Home
Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
Über Uns
Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Ostern 2019      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Wahre Weisheit . Unser dolles Dorf
               Weihnachtszeit . Der Sonnenweg

Spätlese 3/2018

Spätlese 2/2019

Vorwort

“Das Parkhotel 1970”

Von Roland Scheuermann

vor

Vorwort30032019001

Einst, in Zeiten von Kohlezeche und teuren Flugreisen, war der Urlaub im Odenwald, die einzige Alternative für den schmalen Geldbeutel der Kohlekumpel aus dem Ruhrgebiet. Die gute Luft und die Schönheit der Natur zogen viele in unser Mittelgebirge. Die Gastronomie war für ihre gute und günstige Küche weit bekannt. Pensionen und Hotels waren nicht teuer, im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland. So waren die sechziger und siebziger Jahre eine Hochzeit im Odenwaldtourismus.
Natürlich waren Investitionen schwierig, und kaum zu stemmen. Denn die schwindende Nachfrage, durch die immer besser werdende Mobilität der Deutschen, war es, die den Gastronomen das Leben schwer machte. So blieben viele Hotels oder Pensionen auf dem alten Stand.
Dieser Umstand und die Retrowelle, die bereits seit einigen Jahren anhält, bei dem vieles altes wieder in Mode gekommen ist, machte sich das Parkhotel in Vielbrunn zu nutze. Es nennt sich jetzt „Parkhotel 1970“ und das vollkommen zu Recht, denn Inventar und Architektur stammen aus den Siebzigern. Das Hotel mit seinem Retrokonzept scheint den Zeitgeist getroffen zu haben. Seit dem sind die Buchungen wieder gestiegen und Film- und Fototeams nutzen die Zimmer und Aufenthaltsbereiche als günstige Kulisse für Fotoshootings und Filmaufnahmen. Das wiederum ist kostenlose Werbung für das Haus und zieht wieder neue Gäste ins Haus.
Ein bisschen passt das Hotelkonzept auch zu uns , wir sind doch auch ein bisschen Retro. 

Quelle: Darmstädter Echo

 

Bibelworte

Wahre Weisheit

Ein Philosophieprofessor stand vor seiner Klasse und hatte vor sich auf dem Tisch einige Gegenstände liegen. Da waren unter anderem ein leeres Glas und eine Kiste mit Sand. Zu Beginn des Unterrichts nahm er wortlos das sehr große, leere Mayonnaiseglas und begann, es bis zum Rand mit Steinen zu füllen. Dann fragte er die Studenten, ob das Glas voll sei. Die Studenten bejahten. Der Professor nahm dann eine Kiste mit kleinen Murmeln und schüttete sie in das Glas. Dann schüttelte er das Glas leicht. Natürlich rollten die Murmeln in die Lücken zwischen den bw20032019001Steinen. Er fragte die Studenten erneut, ob das Glas voll sei und sie bejahten. Als nächstes nahm der Professor die Kiste mit dem Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand alle noch verbliebenen Freiräume in dem Glas. Er fragte noch einmal, ob das Glas voll sei. Die Studenten antworteten mit einem einstimmigen “Ja”. Da sagte der Professor: "Ihr sollt erkennen, dass dieses Glas euer Leben darstellt. Die Steine sind das allerwichtigste, sie repräsentieren Jesus, den Fels. Wenn alles andere verloren gehen würde und nur sie bleiben würden, wäre euer Leben immer noch voll. Die Murmeln sind eure Familien und Freunde. Sie sind auch wichtig. Der Sand repräsentiert all die restlichen Dinge des Lebens, wie eure Arbeitsstelle, euer Haus, euer Auto bis hin zu den kleinen Dingen. Wenn ich den Sand zuerst in das Glas gefüllt hätte, hatte nichts anderes mehr hinein gepasst. Dasselbe gilt für euer Leben. Jesus muss zuerst kommen, so dass euch all die anderen Dinge hinzugefügt werden können. Wenn ihr eure gesamte Zeit und Energie auf die kleinen Dinge verwendet, werdet ihr nie Raum für die Dinge haben, auf die es wirklich ankommt. Habt Acht auf die bedeutsamen Dinge in eurem Leben. Fokussiert euch auf Jesus und verbringt Zeit mit eurer Familie. Es wird immer genug Zeit da sein, um zur Arbeit zu gehen, das Haus zu putzen und den Rasen zu mähen. Kümmert euch zuerst um die Steine. Denn der Rest ist nichts weiter als Sand.”

In Gedenken an Wilhelm Lautenschläger

Quelle: http://www.eaec-de.org

 

aun20032019003

Aus unserer Nähe

Rai-Breitenbach: Unser dolles Dorf

Rai-Breitenbach wurde für den TV Wettbewerb „dolles Dorf“ gezogen und das HR-Fernsehteam stand innerhalb einer Stunde auf der Matte. Dank der modernen Medien waren innerhalb 1,5 Stunden ca. 50-60 Personen in den Sophienhof geströmt, um ein buntes Programm für den nächsten Tag auf hrdd10032019001die Beine zu stellen und unser Dorf in anschaulicher Weise zu präsentieren. Es wurde zusammen mit dem Regisseur, Aufnahmeleiter, Vereinsvertreter und der Dorfbevölkerung ein sechspunkte Plan erarbeitet, dass die Köpfe um mitternächtlicher Stunde nur so rauchten. Selbst unser Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen bei diesem Spektakel anwesend zu sein. Die Telefondrähte liefen auf Hochtouren, Mann und Maus wurde mobilisiert und pünktlich zum Drehbeginn am nächsten Morgen um 10.00Uhr stand ein sehenswertes Programm, das unser beschauliches Dorf von seiner besten Seite zeigte. Zuerst wurde die Kirche vor die Linse genommen und den Schattenwurf des Kreuzes durch die aufgehende Sonne nachgestellt, was durch Erich Uhrig sehr schön erläutert wurde. Als zweite Station ging es in die Küche des Sophienhofs und die Zubereitung des Rawischer Max drehen zu können. Das Geburtstagskind und Kerwebursch Patrick Batista durfte es dann anschließend bei laufender Kamera verspeisen, was er sichtlich genoss. Jetzt war ein Panoramablick über das Dorf mit der Burg Breuberg gefragt. Es war ein so perfekter Blick über das Tal, das selbst das Filmteam ihre Fotohandys zückten. Danach ging es zurück an den Dorfplatz, wo über Nacht ein Dorffest aus dem Boden gestampft wurde. Hier wurden noch einmal die Vereine und Helfer vorgestellt. Es war ein großer Spaß für alle und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. 

Quelle: Darmstädter Echo

 

wnt23032019001

Weihnachtszeit

Besinnlicher Advent für die Senioren

wi19032019002Der Adventsmarkt am zweiten Advent war ein Erfolg, denn viele Freunde, Bekannte und Angehörige haben den Weg in die Dammstraße gefunden, so dass zeitweise kein Sitzplatz mehr zu bekommen war. Vor dem Haus waren Hütten aufgebaut mit Spezialitäten des Hauses. Ein Verköstigungsstand mit Glühwein, Bratwurst und Waffeln war ebenfalls vorhanden. Im Foyer war eine große Tischfront aufgebaut, die reichlich gedeckt war mit Kuchen, Biskuit und Tortenvariationen. Zu erwähnen ist, dass diese Backkunst fast ausschließlich aus Spenden von wi19032019015Mitarbeitern, Freunden und Angehörigen kommt. Ein Teil des Erlöses kommt so auch wieder einer gemeinnützigen Organisation zu Gute. Für die Musik war Herr Ernst Muth zuständig, der neben festlicher Weihnachtsmusik auch auf Schlagerwünsche von Besuchern einging und was bei allen Beteiligten auf sehr viel Zustimmung stieß, denn auch an Weihnachten mögen die Senioren keine Trauermusik, sondern etwas mit Schwung zum Mitsingen. Ein besonderes Ereignis ist der Besuch des Nikolauses, ohne dessen Anwesenheit, sind wir uns doch mal ganz wi19032019010ehrlich, keine richtige Feier in der Weihnachtszeit ist. Dazu ist unser Nikolaus auch noch sehr Senioren- und Kinderfreundlich, denn er geht zu jedem Bewohner, hat ein paar nette Worte übrig und verteilt auch noch kleine Geschenke. Wir haben an diesem gemeinsamen Erlebnistag viele Fotos gemacht, denn Bilder sind eine besondere Erinnerung und beim späteren nachschauen, kommen die Glücksgefühle, die man hatte wieder zurück. Glücksgefühle und Freude kamen auf, als unsere Sina, die so lange unsere Küchenfee war, uns einen Besuch mit ihrer Familie abstattete. Sina war vor einem halben Jahr zu ihrem Freund nach Würzburg gezogenwi19032019007. Wir vermissen sie und freuen uns, dass sie einen Partner und neue Aufgabe gefunden hat. Eine kleine Tradition ist der Besuch des Kindergartens „Spatzenland“ aus Hainstadt. Der Kinderhort, der direkt neben der Hainstädter Sporthalle zu finden ist, kommt an den Adventsfeiertagen immer wieder gerne, um extra einstudierte Lieder, gemeinsam mit den Senioren des Hauses zu singen. Natürlich haben die Kinder auch Gelegenheit kleine Gedichte und Verse vorzutragen oder einer der Bewohner nimmt sich ein Herz und trägt etwas aus seiner Kindheit vor. Wir danken dem Kindergarten „Spatzenland“, mit ihrer Leitung Frau Holz für den Besuch wi19032019006im Landhaus. Besinnlich ging es am Heiligen Abend zu, denn da sind Bewohner wie Angehörige zur gemeinsamen Weihnachtsfeier eingeladen. Es gab wieder besinnliche Musik von Herrn Muth, weihnachtliche Vorträge und zum Höhepunkt kam das Christkind am Nachmittag. Hier in Hainstadt ist es seit Jahrzehnten ein Brauch, dass die evangelischen Konfirmanden zum Heiligen Abend das Christkind spielt und Kinder und Senioren beschenkt. Und so ist in jedem Jahr die Freude und Spannung groß, wann das Christkind kommt und wie es aussehnen wird. Nach dem Heiligen Abend lassen wir, mit den beiden Weihnachtsfeiertagen, die besinnliche Zeit ausklingen. Es kommen Freunde und Angehörige zu Besuch oder holen die Senioren zum gemeinsamen Mittagessen im Familienkreis ab. Die schönste Zeit geht zu Ende und wir freuen uns auf ein neues, gesundes und schönes Jahr.

 

cf22032019001

Da wo wir waren!

Klingenberg: Der Sonnenweg

sw12032019004Der Sonnenweg, oberhalb der Stadt Klingenberg ist ein beliebter Spazierweg für Kurzbesucher aus nah und fern. Der Weg ist ein Teil des bekannten Churfranken- rotweinwanderwegs. Für die Kleinwinzer, die hier ihre Weinberge bearbeiten, ist es der Zufahrtsweg, zu den Reben. Die Winzer nutzen auch den Weg, um hier ihre Weine an Ort und Stelle zu vermarkten. Für den Einstieg gibt es verschiedene Zugangswege. Zum einen ist es möglich, das Auto an sw12032019003der Clingenburgruine abzustellen, oder sie stellen das Auto am Weinfestplatz, unterhalb der Clingenburg ab, und steigen über den Treppenweg ein. Beim Rückweg können sie dann bei den verschiedenen Häckerwirtschaften einkehren und die Spezialitäten aus Klingenberg genießen. Ein Tipp: Unterhalb des Treppenwegs ist die Häckerwirtschaft „Gutsausschank“. Hier gibt es leckeren Wein und eine reichhaltige Speisekarte. Die Clingenburg am Anfang des Klingenberger Sonnenwegs ist im Sommer eine beliebte Bühne für Theaterstücke oder Musicaldarbietungen. Bist zu 40 000 tsd Besucher finden den Weg auf die Clingenburgtribühne im Jahr. 

Clingenburger Festspiele

Nächste Seite