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Die Frühromantische Kirche in Rai-Breitenbach
Eine der romantischsten und ältesten Kirchen des Odenwaldes steht in Rai-Breitenbach. Sie wurde um 1200 im Frühromanischen Stil erbaut und ist somit über 800 Jahre alt. Sie ist St. Bartholomäus, St. Jakob und St. Ulrich geweiht und war während des ganzen Mittelalters selbständige Pfarrei mit einem eigenen Pfarrer.
Zur Pfarrei gehörten im Mittelalter auch der Hof Arnheiten, das Waldelebach, das heutige Haingrund. Im Jahre 1498 wurden Fresken im Chorraum angebracht, die die fortlaufende Geschichte Jesu darstellt. Während eines Angriffes schwedischer Truppen unter General Ramsey auf den Breuberg wurde die Kirche weitgehend zerstört und im Jahr 1637 wieder aufgebaut.
Im Jahre 1987 wurde die Kirche restauriert. Heute finden regelmäßige Gottesdienste, Hochzeiten und Konfirmationen statt.
Die ersten Kartoffeln
Der Anbau der Kartoffel im Breuberger Land war ein Privileg der Rai Breitenbacher gewesen. Nach Einführung der Kartoffel in Hessen im 17. Jahrhundert waren es die Rai-Breitenbacher , die erstmals die Ackerknolle, die zu Zeiten der Einführung auch Grundbirnen genannt wurden, angepflanzt.
Die Anbaufläche lag auf dem Lützelbacher Feld, das auch heute noch Kartoffelschlag heißt. Das auch in unserem Jahrhundert der Kartoffelanbau großgeschrieben wurde, beweist ein Bild das in den 60er Jahren aufgenommen wurde und das ein Kartoffelfeld oberhalb der Raibacher Kirche zeigt.
Der letzte Breuberger Schmied
Der letzte Breuberger Pferdeschmied war Georg Fleck aus Rai-Breitenbach.
Er war neben dem Schmiedehandwerk auch sehr lange Bürgermeister von Rai-Breitenbach. Auf dem Bild ist Georg Fleck bei seiner Arbeit zu sehen. Das Bild entstand in den 60er Jahren.
Ackerarbeit an der Rossbacher Mühle
Die Ackerarbeit wurde kurz nach dem 1. Weltkrieg noch mit dem Pferd ausgeführt und war sehr mühsam.
Doch Nachbarhilfe wurde sehr groß geschrieben undso half man sich gegenseitig wo man nur konnte.
Quelle: Breuberg wie es früher war
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Ein Stück Dietzenbach gestorben
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“Dietzenbach Anno Dazumal” Diese Geschichts und Bilder- sammlung machten Frau Weilmüsnter in Dietzenbach sehr bekannt.
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Unser Trabant 601
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Die Geschichte unseres Trabant Er wurde im Jahr 1987 in Zwickau im Automobilwerk VEB Sachsenring gebaut. In drei Jahren wird er fünfundzwanzig Jahre und zählt offiziell als Oldtimer. Unser P 601, so die Bezeichnung der Baureihe, wurde, außer der heutigen Farbe, in seinem Herstellungszustand belassen. Oldtimerfreunde aus Rai-Breitenbach holten in dann von Sachsen in den Odenwald. Er wurde restauriert und aus einem zweiten fahruntüchtigen P601 die fehlenden Ersatzteile verwendet. Vor allem war es das Ziel, ihn wieder in seinen Urzustand zu versetzen. Die Werksfarbe Papyrusweiß wurde wieder hergestellt und der komplette Stoßfänger ersetzt. Der Trabant
hat eine Leistung von 26 PS und einen Hubraum von 594,5cm³. Je nach Fahrweise hat er einen Verbrauch von 7– 9 Liter Kraftstoff/Ölmischung (50:1). Im Jahr 2006 stand er dann zum Verkauf und es war Liebe auf den ersten Blick. Zunächst war es gedacht, den Trabant als Fahrzeug für den Hol- und Bringdienst ein zu setzen, aber die Problematik mit der veralteten Technik umzugehen, scheitert im täglichen Gebrauch des Fahrzeugs. Er hat vor allem Probleme mit dem Warmstart. Das wird meisten mit einem spontanen Zündkerzenwechsel an Ort und Stelle wieder behoben oder man muß warten, bis der Motor sich wieder abgekühlt hat.
Am 3. Oktober 2006, also am Tag der Deutschen Einheit wurde er von der Sachsenwerkstatt Firma KFZ Moritz im Brombachtal, weinrot lackiert und später von der Zeller Firma Reinhard Werbung, mit dem Schriftzug der Seniorenresidenz versehen. Es ist ein tolles Gefühl mit dem Trabant unterwegs zu sein, denn er versetzt den Fahrer in eine Zeit in die wir uns gerne zurück erinnern. Heute dient der Trabant als Anschauungsobjekt und Werbefahrzeug. Wenn alles gut geht und er sein 25. Jahr erreicht (2012) möchten wir im Haus ein Fest, anlässlich seines Oldtimer Eintritts, feiern.
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Buchtipp!
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Ja, zum Alten- und Pflegeheim
Natürlich möchte keiner pflegebedürftig im Alter werden und wenn es doch einmal passiert, dann möchte jeder in den eigenen vier Wänden gepflegt werden, oder möchte seine Eltern selbst pflegen. Leider sind diese Entschei-dungen nicht immer so einfach, denn es gibt auch familiäre oder baulich bedingte Situationen, die eine Pflege zu Hause erschweren oder gar unmöglich machen. Die Autoren Daniela Flemming und Christine Kreter haben aus diesen Gründen ein Buch veröffentlicht, mit einigen Lebensbeispielen um bei der Entscheidungsfindung etwas behilflich zu sein.
Hier ein Auszug aus dem Prolog es Buches Nicht immer gibt es den vielleicht auch schon alten, aber gesunden Ehepartner, der es sich zur Aufgabe macht, seine pflegebedürftige Frau, den hilfeabhängigen Mann zu Hause zu betreuen und zu pflegen. Nicht immer erklärt sich eine Tochter bereit, die häusliche Pflege übernehmen zu wollen, nicht immer gibt es eine Schwiegertochter, die das könnte. Und könnten und wollten sie es doch, wo ist die Grenze ihrer Belastbarkeit? Wie soll es weiter gehen wenn alle Hilfeangebote ausgeschöpft sind und die Pflege zu Hause über die eigenen Kräfte geht? Und was kann geschehen, wenn eine Häusliche Pflege überhaupt nicht in Frage kommt? Die Erwachsenen Kinder hier, der Erwachsene Mensch dort? Der Wunsch nach Selbstverwirklichung, das Recht auf eigenes Leben einerseits, die moralische und „eigentlich“ gewollte Verpflichtung, die Pflege selbst zu übernehmen, anderseits? Dazwischen oft ein unüberwindbarer Graben, der nicht nur mit den Kilometern zu tun hat, die Eltern und Angehörige häufig voneinander trennen. Und was noch hinzukommt: Die Lösung Pflegeheim erfreut sich keiner besonderen Beliebtheit! „Abgeschoben“, heißt es dann und fällt als Makel auf die jüngeren Familienmitglieder zurück.
ISBN: 978-3-407-22906-9
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Roli´s Heimatseite
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Das Odenwälder Freilandmuseum
Unser heutiger Ausflugstipp führt uns in den Badischen Odenwald. Hier bei Walldürn, wo die Grenzen der Bundesländer Bayern und Baden Württemberg kaum erkenntlich sind, liegt Gottersdorf mit seinem in liebevoller Arbeit aufgebauten Freilandmuseum. Das Museum wurde an einen Dorfteich aus dem 14. Jahrhundert herum angelegt und zeigt Bauern- und Landhäuser aus verschiedene Epochen der deutschen Dorfgeschichte. Die bisher erstellten sechzehn Bauten wurden aus der umliegenden, aber auch aus entfernten Regionen nach Gottersdorf herangeschafft. Authentische Einrichtung und historische Dokumente über die ehemaligen Bewohner lassen das Alltagsleben unserer ländlichen Vorfahren anschaulich vor Augen entstehen. Sie sehen Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Poststellen, Mähdrescher und Traktoren aus den Anfängen der modernen Ackerbestellung. So manch älterer Gast wird sich beim Besuch des Museums zurück versetzt fühlen in die „Gute alte Zeit“ vom Landleben. Über die Grenze, Richtung Miltenberg, mitten in der Natur des Fränkischen Odenwaldes liegt der Jägerhof. Aus einem ehemaligen Kuhstall ist ein rustikales und gemütliches Lokal entstanden. Stimmungsvolle Atmosphäre und traditionelle Gastlichkeit machen dieses Restaurant zu einem Erlebnis für Gaumen und Auge. Die Besonderheit ist eine Ganzjahresausstellung über dem Gastgebäude mit liebevoll hergerichteten Dekorationsartikel, gestaltet wird der Gastraum nach Jahreszeiten. Hier im Jägerhof lässt es sich gut verweilen, in der ländlichen und idyllischen Umgebung in mitten des Bayrische Odenwaldes.
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Der “Alexanderpark” im Landhaus am Weinberg
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