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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Juni 2009          2/3

Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg

Themen: Ausflug nach Kaltenbrunn . Elsenfelder Geschichten .
              
Erste Hilfe . Ein Stück Geschichte .

Spätlese 1/2009

Spätlese 3/2009

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Frühlingserwachen

Das Fest zum Frühlingsbeginn

vor

An unserem Frühlingsfest am 9. Mai hatten wir großes Glück mit dem Wetter. Bewohner, Angehörige und zahlreiche Freunde hatten sich im Garten des Landhauses am Weinberg zusammen gefunden. Mit dem Motto „Fit in den Frühling“ konnte sich jeder Besucher auf Wunsch seinen Blutdruck und seinen Blutzucker messen lassen.

Glücklicherweise waren alle Werte im normalen Bereich und so hatten alle einen großen Spaß.Für die musikalische Umrahmung hatte sich Oskar Klug mit seiner Orgel im Garten eingefunden.
 

Bei der Gartentombola für Groß und Klein, war fast jedes Los ein Treffer, so dass jeder zumindest einen kleinen Gewinn mit nach Hause nehmen konnte.
Sehr gut wurde der Dartwettbewerb angenommen, bei dem es galt, so viele Ballons wie möglich zu treffen. Zu gewinnen gab es für die ersten drei Platzierungen je einen Schlemmerkorb.

Für die kleinen Besucher standen der angrenzende Spielplatz und eine aufgestellt Hüpfburg zur Verfügung, so dass die Kleinsten auch auf Ihre Kosten kamen.


 

Auch die Kinder hatten
ihren Spaß mit der
tollen Hüpfburg im Garten.

 

Ausflug nach Kaltenbrunn

Kulinarische Genüsse im Jägerhof
Im April unternahm Frau Sylvia Panse mit den Senioren einen Ausflug zum Jägerhof in Klatenbrunn an der Badischen Bayrischen Grenze. Zunächst ging die Fahrt durch das schöne Maintal vorbei an Miltenberg, der Perle des Mains. Von hier aus ist es nur einen Katzensprung nach Kaltenbrunn. Die Besonderheit des Jägerhofs ist die jahreszeitliche Dekoration der Gaststube, die dadurch eine angenehme Gemütlichkeit erlangt. Für Kenner von Wildbrett ist der Jägerhof bestens zu empfehlen, denn vom Reh bis zum Wildschein gibt es viele gute Gerichte.

Die Senioren haben sich in einer solchen Atmosphäre sehr wohlgefühlt. Sitzend am gemütlichen Kachelofen hatten sie einen schönen Nachmittag.

 

Im Biergarten kann man es sehr gut aus-
halten im Sommer


 

 







Frau Werle, Herr Laue und Herr Büthow
freuen sich auf das leckere Essen im Jägerhof

 

 

 

 

Liebevoll ist die Gaststube gestaltet
in Anlehnung an die Aktuelle Jahreszeit

 

Elsenfelder Geschichten

Aloisia Bender erzählt Geschichten aus der Heimat

Der Haase Jakob
Er war gesund geboren, wuchs mit 3 Brüdern auf und bekam im Kindesalter eine schlimme Krankheit. Seine Mutter Sabine bangte sehr um ihn und gelobte: Wenn mein Jakob wieder gesund wird, trage ich ihn auf den Engelberg. Er wurde wieder gesund, und seine Mutter erfüllte ihr Gelöbnis. Jakob stand mit total verkrüppelten Beinen und Füßen vom Krankenbett auf. Er konnte

zwar gehen, aber nur beschwerlich. Er litt sehr, denn bei jedem Schritt musste er sich bis zum Boden beugen. Er bettelte um seinen Unterhalt und auch um sein Mittagessen.Seine Fantasie war unbegrenzt. So machte er Lügen am laufenden Band. Er schmiedete Heiratspläne, worüber jeder lachte. Öfter nahm ihn die Polizei fest, weil er ohne Angelschein fischte. Die Gemeinde musste dann

für ihn Schließgeld zahlen. Irgendwann gab die Polizei ihr Bemühen auf. Es wurde der Beschluss gefasst, ihn in ein Lehrlingsheim zu geben, um einen angemessenen Beruf für ihn zu finden, in Lohr war das nächstliegende. Jakob hielt es nicht lange dort aus, und schlau war er dazu. Am Lohrer Mainufer machte er ein Boot flott. Der Main war damals ungefährlich und flach und Jakob schlug sich Richtung Main abwärts. Er landete glücklich in Elsenfeld und rief laut wie ein Sieger: Gell, ich bin wieder in Elsenfeld! bis an sein Lebensende hatten die Leute ihren Spaß, manche trieben auch Spott mit ihm.

 

Lausbubenstreich
Mehrere Jugendliche durchstreiften allabendlich die Dorfstraße und kamen durch die Jahnstraße, auf der bei Emil Schuck ein fahrbereiter Lastwagenanhänger hinter einem Traktor stand. Unternehmenslustig machte einer den Plan: Wenn’s dunkler ist, fahren wir den beladenen Anhänger in die Besch (Elsava). So geschah es. Sie machten die Bremse los, trennten den Anhänger vom Traktor und los ging die gefährliche Fahrt in Richtung Besch neben der Villa Knecht.Als Emil Schuck gefrühstückt hatte und seine Fuhre in Bewegung setzten wollte, stand nur der verlassene Traktor da. Er musste nicht lange nach seiner Basaltladung suchen, rief die Nachbarn zu Hilfe und spannte seinen Traktor vor seinen nassen Anhänger. Er kam mit seiner Ladung noch zurecht zum Straßenbau nach Dieburg. Der Emil hat über die Lausbuben furchtbar gewettert. Der Robert Bachmann war dabei und kann noch besser davon erzählen.

Vielen Dank Frau Bender, dass Sie uns diese tollen Geschichten für die Seniorenzeitung überlassen haben.

 

Erste Hilfe

Schulung der Sofortmaßnahmen für die Pflege
Die Erste Hilfe ist in der Altenpflege, bedingt durch Alterserkrankungen und Anffälligkeiten besonders wichtig. Gerade im Alter kann es öfters zu Notfallsituationen kommen, wie Kreislaufprobleme oder Neurologische Anfälle, als beispielsweise bei jungen MenschenUm bestens auf diese Notfälle reagieren zu können sind neben der Fachausbildung regelmäßig

Fortbildungen notwendig. Im April hatten wir wieder eine solche Schulung mit hervorragenden DRK-Mitarbeitern als Lehrer, bei dem alle Mitarbeiter der Pflege geschult wurden. Schwerpunkte waren Sofortmaßnahmen am Unfallort, Wiederbelebung, Lebensvitalwerte und Einschätzung der Notsituation.

 

 

Reanimtion an Puppen wird 10 Min lange
geübt. Schließlich kommt der Notarzt oftmals
erst nach 10-15 Minuten.

 

 

 

 

Schwester Sylvia und Schwester Ursular
üben die Reanimation am Patienten gemeinsam.

 

 

 

Internetseiten mit dem Thema:

Deutsches Rotes Kreuz

DRK Odenwaldkreis

DRK Selbshilfegruppen

Erste Hilfe auf Wikipedia

Notfallmedizin

 

 

Ein Stück Landhaus Geschichte

Frau Margarete Schmidt ist verstorben
Frau Margarete Schmidt hat einen großen Teil der Geschichte des Landhauses am Weinberg mit erlebt und mit geprägt. Aus diesem Anlass haben wir ihr zur Erinnerung ein paar Zeilen gewidmet.Zwei Jahre wohnte Frau Schmidt bereits im Landhaus am Weinberg in der Weinbergstraße. Sie hatte hier ein sehr gemütliche Einzelzimmer Parterre und ein aktives Seniorenleben mit ihren Nachbarinnen, die sie bis heute alle überlebt hat.Frau Schmidt kam in der Mainmetropole Frankfurt am Main zur Welt, verbrachte hier ihre Kindheit wie auch die Jugend und erlernte den Beruf einer Verkäuferin.

Später siedelte Margarethe Schmidt nach Dreieich über und betrieb dort, nach dem frühen Tod ihres Mannes, mit dem späteren Lebenspartner, ein Kiosk. Viel persönliches Engagement und das gewisse Händchen verhalfen der kleinen Verkäuferin rasch zu hohem Bekanntheitsgrad im Umkreis.

Frau Schmidt lebte seit 1996 im Landhaus. Erst im vergangenen Jahr traf Margarethe Schmidt mit dem Tod ihrer einzigen Tochter einen weiteren schweren Schicksalsschlag, den sie mit ihrem Schwiegersohn und ihrer Urenkel, die regelmäßig zu Besuch kaman.

 

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