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Seniorenzeitung Oktober 2010      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Zwei Engel . Multivisionsschau .
       
Bier - Der GerstensaftDer Lustige Egon

Spätlese 2/2010

Spätlese 1/2011

Vorwort

Aus dem Inhalt

Von Roland Scheuermann

vor

In Zeiten der stärker werdenden Privatpflege und neu hinzu kommenden Mitbewerbern auf den Pflegemarkt, versuchen sich die Pflegeheime neu zu finden. Mit neuen Ideen wie Essen auf Rädern, Tagespflege oder einem mobilen Dienst werden weitere Segmente erschlossen. Für den Verbraucher kann es nur gut sein, wenn das Angebot steigt und die Vielfalt größer wird. Diesen Wandel haben wir auch mit verfolgt und erwogen eine Tagespflege mit in unsere Einrichtung zu integrieren. Diesen Gedanken haben wir momentan zurückgestellt, denn die Veränderungen hätten unser Konzept von familiärer, persönlicher Nähe zu stark beeinflusst. Außerdem fehlen uns dafür Räumlichkeiten. Wir sehen mehr Sinn darin die Therapiemöglichkeiten auszubauen. In Zukunft vielleicht sogar weitere Räumlichkeiten für die Therapie bereitzustellen. Die Stärke des Landhauses am Weinberg liegt in der Bewohner orientierten Ausrichtung. Eine warme, zuwendungsreiche, menschlich nahe Umgebung und das nicht nur für die pflege- und hilfsbedürftigen Senioren, auch für die Angehörigen und Freunde. Die Nachfrage nach Plätzen, aber auch die positive Rückmeldung sind es die uns immer wieder eine Bestätigung unserer Arbeit liefern. Neue Einrichtungen sind in den letzten Jahren entstanden und auch geplant. Das ist aber für uns kein Grund in Ehrfurcht zu erstarren, es soll ein Ansporn sein, unser Konzept und die Qualität weiter auf einem hohen Niveau zu halten oder gar noch zu verbessern. Wichtig für die Zukunft ist, weiterhin eine gute Pflege zu gewährleisten, die sich in der Bewohnerzufriedenheit widerspiegelt und nach außen diese Stärken darzustellen. Was uns momentan ein bisschen Sorge bereitet, ist die starke Nachfrage nach guten und qualifizierten Mitarbeitern, die auf dem Arbeitsmarkt aber nicht mehr vorhanden sind. Deshalb ist es wichtig die guten Mitarbeiter an das Haus zu binden und Neue für unser Konzept zu begeistern und auszubilden, bzw. weiterzubilden.

Bibelworte

Zwei Engel

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen." In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben. "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, sodass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen." Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...

Quelle: Lichtkreis.at

Multivisionsschau

Das Schottische Hochland

Im Juli erlebten die Senioren eine sehr interessante Multivisionsschau über das schottische Hochland. Herr Roland Scheuermann, der die Schau moderierte war im Jahr 1990 auf der Britischen Insel unterwegs. Er war zunächst in Holland mit der Autofähre nach Westengland übergesetzt. Mit einem speziell für die Reise ausgestatteten Ford Transit ging es auf der Autobahn Richtung Norden. An London, Birmingham und Manchester vorbei ging es bei Carlisle über die schottische Grenze. Zunächst sahen die Besucher herrliche Bilder der Schottischen Ostküste, eine Besichtigung einer weltbekannten Whiskeybrennerei und später die raue Natur des schottischen Hochlandes. Höhepunkte waren die Eisenbahnbrücke über den „Firth of Fort“, der Bass Rock (riesiger Möwenfelsen), das Eilean Donan Castle (berühmte schottische Burg) und das Loch Shiel mit dem Harry Potter Viadukt. Die Schönheit der Landschaft wird sehr oft in Spielfilmen wie Harry Potter oder James Bond genutzt. Zum Abschluss sahen die Bewohner noch eine Bilderrundfahrtdurch London. Für die Bewohner war es ein sehr interessanter Nachmittag. Kaum jemand hatte sich vorstellen können, wie schön die grüne Insel sein kann. Wir freuen uns auf die nächste Multivisionsschau im November

Entdeckungen der Menschheit

Bier - Gerstensaft und Lebensmittel

Die frühesten Nachweise für Bier gibt es aus dem altmesopotamischen Raum. Die Ägypter ließen halbfertig gebackenes Brot mit Wasser vergären und bekamen so eine Art Bier. Bei den Römern hieß das Bier Cervisia, nach der Göttin der Feldfrüchte, Ceres. Den Römern galt es als barbarisches Getränk. Die Kelten kannten Bier unter dem Namen Korma. Im Mittelalter galt Bier auch als geeignetes Getränk für Kinder, da es damals einen geringeren Alkoholgehalt als heute hatte und das Bier durch das Kochen des Hopfens weitgehend keimfrei war, im Gegensatz zum damaligen Trinkwasser.
Es war ebenfalls wegen seines hohen Kaloriengehalts eine wichtige Ergänzung, der oft knappen Nahrung. Zu jener Zeit legten die Brauer oft Kräuter um den Sudkessel, um böse Geister fern zu halten. Angesichts des hohen Bierkonsums im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, war Bier für den städtischen Fiskus und die seit etwa 1500 entstehenden Landessteuerbehörden von großem Interesse.
Heute ist das Bier mehr ein Genussmittel als ein Lebensmittel. Es wird immer mehr mit weiteren Geschmacksmitteln verändert. Der Konsum ist in den letzten Jahren zurück gegangen.
In Deutschland darf Bier bis heute grundsätzlich nur nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut werden, nach dem es nur aus Wasser, Hopfen und Malz bestehen darf.

Quelle Wikipedia.de

Der lustige Egon

Egon Henning unterhält die Senioren

Egon Hennig aus Berlin, auch bekannt unter dem Namen „Der lustige Egon“, war unterwegs durch den Odenwald und hat auch im Landhaus am Weinberg einen kleinen Halt eingelegt. Für seine herzerfrischende Art benötigt der Alleinunterhalter aus der Hauptstadt keine Große Bühne. Ihm reichen ein paar Tische mit aufmerksamen Zuhörern, sein Keyboard, ein paar Utensilien und ein Mikrofon. So konnte er am Nachmittag des 9. September unseren Bewohnern des Landhauses ein paar schöne Stunden schenken. Mit seinen kleinen Zauberkunststücken bezog er die Senioren ebenso mit ein wie die Mitarbeiterinnen. So manche Pflegerin musste da so einiges mitmachen. Schnell hatte Egon den Draht zu seinem Publikum gefunden, geschickt wechselte er seine Zaubereinlagen mit musikalischen Abschnitten ab und brachte dabei Stücke zu Gehör, die so manchen Bewohner die Erinnerung an alte Zeiten zurück brachte.„Am Brunnen vor dem Tore“, Es gibt kein Bier auf Hawaii“ „Schön ist die Liebe im Hafen“. Viele der Senioren sangen textsicher und schunkelten an den liebevoll dekorierten Tischen. Die besondere Mischung aus Nostalgie und Klamauk, bekannte n Melodien und unbekannten Zaubertricks sorgte dafür, dass die Senioren schunkelnd die Zeit vergaßen. Selbst demenzkranke Bewohner nahmen sichtlich Anteil an dem Programm des lustigen Egons. Egon kann wirklich zaubern – an diesem Tag zauberte er ein Lächeln auf die Gesichter der Senioren im Landhaus am Weinberg.

Egon Henning kommt aus Berlin und wir hoffen, dass er auch im nächsten Jahr einen Zwischenstopp im Landhaus unternimmt

Sommerfest

Mit Sport und Spiel zur guten Laune

Am 21. August fand in diesem Jahr unser Sommerfest bei herrlichem Sonnenschein im Garten statt. Mit beschwingt lustiger Musik von Oskar Klug konnten es sich die Senioren und Besucher im Garten gut gehen lassen. Frau Panse und Herr Scheuermann, dankten bei ihrer Ansprache für die zahlreichen Besucher und bei den Mitarbeitern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Dann ging es zur Stärkung an das reichlich gedeckte Kuchenbuffet. Als sportliche Herausforderung gab es im Garten einen Dartwettkampf bei dem die drei Bestplazierten je einen Schlemmerkorb in Empfang nehmen konnten. Auf der Terrasse nutzte unterdessen Herr Eymess und Frau Schreiber die Musik um das Tanzbein zu schwingen. Eine Herausforderung war das Fragebogen-Quiz. Schwester Sylvia hatte einen Fragebogen ausgegeben mit verschiedenen Fragen über das Landhaus am Weinberg. Es gab Fragen wie: „Wann wurde das Landhaus erbaut“ oder „Wie viele Einzel- und Doppelzimmer gibt es im Haus“. Von allen Einsendungen, hatten fünf alle Fragen richtig beantwortet und in der Gewinnerziehung wurde Frau Kapp, Tochter von Frau Hoffmann, im Hause, ausgelost. Doch Frau Kapp hatte noch mehr Glück, denn beim schätzen des großen Schlemmerkorbs war sie mit 11,65 kg am nahesten dran und so konnte sie zur Verwunderung aber auch Anerkennung aller, ihren 2. Preis an diesem Nahmittag in Empfang nehmen.

Dafür gab es im Angehörigen-Glückslos mehrere Gewinner. Sehr gefreut haben wir uns an diesem Nahmittag über die langjährig bekannten Gäste Familie Kurowski und Herr Blase, deren beider Mütter sehr lange im Landhaus zu Gast waren. Die Einnahmen des Nachmittags werden aus gegeben Anlass den Flutopfern von Pakistan zu gute kommen.

Schwester Sylvia mit
Frau Kaps. Sie gewinnt das Gewichteraten des Schlemmerkorbs.

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