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Zehn Jahre ist es nun her, seit die erste Ausgabe der Heimzeitung Hainstädter Spätlese erschienen ist. Zunächst war sie geplant als einfaches Informationsblatt für die Heimbewohner in unserem Hause. Schnell stellte sich heraus, dass die Zeitung auch eine Transparenz für unsere Arbeit und Wirken ist, aber auch Werbung und ein Nachweis der guten Pflege im Haus. Mit den Berichten rund um unser Breuberg und den Odenwald, bekommen die Bewohner und Angehörigen regelmäßige Informationen über Veranstaltungen oder Sehenswürdigkeiten in der nahen Umgebung. Bei der Vorstellung eines lohnenden Ausflugsziels helfen uns Tipps von Angehörigen, Freunden oder natürlich auch eigene Erfahrungen. Es ist nicht immer einfach, im laufenden Geschäft mit seinen Unvorhersehbarkeiten die aktuelle Ausgabe auf den Tag genau erscheinen zu lassen. Es ist uns dennoch immer wieder gelungen, dies in der Vergangenheit zu bewältigen. Auch sind wir sehr dankbar über die Beiträge von Herrn Dietrich Sabrowski, der uns mit seinen regelmäßig Beiträge zum schmunzeln bringt, oder von Frau Maria Koschate, die uns Geschichten ihrer Kindheit und über ihren prominenten Verwandten Herrn Heinrich Göbel, der wahre Erfinder der Glühbirne, überließ. Als Mitgründer unserer Zeitung bekamen wir regelmäßig biblische Geschichten von Herrn Wilhelm Lautenschläger aus Hainstadt, der leider bereits verstorben ist. Diese Beiträge und das Leben und Wirken im Landhaus am Weinberg sind es, was den Erfolg der Ausgabe „Hainstädter Spätlese“ in den letzten Jahren ausmachte.
Wir hoffen auch weiterhin so interessante Beiträge und Tipps von Ihnen, unseren Lesern zu bekommen und bedanken uns auf diesem Wege für die langjährige Treue an unserem Blatt.
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Bibelworte
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Gedanken einer Kerze
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«Jetzt habt ihr mich entzündet und schaut in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton - sinnlos, nutzlos. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne.Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich. Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich: Entweder bleibe ich im Karton - unangerührt, vergessen, im Dunkeln - oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei.Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen....Schaut, so ist es auch mit euch Menschen!Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch - und es bleibt kalt und leer-, oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn. Aber dafür müsst ihr etwas in euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von eurer Traurigkeit.Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher. Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere brennt, um so heller wird es in euch selbst. Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt.Also, lasst euch ein wenig Mut machen von mir, einer winzigen, kleinen Kerze.»
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Erfindungen der Menschheit
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Erfindungen “Eisenbahn”
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An der Entwicklung der Eisenbahn waren viele Menschen beteiligt. Bereits im 16. Jahrhundert entstanden in England die ersten Schienenbahnen. Das waren Wagen, die von Pferden gezogen wurden. Der Franzose Joseph Nicolas Cugnot baute 1769 die erste fahrende Dampfmaschine. Dies war die erste Maschine, die sich aus eigener Kraft auf einer Straße bewegte. Sie hatte drei Räder, fuhr etwa 3,6 Stundenkilometer, war sehr schwerfällig und nur schwer zu lenken. Schließlich entwickelte der Engländer George Stephenson 1825 seine Dampflok, die „Locomotion“. Sie war die erste Eisenbahn, die zwischen zwei Städten fuhr und von jedermann genutzt werden konnte. 1823 gründete Stephenson die erste Lokomotivenfabrik der Welt. Die Erfindung der Eisenbahn machte es möglich, dass Menschen schneller reisen konnten, als sie es mit der Kutsche gewohnt waren. Man konnte nun Orte besuchen, die zuvor nur schwer erreichbar waren. Es wurden immer mehr Schienen verlegt und neue Städte entstanden entlang dieser Strecken. Heutzutage haben die Dampfloks ausgedient. Auf den Schienen fahren Züge, die mit Strom angetrieben werden. Auf diese Idee kam Ende des 19. Jahrhunderts der deutsche Erfinder Werner von Siemens. Diese elektrischen Loks (E-Loks genannt) sind schneller, leiser und sauberer als die alten Dampfloks. Der schnellste deutsche Zug heißt ICE (InterCityExpress). Er hat eine Spitzengeschwindigkeit von 400 Stundenkilometern, der japanische Shinkansen-Zug schafft über 440 km/h und der französische TGV holte mit über 500 Stundenkilometern einen Weltrekord. Noch schneller soll es in Zukunft mit der Magnetschwebebahn werden. Wenn das die Ärzte von früher wüssten! Die warnten nämlich Mitte des 19. Jahrhunderts vor einer Gehirnkrankheit, die angeblich durch die (damals) „hohe“ Geschwindigkeit von 30 km/h verursacht werde!
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Vorwort – Jugendpfleger für Breuberg – Bibelworte, Entdeckungen der Menschheit - Das Brot. Der Weihbischof zu Besuch
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