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Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Osterausgabe 2014      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Die Bachgaubahn . Tessin im Frühling
              
Der clevere Esel

Spätlese 3/2013

Spätlese 2/2014

Vorwort

Unser Breuberg

Von Roland Scheuermann

vor

Frau Lotz22032014001

Ich mache mir immer wieder Gedanken darüber, warum die Altenpflege in Deutschland ein so schlechtes Image besitzt und warum bei jungen Menschen der Beruf nicht ganz oben auf der Wunschliste für Lehrberufe steht.
Ich glaube, es gibt zwei wichtige Gründe dafür, der eine ist, kein Mensch möchte in einer von Jugend geprägten Umwelt alt und gebrechlich sein. Sie aber halten uns immer einen Spiegel vor, wie wir selbst einmal werden könnten und nicht sein möchten.
Ein Grund ist sicherlich auch der Kontroll- und Reglementationswahn der behördlichen Überwachungsorgane, die wiederum auf gesellschaftlichen Druck hin reagieren. Wer möchte denn auch in einem Beruf arbeiten, bei dem er ständig unter Generalverdacht steht, alte Menschen zu quälen und zu foltern (laut Anti-Folterkommission). Ich glaube keiner, denn wir alle und ganz besonders junge Menschen, streben doch meist nur nach einem und das ist "Anerkennung". Anerkennung für sich selbst, aber auch Anerkennung für die Mühe, die sie für andere geben.
Für mich, aber auch für viele andere im Pflegeberuf, ist die Altenpflege der schönste Beruf den es gibt. Wir alle hoffen nun auf eine neue und bessere Pflegereform, die nicht unbedingt das Finanzielle mehr in den Mittelpunkt stellt, sondern die Anerkennung des Berufes und jedes Menschen, der sich einmal dafür entscheidet.

Im Jahr der Senioren sind wir die Übersehenen
wir sind die "Alten" und die "Gebrechlichen"
wir funktionieren nicht mehr
und wir erinnern die "Jungen" und die "Senioren" daran
dass auch sie einmal "alt und gebrechlich" werden
- niemand will das wissen!

Von Heidi Lachnitt, Das ganze Gedicht unter
Altenpflegeschüler.de/gedichte-geschichten/vergessene-alten.php

Bibelworte

Der clevere Esel

Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in einen Brunnenschacht. Das Tier schrie stundenlang erbarmungswürdig während der Bauer herauszufinden versuchte, was er tun könnte. Schließlich beschloss er, das Tier sei ja schon alt und der Brunnenschacht müsse sowieso zugeschüttet werden, und dass es die Mühe nicht wert sei, den Esel zu retten.
 eselbrbg842014001Er trommelte alle Nachbarn zusammen, herüber zu kommen und ihm zu helfen. Sie alle griffen sich eine Schaufel und begannen, Erde in den Brunnenschacht zu schaufeln. Zuerst erkannte der Esel, was da geschah und schrie fürchterlich. Doch dann beruhigte er sich zu jedermanns Erstaunen sehr schnell. Ein paar Schaufelladungen später blickte der Bauer schließlich in den Brunnenschacht und war sehr verblüfft über das, was er da sah. Mit jeder Schaufel Erde, die seinen Rücken traf, tat der Esel etwas Erstaunliches. Er schüttelte sie einfach ab und stellte sich dann darauf. Als die Nachbarn des Bauern weiter Erde auf den Rücken des Tieres schaufelten, schüttelte es diese jedes Mal ab und stellte sich dann darauf. Schon bald sah jedermann mit Verblüffung, dass der Esel über den Rand des Brunnenschachtes stieg und davon trottete! Das Leben wird jede Menge Schmutz auf dich schaufeln, alle Arten von Schmutz. Der Trick, um aus der Grube zu kommen, ist, diesen abzuschütteln und dich dann darauf zu stellen und somit eine Stufe höher zu stehen. Jedes unserer Probleme ist so eine Stufe. Wir können aus dem tiefsten Brunnenschacht entkommen indem wir einfach nicht aufhören, die Dinge unter unsere Füße zu treten und niemals aufgeben! Schüttle den Schmutz ab und steige eine Stufe höher! Diese Geschichte zeigt uns ein Tier, dass sich nicht aufgegeben hat. Diese Geschichte könnte aber auch unsere Geschichte sein. Wir sollte immer daran denken, so aussichtslos eine Situation ist, es gibt immer eine Lösung.

Quelle: www.eaec-de.org

Aus unserer Nähe

Die Bachgaubahn

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Die durchgehende Eisenbahnstrecke der Bachgaubahn von Aschaffenburg nach Höchst (Odw) wurde am 30. November 1912 feierlich eröffnet. Ab 1960 wurden dann Omnibusse für die Personenbeförderung eingesetzt und gleichzeitig die Anzahl der Züge reduziert.
Am 25. Mai 1994 fand der letzte Personenverkehr auf der Schiene statt und die Strecke wurde für 842014brbachgaub001Personen - und durchgehenden Güterverkehr geschlossen. Herbst 1974 wurden die Gleise von Neustadt bis Großostheim, und ab dem Jahr 2000 auch die noch vorhandenen Bahngleise von Neustadt nach Höchst abgebaut. Das über 5000 qm umfassende Neustädter Bahnareal (darunter ein großer GrubenholzLagerplatz) wurde in den Jahren 1984-1999 privatisiert und an verschiedene Interessenten verkauft. Das inzwischen baufällig gewordene Bahnhofsgebäude wurde 1991 von dem Vorbesitzer abgebrochen und das Gelände einer neuen Nutzung zugeführt.
In den Jahren ihres Bestehens erbrachte die Bachgaubahn erhebliche Personen- und Gütertransporte und trug damit wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Bachgau und unterem Mümlingtal bei.
Zwischen dem Großherzogtum Hessen und dem Königreich Bayern wurde am 12. April 1905 ein Staatsvertrag zur Errichtung dieser Normalspur - Bahnstrecke abgeschlossen. Sie betrug in Bayern 19,9 km und in Hessen 9,9 km Länge.
Im Jahre 2012 wurde in Neustadt eine Tafel mit Bildern und Text zum 100 jährigen Jubiläum der Bachgaubahn als Eisenbahn-Denkmal errichtet und soll der Erinnerung an eine beliebte Eisenbahn dienen, die für die Region einst von großer Bedeutung war.

Quelle: Wikipedia.de

Weitere Informationen unter: Die Bachgaubahn

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Dia-Schau Frau Giesen

Tessin im Frühling

tessin17032014002brbgFrau Giesen zeigte bei Ihrer Dia-Schau im März den interessierten Zuschauern, Bilder ihres Besuches in Tessin. Tessin mit dem Hauptort Bellinzona ist ein italienischsprachiger Kanton der
Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der größte Teil der italienischen Schweiz gehört zum
Tessin. Touristische Akzente setzen die beiden großen Seen: der Lago Maggiore und der Lago di Lugano. Tessin lockt jährlich zahlreiche Feriengäste mit seinem angenehmen mediterranen Klima, sowie einer Mischung aus italienischem Flair und der berühmten schweizerischen Gemütlichkeit. Besonders reizvoll sind die romantischen Berge um die großen Seen des schönen Kantons. Gerade für Fotografen ist es die reizvolle Gegend tessin17032014001brbgder Schweiz. Der deutsche Schriftsteller und Maler Hermann Hesse wählte Tessin als Wohnort aus. Hier hatte er viele Motive für seine Malerei.
Die Gegend inspirierte ihn und dadurch entwickelte er eine besondere Kreativität für kommende Werke. Einmal im Jahr findet in Locarno das Film Festival statt, eines der ältesten Filmfestspiele der Welt. Frau Giesen hatte großes Glück mit dem Wetter, so konnte sie sehr schöne Aufnahmen präsentieren, was auch die anwesenden Senioren zu würdigen wussten.

www.diaschau-giesen.de

Quelle: wikipedia.de

Also wenn sie mich fragen

Beitrag von Diedrich Sabrowski:

Aus dem Leben von Josef Kleinestratkötter

Also, wenn Sie mich fragen, dann ist ja die Kirche ganz groß darin, Bräuche, die sie nicht verbieten kann, einfach zu christianisieren. Als der englische Missionar Bonifatius im 8. Jahrhundert aufs Festland kam, um uns das Christentum beizubringen, da wollte er Nägel mit Köpfen machen und fällte zu diesem Zweck die dem Germanengott Thor geweihte Eiche im nordhessischen Geismar. Das war eindrucksvoll, aber nicht schlau. Bonifatius baute aus dem Holz der Eiche zwar eine, dem Apostel Petrus geweihte Kapelle, der Frevel war damit aber nicht aus der Welt und der Missionar wurde später mitsamt seinem Gefolge ermordet. Klüger und gesunder wäre es gewesen, wenn er den Baum stehenlassen und umgewidmet hätte – etwa in dem Sinn, dass die Eiche der Lieblingsbaum von Petrus gewesen sei, und dass die Eiche von Geismar dem Papst deswegen ganz besonders am Herzen läge. Die fromme Lüge hätte die koe19032014001Heidenherzen unserer Altvorderen wahrscheinlich derart berührt, dass sie Christen geworden wären, ohne zu merken, wie man sie kulturell übertölpelt, beziehungsweise unterlaufen hatte. An anderer Stelle war die Kirche da wesentlich geschickter. Denken Sie nur an den Karneval, der in den vergangenen Wochen wieder ausgiebig gefeiert wurde. Schon die alten Griechen feierten rauschende Feste, zu Ehren ihres Gottes Dionysos und die Römer zelebrierten öffentliche Gelage im Andenken an ihren Gott Saturn. Die Römer veranstalteten auch farbenprächtige Umzüge, bei denen ein geschmückter Schiffswagen umhergezogen wurde. Man überschüttete sich mit kleinen Rosen, aus denen möglicherweise das in unseren Tagen bekannte Konfetti entstand. Christliche Soldaten, die sich weigerten, zu Ehren von heidnischen Göttern zu feiern, starben in den ersten Jahrhunderten noch den Märtyrertod. Doch solche Feste waren derart beliebt, dass sich schließlich aller kirchliche Protest als sinnlos erwies. Also wurde der Karneval kurzerhand „christianisiert“. Vor der Fastenzeit durfte noch einmal ausgelassen gefeiert werden, bevor es dann ab Aschermittwoch galt, dem Fleisch Lebewohl (carne vale) zu sagen. Oder denken Sie an den Kakao: Ursprünglich wurde das bittere Kakaopulver in kaltem Wasser aufgelöst und schmeckte alles andere als gut.
Papst Pius V erklärte 1569, dass die braune Brühe als Fastengetränk erlaubt war, sämtliche Päpste nach ihm, schlossen sich eine lange Zeit dieser Meinung an. Die findigen Christen in ihren Gemeinden hingegen verfeinerten das bittere Getränk mit Zucker und Sahne und hatten so mit einer heißen Schokolade eine prima Möglichkeit gefunden, die Fastenzeit zu versüßen. Und das alles mit päpstlichen Segen. Ironie des Schicksals: Papst Clemens XIV starb 1774 durch eine Tasse vergifteter Schokolade. Jetzt muss ich es nur noch hinkriegen, dass unsere Kirche das Grillen offiziell auf Jesus zurückführt. Laut Johannes 21,9 röstet der auferstandene Christus auf einem Kohlefeuer Fische und Brot. Also wenn das nicht die perfekte Bibelstelle ist, um Grillfeten zu einem kirchlichen Hochfest zu erklären, dann weiß ich es auch nicht. Stockbrot ist ja ganz okay – und statt Fisch kann es auch eine leckere Bratwurst oder ein Nackensteak sein ... Das Bier ist ja schon Fastengetränk!
Also wenn Sie mich fragen, dann hätte ich noch viele Ideen für kirchlich legitimierte Brauchtümer, bei denen es ordentlich was zu feiern gibt. Aber mich fragt ja keiner ...

Bis denn, Ihr Josef Kleinestratkötter

 www.Angekreuzt.de                                      Quelle: Angekreuzt

Genau Hingesehen

Gesichtsmassage - Balsam für die Seele

gabe gesMas002Es gibt viele Möglichkeiten mit verschiedenen Massagetechniken auf den menschlichen Körper einzuwirken. Einige kann man selbst erlernen und andere benötigen eine aufwendige Ausbildung. Nach dem Motto "Kleine Maßnahme, große Wirkung". Wendet Gabi Parthon die Gesichtsmassage als tägliche Therapie, in der Beschäftigung an und hat damit Erfolg bei den Senioren. Bereits medizinische Gelehrte im Altertum meinten, dass das Gesicht ein Abbild der Seele ist. Ist die Haut entspannt, ist auch der Mensch entspannt und zum Zeitpunkt der Anwendung in seiner innerlichen Mitte (spirituellen Mitte). Frau Parthon beginnt die Behandlung mit leichten Druck der Fingerspitzen am Stirnbereich und arbeitet sich dann langsam zum Kinnbereich vor. Es ist auch möglich, im geringen Maße, Duftöle zu benutzen, oder zum Zeitpunkt der Anwendung einen Duftstein in der Umgebung zu positionieren. Die Bewohner schätzen die kleine Wellnesspflege sehr und freuen sich bereits auf die nächste Anwendung.

quelle: Wikipedia

Schon gewusst!

Warum haben Herrenhemden die Knöpfe rechts?

SchGew2132014002Herrenhemden haben die Knopfleiste rechts, bei Damenblusen befindet sich die Knopfleiste dagegen auf der linken Seite. Eigentlich wäre es für einen Rechtshänder einfacher, das Hemd zur linken Seite hin zuzuknöpfen. Warum befinden sich die Knöpfe dann aber auf der rechten, also eigentlich der „falschen“ Seite? Im Mittelalter trug ein Mann sein Schwert an der linken Hüfte. Wenn er dieses im Kampf schnell ziehen musste, bestand die Gefahr, dass er sich im nach links offenen Hemd verfängt. Also wurden die Knöpfe auf der rechten Seite angebracht, sodass das Hemd auch zur rechten Seite offen ist. Nur Linkshänder dürften mit dieser Kleiderordnung nicht so recht zufrieden gewesen sein.

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