Home
Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
Über Uns
Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Osterausgabe 2009          3/3

Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg

Themen: Diabetes Mellitus . Darmkrebsmonat . Zu Gast in Ägypten
              
Zu Ostern .

Spätlese 3/2008

Spätlese 2/2009

zurück

vor

Diabetes Mellitus

Diabetes ist eine der meist verbreitesten Alterserkrankungen

Zu eine der großen Wohlstandskrankheiten gehört der Diabetes Mellitus. Obwohl es diese Stoffwechselerkrankung schon immer gab, hat sie sich heute mit Ihrem Typ 2 Diabetes, die auf eine Erschöpfung der Insulinproduktion basiert, vervielfacht. Beim Typ 1 ist die Insulinproduktion, z.b. durch eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, gestört. Es gibt verschiedene Unterformen, die Erklärung wäre zu umfangreich und verwirrend. Wir haben uns hier nur auf das Wichtigste beschränkt.

Erklärung

Zu eine der großen Wohlstandskrankheiten gehört der Diabetes Mellitus. Obwohl es diese Stoffwechselerkrankung schon immer gab, hat sie sich heute mit Ihrem Typ 2 Diabetes, die auf eine Erschöpfung der Insulinproduktion basiert, vervielfacht. Beim Typ 1 ist die Insulinproduktion, z.b. durch eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, gestört. Es gibt verschiedene Unterformen, die Erklärung wäre zu umfangreich und verwirrend. Wir haben uns hier nur auf das Wichtigste beschränkt.

Diabetis Formen

Je nach Ursache unterscheidet man zwischen Diabetes mellitus Typ 1 (absoluter Mangel an Insulin) und Typ 2 (mangelnde Empfindlichkeit der Zellen für Insulin). Patienten mit Typ-2-Diabetes bemerken zunächst meist nichts von ihrer Erkrankung, bei Diabetes mellitus Typ 1 treten die ersten Symptome hingegen oft akut auf.Daneben gibt es noch weitere, seltenere Diabetes-Formen wie z.B. der medikamenteninduzierte Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes.

Diabetis in Zahlen

Nach aktuellen Schätzungen der International Diabetes Föderation (IDF) leiden weltweit 246 Millionen Menschen an Diabetes. Laut IDF steh Deutschland aktuell mit 7,4 Millionen Diabetikern auf Platz 5 im internationalen Vergleich. Die meisten Diabetiker in Deutschland, nämlich 90%, sind am Typ-2-Diabetes erkrankt. Dies entspricht 7,2 Millionen Betroffenen. Bereits 2004 waren 6,4 Millionen Menschen wegen eines Diabetes in Behandlung, 1,9 Millionen Diabetiker wurden mit Insulin  behandelt. Allerdings ist die Dunkelziffer laut Prof. Hans Hauner vom Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin, München, weitaus höher. Im Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2007 schätzt er die Zahl der Diabetiker in Deutschland auf insgesamt 8 Millionen.

Ursachen und Risikofaktoren

Als Ursache von Diabetes mellitus spielen sowohl Gene und Vererbung, als auch äußere Einflüsse eine Rolle. Die genauen Entstehungsmechanismen sind jedoch noch nicht endgültig geklärt. So ist Diabetes Typ 2 sehr stark durch Vererbung bedingt, die Krankheitsentstehung wird jedoch durch äußere Risikofaktoren wie Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel begünstigt. Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 liegt als Ursache meist eine Autoimmunerkrankung vor, bei der sich Abwehrzellen gegen die eigenen Zellen in der Bauchspeicheldrüse richten. Warum es zu dieser Autoimmunreaktion kommt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Auch hier ist die Vererbung von Bedeutung.

Symtome

Welche Symptome (Krankheitszeichen) bei Diabetes mellitus auftreten, hängt von dem Grad des Insulinmangels und den damit verbundenen Stoffwechselstörungen zusammen.

Die wichtigsten Symptome sind:
- starker Durst
- vermehrtes Wasserlassen
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- unerklärbare Gewichtsabnahme
- Heißhunger
- Wadenkrämpfe
- Sehstörungen
- Juckreiz
- Azetongeruch der Atemluft.

Anfänglich können besonders beim Diabetes Typ 2 die Beschwerden völlig fehlen, so dass die Diagnose oft zufällig erfolgt. Insgesamt entwickelt sich der Typ-2-Diabetes eher schleichend, und nicht selten werden die Symptome übersehen. Bei Diagnose können jedoch schon Folgeschäden an Herz, Nerven, Niere oder Augen vorhanden sein.Im Gegensatz dazu beginnt der Typ-1-Diabetes meist plötzlich und heftig mit deutlichem Gewichtsverlust, häufigem Wasserlassen und starkem Durst. Ohne Behandlung kann sich relativ rasch eine Stoffwechselentgleisung bis hin zum diabetischen Koma entwickeln. Normwert: ca. 90 – 140 mg%

 

Hilfsmittel

Therapie

Mit einer Bauchinsulinpumpe (Links) wird ständig der aktuelle Blutzuckerwert ermittelt und die notwenige Menge des wichtigen Hormons an den Körper abgegeben.Mit dem Blutzucker-messgerät (rechts) können Diabetiker auchohne ärztliche Anwesenheit ihren Blutzuckerwert ermitteln

Die Basistherapie in Form von Ernährungsumstellung und Bewegung spielt sowohl für Diabetes Typ 1 als auch Typ 2 eine Rolle. Im Rahmen von Schulungen und Beratungen werden die Betroffenen unterstützt, ihre Ernährung umzustellen und mehr Bewegung in ihren Alltag einzubauen. Die Basis für die erfolgreiche Behandlung jeder Form von Diabetes Mellitus, ist bewusste Ernährung. Dabei müssen Sie keinesfalls auf Genuss verzichten! Vollwertige Mischkost mit reichlich Vollkornprodukten, Gemüse und Obst, aber Fleisch in Maßen, ist für die Ernährung eines Menschen mit Diabetes mellitus ideal, wie für jeden Gesunden auch. Kohlenhydrate spielen dabei eine besondere Rolle, denn sie beeinflussen unmittelbar den Blutzuckerspiegel. Auch ein gesundes Körpergewicht ist wichtig, da die Körperzellen bei Übergewicht schlechter auf Insulin regieren. Die medikamentöse Therapie wird mit der Insulingabe oder Tabletten abgedeckt.Für Betroffene ist die Diagnose Diabetes Mellitus zunächst ein Schock, aber wenn der Betroffene sich mit der Erkrankung identifiziert hat, und wichtige Ernährung und Bewegungsregeln einhält, kann er gut mit Diabetes leben. Möchten sie mehr über die große Stoffwechselerkrankung erfahren, haben wir Ihnen folgende Internetseiten aufgelistet.

Ursachen und Risikofaktoren (Quellen)

www.vitanet.de/diabetes/diabetes/
de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus
www.netdoktor.de
www.gesundheitpro.de/

 

Darmkrebsmonat

Märzaktion mit Darmmodell

Jährlich sterben allein in Deutschland circa 27.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum bei einer Krebsart so leicht vorbeugen. Seit 2002 organisiert die Felix Burda Stiftung zu diesem Zweck jährlich den Darmkrebsmonat März. Eine der vielen Aktionen, um die Aufmerksamkeit auf diese Vorsorgemaßnahme zu lenken, ist das begehbare Darmmodell, das Sie in den nächsten Tagen und Wochen in verschiedenen Städten finden können – zum Beispiel am 12.3.2009 in Fulda. Sie können sich aber auch auf der Internetseite www.darmkrebsmonat.de informieren.

Ägypten zu Gast

Dia Schau mit den Alten Ägyptern

Eine Dia-Schau der besonderen kulturellen Art gab es im vergangenen Februar. Moderator Roland Scheuermann zeigte Bilder seiner Ägyptenreise aus dem Jahr 2000. Die Veranstaltung, die im Gemeinschaftsraum des Wohnbereichs stattfand, fand unter den 30 Bewohnern reges Interesse. Zu sehen waren Bilder aus dem Tal der Könige, den weltberühmten Tempelanlagen Hatschepsut, Karnak- und Luxortempel. Des Weiteren zu sehen, waren die berühmten Pyramiden von Gizeh und die Sphinx, die wie ein Bewacher der Bauwerke wirkt. Doch das Besondere waren die Bilder aus dem Nationalmuseum in Kairo, von denen es nur wenige gibt, denn das Fotografieren ist nur selten erlaubt und so konnten die Anwesenden die Sonderausstellung des Weltberühmten Pharaos Tut ench Amun bewundern, von dem es viele Mythen gibt.Wegen des großen Erfolges wird die Dia-Schau noch einmal wiederholt. Den genauen Termin geben wir noch rechtzeitig bekannt.

Zu Ostern

Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.
Jetzt grünet, was nur grünen kann,
die Bäum` zu blühen fangen an.
So singen jetzt die Vögel all.
Jetzt singt und klingt die Nachtigall.
Der Sonnenschein jetzt kommt herein
und gibt der Welt ein` neuen Schein.
Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.

Im Gedenken an Katharina Eckert

                                 In allem unterstelle ich mich demutsvoll
               der unendlichen Weisheit meiner höheren Intelligenz,
                           die mich jederzeit führt und lenkt.
                                 Ich denke positiv und klar.

                             Klar blicke ich in die Zukunft.

             In eine Zukunft voller Harmonie und Selbstvertrauen.

                     Ich bin geborgen und gesichert in meinem selbst.

 

             Worte von Frau Katharina Eckert in schweren Stunden.

Vorherige Seite

 

Bluecounter Website Statistics Bluecounter Website Statistics

Nächste Seite