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Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Seniorenzeitung Februar 2002

Das Wort zum Jahreswechsel für Breuberg

Von Günter Verst Bürgermeister von Breuberg

In unserer zweiten Direktwahl zum Bürgermeister wurde ich sehr eindrucksvoll von Ihnen in meinem Amt bestätigt. Hierfür bedanke ich mich nochmals sehr herzlich.
Weltpolitisch wurden wir von dem Attentat in den USA am 11. September geschockt und jäh aus unserer gewohnten Ruhe und angeblichen Sicherheit gerissen.
Viele von uns werden daher mit gemischten Gefühlen diesem Jahreswechsel und der neuen Zeit entgegensehen. Aber auch im persönlichen Bereich wird die Frage auftreten, welche Herausforderung das neue Jahr stellt. Kann ich mich am Arbeitsplatz den schnell ändernden Technologieentwicklungen anpassen? Werde ich mich überfordert fühlen ? Wird es besser oder schlechter für mich und meine Angehörigen ? Fragen, die je nach persönlichem Naturell ängstlich oder optimistisch und herausfordernd gestellt werden.
Aber wir haben es auch zum großen Teil selbst in der Hand, unsere Geschicke aktiv zu gestalten und zu lenken. Konzentrieren wir uns deshalb darauf, uns den vor uns liegenden Anforderungen aktiv zu stellen und unsere Kraft nicht in dem vergeblichen Versuch zu verschwenden, unsere Vergangenheit zu verändern.

Heißen wir das neue Jahr herzlich willkommen und bringen wir ihm Optimismus und Zuversicht entgegen und den persönlichen Willen, aktiv mitzuwirken, die eigene Zukunft und unser gesellschaftliches Umfeld zu prägen.

Für das neue Jahr hoffe ich für uns alle auf Frieden, Gesundheit und trotz eventueller persönlicher Einschränkungen – auch auf Zufriedenheit, genügende materielle Absicherung und Optimismus sowie auf viele frohe und schöne Stunden.



Mit herzlichen Grüssen
Ihr Bürgermeister
Günter Verst

(Auszug aus dem Weihnachtsvorwort am 21.12.01 im “Breuberger Stadtanzeiger”)





 

Biebelworte

Von Wilhelm Lautenschläger

Halte inne und frag nach dem Weg !

Manchmal hast Du Angst etwas vom Leben zu versäumen ?
Du rast von Termin zu Termin und von einer Aktion in die Nächste.
Oft merkst Du erst spät, dass mancher Weg nicht das erbrachte was Du Dir erhofft hast. Halte inne und forsche nach dem Weg. Lass Dich nicht verführen, Dich für Wege zu entscheiden, nur weil sie bequemer erscheinen.
Es ist nicht das Tempo und nicht die Zeit, die eine Rolle spielen sondern es kommt auf die Richtung an !
„ Suchet mich so werdet Ihr leben, spricht der Herr“ (Amos 5,4.6)

Oh Herr und Gott !

Für meine Lebenswanderung hast Du mir einen Wegweiser in die Hand gegeben – Dein Wort. In Ihm ist nicht nur das Ziel klar beschrieben – sondern auch der Weg dorthin. Straßen die in die Irre führen sind klar gekennzeichnet. – Halte mich davon ab auf sie einzubiegen weil sie so breit und angenehm zu beschreiten sind.

Ich preise Dich : Denn Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor Dir ist Freude die Fülle und Wonne und Liebliches Wesen zu Deiner Rechten ewiglich.“(Frohm 17,11.)


Die Redaktion der Hainstädter Spätlese bedankt sich
bei Herrn Lautenschläger für die regelmäßigen Beiträge.





 

Neue Gäste des Hauses

Frau Elisabeth Schnellbacher           12.11.2001

Frau Magdalene Treser                07.12.2001

Frau Katharina Weidner                17.12.2001

Frau Dora Henkel                     14.01.2002
 





 

Weihnachtsprogramm - Was war alles in der Weihnachtszeit bei uns los.

4. Dezember: Kinonachmittag - Rudolf das Rentier

Ein Zeichentrickspektakel das uns wieder in die Kinderwelt zurück versetzte.
„Es war mal neben den sonst üblichen Heimatfilmen eine Abwechslung“ ,so Herr Gabriel, einer unserer Bewohner.
In jedem von uns steckt doch ein Kind und an Weihnachten erwacht es am meisten.

6. Dezember: Der Nikolaus zu Besuch bei den Senioren

„Von draußen vom Walde da kommt er her und muss Euch sagen es weihnachtet sehr“.
Mit diesen Worten kam der Nikolaus die Tür herein und wer gedacht hätte er würde seine Rute auspacken und die unartigen bestrafen, der hatte sich getäuscht. Er hatte wohl einen guten Tag denn er beschenkte alle Bewohner des Hauses und ohne, dass jemand ein Gedicht oder einen Vers aufsagen musste.
Mit großen dumpfen Schritten schlich er dann wieder von dannen denn, es waren ja noch mehr da die beschenkt werden mussten.
Dann ging es lustig weiter mit Musik und Tanz.

9. Dezember: Die Landfrauen laden zum Kaffee und Kuchen ein!

Mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen luden die Landfrauen am Sonntag, den 9. 12. die Bewohner zum besinnlichen Miteinander ein. Der Höhepunkt des Nachmittags war eine Darbietung des Musikstückes aus dem Film „Sister Act“.
Die Darbietung und der Nachmittag kamen bei den Bewohnern sehr gut an.













Links: Die Landfrauen als Nonnen in einem Musical

11. Dezember: Volksliedernachmittag

Lustig und ein bisschen laut erklang es am Nachmittag aus der Cafeteria des Landhauses am Dienstag des 11. Dezembers. Freunde von Frau Boll sangen für die anwesenden Bewohner Volkslieder. Mit Gitarre und Schifferklavier begleitet war es ein lustiger Nachmittag für alle Beteiligten.

13. Dezember: Weihnachtsfeier der Mitarbeiter im Sophienhof

Schön war´s auch auf der alljährlichen Weihnachtsfeier der Mitarbeiter auf dem Sophienhof in Rai-Breitenbach.
Jeder hatte sich einen Mitarbeiter ausgesucht, den er dann beschenkte.

14. Dezember: Schuhe auf Rädern

Eine neue Geschäftsidee von Frau A. Diss ermöglicht den Heimbewohnern das Erwerben von seniorengerechten Schuhen im Hause selbst. Einige hatten Glück und fanden etwas und für andere war leider nichts dabei.
Na ja, vielleicht das nächste Mal.

15. Dezember: Musikschule Rai Breitenbach bringt ein Ständchen

Unter der Leitung von Frau Hofmann trugen junge Leute der Musikschule Odenwald ein kleines Weihnachtskonzert in der Cafeteria des Hauses vor.
Flöten und Trompetenklänge sind was schönes gerade dann wenn man es so selten hört.

24. Dezember: Heiliger Abend

Nicht nur besinnlich geht es bei uns zum Heiligen Abend zu, sondern auch fröhlich und lustig. Oskar, unser Musikant ist da genau der Richtige, der die Stimmung so erkennt und immer genau den richtigen Ton trifft.
Ein Weihnachtsgedicht von Frau Seitz versetzte uns in eine verschneite Märchenwelt und die Konfirmanden brachten das Christkind mit, das allen Bewohnern etwas mitgebracht hatte.
Doch noch mehr erfreut als über die Geschenke, waren die Senioren über die netten jungen Leute die sich so viel Mühe gaben.

Herzlichen Dank den Hainstädter Konfirmanden.





 

Das kleine ... Zig

Beitrag von Diedrich Sabrowski

Das kleine ...zig ist ein Fanal: mit „20“ kommt´ s zum ersten Mal !
Du fändest dieses ... zig noch fein und möchtest eher älter sein.

Mit „30“ machst Du Dir nichts draus: Du kennst dich damit ja schön
aus, bist immer fleißig – denke ich, bis es erscheint das nächste ... zig.

Mit „40“ wird man sich besinnen, man schaut dann schon mal nach innen. Und

bei dem Blick zurück ergibt es sich : man hatte Glück
mit dem ... zig.

Mit „50“ kommt´s als Donnerhall Dir vor, das kleine zig-Signal,
du findest´s gar nicht mehr so schön und denkst : „Wie wird´s wohl
weiter gehn?“

Doch kaum versiehst du dich macht es schon wieder einmal ... zig.

Nun bist du aber recht perplex, denn vor dem ... zig steht sie, die Sechs.

Noch bist Du jung, viel Glück für dich, Später kommt das nächste ...zig.

Über „70“ sind es heut; Du hast bestimmt kein Jahr bereut.

Bist Du erst „100“ ist´s famos. Du bist das ... zig fürs erste los.





 

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