vaters: "Wenn es dunkel wird, dann bin ich es, hab keine Angst!" Und gleich fühlte er sich stark und sicher.      
quelle: wikipedia.de

Also wenn Sie mich fragen

Beitrag von Dietrich Sabrowski

Aus dem Leben von Josef Kleinestratkötter
Also, wenn Sie mich fragen, dann treibt ja der Trend, deutsche Wörter „einzuenglischen“ bisweilen muntere Stilblüten. Neulich in einem Café: Ein Gast bestellt einen „coffee“. Die ältere Bedienung fragt nach längerem Grübeln: „To hier oder let’s go?“ Einer Allensbach-Umfrage zufolge fürchten 65 Prozent der Bundesbürger, die deutsche Sprache drohe zu
verkommen. Wer den Anglizismen und dem Denglisch dieser Tage lauscht, ahnt, dass Kulturpessimismus selten so berechtigt war. In dem babylonischen Sprachgewirr unserer Republik bleibt längst nicht nur das Verständnis auf der Strecke, sondern esabrowski12013003ine gesamte kulturprägende Hochsprache – das Deutsche. Ausgerechnet in dem Land, wo die Mehrheit nur lausiges Englisch gelernt hat, begnügt man sich nun auch mit lausigem Deutsch. Ausgerechnet in dem Land, in dem die Geburtenraten besonders niedrig sind, gibt man sich extrem jugendlich. Ausgerechnet in dem Land, das in neuen Techniken immer erst die Gefahren sieht, setzt man sich an die Spitze einer vermeintlichen Moderne. Im Radio laufen nur noch Comedy, Morning-Shows oder Supercharts. Jeder Assistent bekommt heute nicht unbedingt mehr Gehalt, aber zumindest einen Titel wie „Content Manager“ auf die Visitenkarte gedruckt. Die Kantinen servieren das „Menu Special“ oder „Vegetarian“, selbst neueste Nachrichten sind längst top - aktuellen News gewichen. Elektrogroßmärkte geben eigene Wörterbücher von A(ccess) bis Z(ip) heraus, um selbst noch zu verstehen, was hinter ihren neuen Produkten namens Backbone, D-Sub oder Blu-Ray steckt. Mitunter erfinden sie gar neue Begriffe, die nur englisch anmuten müssen. Handy, Beamer, Hometrainer oder Mailbox mögen importiert klingen, sind aber Unsinn, made in Germany. Wer in den USA oder England mit diesen Begriffen hantiert, macht sich schnell lächerlich. Unübertroffen der deutsche Hersteller eines Rucksacks, der diesem weltweit verstandenen deutschen Wort den modischen Titel „body bag“ umhängte. Blöd nur, dass „body bag“ Leichensack bedeutet. Und auch der Dress Man sollte in Großbritannien erst einmal ein Wörterbuch benutzen, bevor er sich so vorstellt – dort bedeutet Dress Man nämlich Transvestit. Aber ich will nicht päpstlicher werden als der Papst. Popcorn muss nicht zum Puffmais werden und auch der Sport nicht zu den Leibesübungen zurückkehren. Sprache lebt und verändert sich. Das geht in Ordnung. Aber alles, was lebt, hat Respekt verdient. Etwas mehr Respekt, etwas mehr Schöpferkraft, etwas mehr Spaß an der eigenen Sprache hat das Deutsche, haben die Deutschen bitter nötig. Frei nach Altbundespräsident Gustav Heinemann: „Deutsch ist eine schwierige Muttersprache. Aber es ist unsere Muttersprache."
Also, wenn Sie mich fragen, dann bin ich gerne weiterhin Küster und verzichte dankend auf den Titel „Facilitymanager“. Aber mich fragt ja keiner ...

Bis denn, Ihr Josef Kleinestratkötter

EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE
Ringstraße 60 · 33378 Rheda-Wiedenbrück                  
www.angekreuzt.de

Auswanderer aus Hainstadt

Reichard Wamser folgt dem Ruf des dänischen Königs

Liese-Lotte Middelburg, geb. Kunter.
auswander12013013 (1)
Mein Vorfahr, Reichart Wamser, ist geboren am 8.9.1718 in Hainstadt. Reichart wanderte mit seiner zweiten Frau, Catharine Scherer, ihr Mutter, Bruder und zwei Töchtern (aus erster Ehe) aus, nach Schleswig Holstein, damals noch dänisch. Dort wurden noch zwei Söhne geboren, Georg Conrad und Johann Anton. Ich stamme ab von diesem Georg Conrad.
Reichart Wamser wurde 1718 in Hainstadt (Breuberg) geboren. Er folgte mit seiner kleinen Familie dem Ruf des dänischen Königs um im Herzogstum Schleswig, damals unter dänischer Herschaft, um dort eine neue Zukunft auf zu bauen. Die Wamser wurden schon um 1426 erstmalig in Hainstadt genannt. Sie arbeiteten über 200 Jahre als Hofmann auf dem Wolferhof und auf der Rosenbacher Mühle. Vieles wurde den Auswanderern in der neuen Heimat versprochen, aber es erwartete sie ein hartes Leben. Nichts was versprochen auswander12013013 (3)war, wurde zunächst gehalten. Sie mußten Heide und Moor urbar machen und wohnten oft in Erdhöhlen. Aber sie hatten ihren Fleiß, Ausdauer und Glauben aus ihrer alten Heimat mitgenommen. Dies ließ sie überleben und schon nach
wenigen Jahren erwarben sie sich Ansehen und Wohlstand. Dies nicht zuletzt durch die Kartoffel und Ableger ihrer Obstbäume, die sie noch gerade auf den Track mitnehmen konnten. Die Nachfahren von Reichart Wamser kommen am 21. Mai zurück in die alte Heimat, um Orte und Stätten zu besuchen, wo einst die Familie Wamser im Odenwald gelebt. Am 21. Mai empfängt Bürgermeister Frank Matiaske die Gruppe mit ca. 50 Personen aus Schleswig Holstein und anderen Teilen Deutschlands im Rittersaal der Burg Breuberg.
Bei der Suche nach genauen Daten haben die Archivare der Stadt Breuberg, Heinrich Helm und Traugott Hartmann sehr viel Unterstützung geleistet.

 

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