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Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung September 2009           1/3

Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg

Themen: Vorwort zur Ausgabe . Unterwegs in Walsrode .
              
Die Geschichte von 4711 . Ausflug nach Haisterbach .

Spätlese 2/2009

Spätlese 1/2010

Vorwort

Aus dem Inhalt

Von Roland Scheuermann

vor

Ein Klavier ... ein Klavier ...

Kleiderlogistik
Die Kleiderlogistik im Pflegeheim ist sehr hoch. Um Sauberkeit und Hygiene Rechnung zu tragen, laufen jeden Tag die Waschmaschinen. In der Waschküche fallen am Tag 200 kg Wäsche an, das sind im Monat 6 Tonnen und im Jahr 70 Tonnen Bettwäsche, Oberbekleidung und Dekorationswäsche. Um Verwechslungen vorzubeugen, muß die Oberbekleidung mit dem Namen der Bewohner gekennzeichnet sein. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kleidungsstücke falsch einsortiert werden. Eine zukünftige Aufgabe wird es sein die Logistik der Wäsche weiter zu verbessern, damit jeder seine Wäsche bekommt, die auch ihm gehört. Viele Einrichtungen lassen die Wäsche in Großwäscherein waschen. Hat aber den Nachteil, dass hier noch mehr Verwechslungen vorkommen.

Die Geschichte von 4711
Für meine Großmutter war 4711 Kölnisch Wasser sehr wichtig und gehörte zur Körperhygiene wie das tägliche Zähneputzen. Heute sehe ich bei vielen Senioren das Kräuterwasser im Zimmer stehen und es ist beliebt wie eh und je. Grund genug einmal die Geschichte dieses „Eau de Cologne“ auf den Grund zu gehen. Einige Mythen findet man bei beliebten und alten Marken so auch bei 4711. Dazu mehr auf den kommenden Seiten.

Das schöne Mossautal
Als wir im August unseren großen Jahresausflug nach Haisterbach unternahmen, kamen wir auch durch das schöne Mossautal. Ich erinnerte mich an schöne Wanderungen oder Traktorfahrten vom Heimatort hierher oder wie gut wir mit der Familie in den Wirtschaften der Umgebung gegessen hatten. Das Mossautal ist bei Ausflüglern sehr beliebt und gehört zu den schönsten Gegenden des Odenwaldes.

VW Käfer Leidenschaft
Seit ich meine Mutter kenne schwärmte sie von ihrem ersten Auto, einem 1200er dunkel blauen VW Käfer. Als Kind kann ich mich noch an die Farbe und an die gemütliche Heckablage erinnern, wo ich bei längeren Fahrten geschlafen habe. Als junger Fahranfänger hat mir der orangefarbene Käfer meines Freundes überhaut nicht gefallen. Heute ist das anders, heute gefällt mir der kleine Beatle, wie er auch von Liebhabern genannt wird, sehr gut. Das Auto hat ein einzigartiges Aussehen und der Fahrer hat ein besonderes  Fahrgefühl.

 

Bibelworte

Eines Tages ging ein armer junger Mann von Tür zu Tür, um Waren zu verkaufen, damit er sein Studium finanzieren konnte. Er stellte fest, dass er nur noch ein 10-Cent-Stück besaß, und er hatte Hunger. Daher beschloss er, im nächsten Haus um etwas zu bitten. Doch als dort eine hübsche junge Frau die Tür öffnete, verließ ihn der Mut. Anstatt um eine Mahlzeit bat er nur um ein Glas Wasser.Die Frau sah, dass er hungrig war, und brachte ihm ein großes Glas Milch. Er trank es langsam aus und fragte dann :"Was bin ich Ihnen dafür schuldig?" "Du brauchst mir gar nichts dafür zu bezahlen", antwortete Sie. "Mama hat uns beigebracht, das wir niemals akzeptieren sollen, dass man uns für eine Freundlichkeit etwas bezahlt." Er antwortete: "Dann danke ich Ihnen von Herzen." Als er das Haus verließ, fühlte sich Howard Kelly nicht nur körperlich gestärkt, sondern er spürte auch, wie er seinen Glauben an Gott wiedergewann. Er hatte kurz davor gestanden aufzugeben. Einige Jahre später wurde diese junge Frau ernsthaft krank. Die Ärzte in ihren Ort wussten nicht mehr weiter. Sie schickten sie in die nächste Großstadt und baten die Spezialisten, die Behandlung dieser seltsamen Erkrankung zu übernehmen. Dr. Howard Kelly wurde gerufen, um sich die Patientin anzusehen. Als er den Namen der Stadt hörte, aus der Sie stammte, Blitze ein seltsames Funkeln in seinen Augen auf. Er stand sofort auf und machte sich auf den Weg zu ihrem Zimmer. In seinem weißen Kittel trat er an Ihr Bett. Er erkannte sie sofort wieder. Dann ging er wieder in sein Büro zurück, fest entschlossen, sein Bestes zu geben, um ihr Leben zu retten. Von diesem Tag an kümmerte er sich mit ganz besonderer Aufmerksamkeit um ihren Fall. Nach einem langen Kampf war die Schlacht schließlich gewonnen. Dr. Kelly bat darum , das die abschließende Rechnung zuerst ihm zur Prüfung vorgelegt würde. Er sah nur kurz darauf, schrieb dann eine Bemerkung an den Rand und schickte die Rechnung ins Krankenzimmer. Die Frau fürchtete sich davor, sie zu öffnen, weil sie sicher war, dass sie den Rest ihres Lebens damit verbringen müsste, sie vollständig abzubezahlen. Endlich öffnete sie doch den Umschlag. Etwas Handgeschriebenes auf dem Rand der Rechnung fesselte sofort ihre Aufmerksamkeit. Sie las die Worte: "Vollständig bezahlt mit einem Glas Milch; gez. Dr. Howard Kelly." Tränen der Freude schossen ihr in die Augen, und ihr Herz betete voller Freude:" Danke, mein Gott, dass deine Liebe durch die Herzen und die Hände von Menschen ausströmt." (Übersetzung aus dem Französischen ) Es gibt ein altes Sprichwort, das lautet: Brot das ins Wasser geworfen wird, kommt zu dir zurück(vgl. Pred. 11.1) Ein Akt der Güte, den du heute ausführst, kann dir oder einem Menschen, den du liebst, in einem Moment nützen, in dem du es nicht erwartest.

Unterwegs in Walsrode

Frau Renate Giesen mit Dia Schau aus der Pfalz

Frau Giesen unsere bekannte Bildvorführerin war wieder einmal für die Senioren unterwegs um schöne Bilder aus Deutschland einzufangen. Diesmal war der Zielort Walsrode in der Pfalz. Zu sehen waren wunderschöne Landschaften mit Blumen und Rapsfeldern. Kleine gemütlich anrührende Dörfchen mit schön gestalteten Kleinparkanlagen und fleißigen Kartoffelbauern. Eine Exkursion ging durch den Pfälzischen Weinanbau, im besonderen an der Mosel. Dessen Wein in den letzten Jahren, durch die verbesserte Qualität, an Weltbekanntheit erfahren hat.Wir freuen uns schon auf die nächste Vorführung und sind gespannt wohin wir Frau Giesen dann begleiten dürfen.

Eigenes Patent für Kleiderlogistik

Die Bewohner täglich mit gewaschener Wäsche zu versorgen ist einer der großen Herausforderungen im Pflegebereich. Das geht nur mit einer professionellen Wäschekennzeichnung. Denn durch die tägliche waschen im Haus sind die Kleider hohen Ansprüchen ausgesetzt und um ihnen gerecht zu werden wurde ein neues Kleiderbeschriftungsgerät angeschafft. Das auf dem neuesten Stand der Technikstammende Gerät klebt Spezialetiketten bei 210 c° in die Bewohnerkleidung so ein, dass es mit dem Wäschestück verschmilzt und nicht mehr davon zu trennen ist. Wir haben das Gerät auf ein eigenes Fahrgestell gesetzt um es mobil zu machen aber auch um mehr Sicherheit zu gewährleisten.

 

Die Geschichte von 4711

1792 überreichte ein Kartäusermönch dem jungen Ehepaar Mühlens ein wertvolles Hochzeitsgeschenk. Es war eine geheime Rezeptur zur Herstellung eines “aqua mirabilis” später Kölnisch Wasser genannt. Wilhelm Mühlens erkannte schnell den Wert dieser Rezeptur und gründete ein Unternehmen zur Herstellung von Kölnisch Wasser in der Glockengasse.Am 19. August 1803 kaufte Wilhelm Mülhens, dem stämmigen Italiener Carlo Francesco Farina, dessen Namensrechte ab, um den Namen Farina als Firmennamen zu verwenden. Dazu sollte man Wissen, dass es die Firma Farina als Parfümerieunternehmen bereits in Köln gab und das sehr erfolgreich. Danach verkaufte der Geschäftsmann Mülhens, den Namen etwa 30 mal weiter. Im Jahr 1830 wird Mülhens vom Königlichen Landgericht wegen Namensmissbrauch verurteilt. Später lässt er einen italienischen Tagelöhner kommen um dessen Namen wieder zu benutzen und wieder wird Mülhens verurteilt. Am 27. April 1881 gründet Wilhelm Mülhens die Firma „Eau de Cologne- und Parfümerie-Fabrik Glockengasse No. 4711. Von nun an wird das Wasser mit dem seltenen Namen weltberümt.

Die Hausnummer 4711 und der Namensgeber

In der 1794 von den Franzosen besetzte Stadt Köln werden alle Häuser durchnummeriert. Im Kölner Adressbuch von 1797 erscheint unter der Adresse 4711 der Namen Wilhelm Mülhens, im Brachenverzeichnis wurde er zu diesem Zeitpunkt noch nicht geführt. Später wurde die Nummerierung wieder abgeschafft. Herr Wilhelm Mülhens war zunächst ein Namens-Trittbrettfahrer, er verwendete den Namen Farina, der damals weltweit bekannten Kölner Pafümarie Familie Johann Maria Farina. Später hatte er mit dem Namen 4711 seine weltweite Anerkennung erfahren.

Alle Jahre wieder

Ausflug nach Haisterbach mit Musik

Im August unternahmen die Senioren einen Ausflug in den Odenwald. Das Ziel, die Odenwälder Bauernstube in Haisterbach bei Erbach. Mit dem Ausflugsbus des Reiseunternehmens Wissmüller aus Michelstadt ging es von Hainstadt durch das Mümlingtal und weiter durch das schöne Mossautal und am Marbachstausee vorbei nach Haisterbach. Angekommen, erwartete die Senioren ein reichlich gedecktes Buffet mit Kuchen und Torten aus hauseigener Herstellung. Für die musikalische Begleitung des Nachmittags  war Oskar Klug eigens von Bayern in den Odenwald gekommen. Nachdem jeder gesättigt war, wurde das Tanzbein geschwungen, mit dem Sitznachbar fröhlich geschunkelt oder über gute alte Zeiten im Odenwald unterhalten. Einige Senioren schauten sogar bei den Kühen und Schweinen im Stall vorbei, was viele Erinnerungen weckte. Nach dem Genuss von Hausmacherwurst aus eigenen Herstellung ging ein sehr schöner Nachmittag zu Ende.

Der Dank für den gelungenen Tag galt der Familie Weis für ihre gute Bewirtung, dem Reiseunternehmen Wissmüller mit ihrem Fahrer für die angenehme Fahrt und den Mitarbeitern des Landhauses am Weinberg für ihren hervorragenden Einsatz.

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