Home
Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
Über Uns
Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Juni 2011          1/3

Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg

Themen: Die 7 Weltwunder . Frühjahrssonne .
              
Goldene Hochzeit . Geschichte des Automobils

Spätlese 1/2011

Spätlese 3/2011

Vorwort

Aus dem Inhalt

Von Roland Scheuermann

vor

Der erste Hainstädter Markt

Seit einem Jahr war der Hainstädter Markt geplant und vorbereitet. Es gab viel Diskussionsbedarf über Programm, Organisation und Ablauf. Das Ziel sollte sein, Gewerbebetreibende, Vereine und der Ort selbst zu präsentieren und seine Potentiale der Öffentlichkeit auf zu zeigen.

Meine Erwartungen, und ich glaube, die aller Beteiligten, was die Präsentation Hainstadts betrifft, wurden klar übertroffen. Jeder Verein, jeder Stand hatte sich etwas besonderes für diesen Nachmittag einfallen lassen und es ist nicht möglich dies alles hier aufzuzählen. Alle rückten an diesem Tag mehr zusammen. Jeder half und unterstützte den anderen. Kontakte wurden geknüpft und Möglichkeiten des Gegenübers aufgezeigt. Eine tolle Atmosphäre war an diesem Sonntag in der Mainstraße zu spüren auf der an normalen Tagen tausende von Autos und Lastkraftwagen fahren.

Für viele war es bis zu diesem Zeitpunkt nur eine Durchgangsstraße, an dem Sonntag aber war es Hainstadt im Odenwald, ein schöner Ort mit 1000 Jahren Geschichte, tollen Angeboten und viel Innovation.

Auch wenn der einsetzende Dauerregen am Nachmittag der Veranstaltung ein vorzeitiges Ende beschied, so hoffe ich, dass es nicht der letzte seiner Art in Hainstadt gewesen ist.


125 Jahre Automobil

Das Automobil feiert in diesem Jahr 125 jähriges Jubiläum. Grund genug für mich einige Zeilen in dieser Ausgabe über den Erfindergeist den Menschen von damals zu schreiben.

Heute ist das Auto selbstverständlich geworden, es gehört einfach zum Alltag und es ist nicht mehr daraus weg zu denken.

Wie es aber war, eine solch große Innovation durch zu setzen, kann sich heute kaum jemand, bei dem Selbstverständnis vorstellen.

Denn zunächst war es wie mit allen Erfindungen, sie wurden erst einmal abgelehnt und die Entwickler verlacht. Doch ein unbändiger Wille, ein fester Glauben an die Sache und Durchhaltevermögen sind es, die zum Erfolg führten. Das große Geld hatten sie nicht mit ihrer Erfindung verdient, dass tun später andere, aber das ist es auch nicht was diese Menschen antreibt.

Ohne sie ständen wir mit unserer modernen Welt nicht da, wo wir heute stehen. Mit Erfindungen die uns das Leben erleichtern und schöner machen.

Bibelworte

Die 7 Weltwunder

Die Schüler einer Klasse wurden von der Lehrerin gebeten zu notieren, welches für sie die Sieben Weltwunder wären.

Folgende Rangliste kam zustande:

1. Pyramiden von Gize
2. Taj Mahal
3. Grand Canyon
4. Panamakanal
5. Empire State Building
6. St. Peters Dom im Vatikan
7. Grosse Mauer China

Die Lehrerin merkte beim einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war. Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte. Sie antwortete: "Ja, ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder."
Die Lehrerin sagte: "Nun, teil uns mit, was du bisher hast und vielleicht können wir Dir ja helfen."

Das Mädchen zögerte zuerst und las dann vor.

"Für mich sind das die Sieben Weltwunder:

1. Sehen
2. Hören
3. sich Berühren
4. Riechen
5. Fühlen
6. Lachen ...
7. ... und Lieben

Im Zimmer wurde es ganz still.

Diese alltäglichen Sachen, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können.

Beachte es, genieße es, lebe es und gib es weiter.

quelle: Lichtkreis.at

Dia-Schau mit Renate Giesen

“Unterwegs in der Frühjahrssonne”

Im Februar zum Thema „Unterwegs in der Frühjahrssonne“ stellte Frau Giesen ihre neue Dia-Schau im Landhaus vor. Gezeigt wurden Blumen und Pflanzen, die sich erholt vom Winterschlaf, in neuer Pracht zeigten, Tiere die auf der Weide hüpften und sprangen oder Menschen die fröhlich durch die Parks oder Strassen schlenderten.
Der Frühling, bemerkte Frau Giesen zwischendurch, hat etwas von einer Wiedergeburt oder einem Neuanfang. Wenn ich mit der Kamera unterwegs bin, ist es anders als an anderen Jahreszeiten. Durch den Vortrag konnten sich die Senioren nun richtig auf den Frühling freuen. Am meisten hat aber allen gefreut, dass Frau Giesen, nach der Absage im Januar nun doch zur Dia-Schau gekommen ist.Wir dürfen uns nun auch auf die nächsten Schauen Freuen. Am 30. Juni mit dem Thema: „Unterwegs an der Mümling“

Betreuungsrecht

Durch einen Unfall, eine Krankheit oder fortschreitendes Alter kann jeder von uns in eine Situation kommen, in der er seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann und auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Unser Rechtssystem stellt für diesen Fall eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Über diese will die Broschüre „Betreuungsrecht“ informieren.

Zu bestellen beim Hessischen Sozialministerium
oder hier als
Download

Goldene Hochzeit

Familie Lotz feiert 50 Jahre

Am 2. April 2011 war in der Seniorenresidenz Landhaus am Weinberg in Breuberg ein großes Fest. Herr Karl-Heinz Lotz, aus unserem Hause, und seine Frau Inge feierte an diesem Nachmittag in der Cafeteria des Landhauses, goldene Hochzeit. Gekommen waren geladene Verwandte und Angehörige aus dem ganzen Rhein-Main Gebiet. Im Jahre 1961 gaben sich der Rüsselsheimer Karl-Heinz Lotz und die Hochheimerin Inge Breme das Ja-Wort. Drei Jahre später kam Tochter Christiane zur Welt. Herr Lotz arbeite sein  Leben lang bei der Adam Opel AG, zuletzt als leitender Angestellter. Bis zur Rente, wohnte das Ehepaar in Rüsselsheim , nach Eintritt in die Rente, zog das Ehepaar nach Alicante/Spanien. Als sie im Jahre 2005 wieder nach Deutschland kamen, verschlug es sie zunächst in den Hunsrück. Später zog es das Ehepaar wieder nach Rüsselsheim zurück. In die Seniorenresidenz kam Herr Lotz 2009. Seine Frau ist fast jeden Tag bei Ihm.

Erfindungen der Menschheit

Die Geschichte des ersten Automobils in Deutschland

Carl Benz – eine Leidenschaft
Carl Benz hatte eine Vision, er war überzeugt, dass ein Kutsche ohne Kutscher und Pferde, nur mit dem Eigenantrieb eines Motors, fahren kann. Viele belächelten ihn, seine Ideen seien nicht durchführbar. Zunächst fand er einen Geldgeber der seine Forschungen unterstützte, doch als die Erfolge fernblieben und das Interesse auf einer wichtigen Technikmesse ausblieb, zogen sich auch seine Geldgeber zurück. Carl Benz stand kurz vor Aufgabe seines Lebenszieles. Er hatte Angst seine Existenz und die seiner Familie auf´s Spiel zu setzten. Doch in einer vermessen Aktion bei der seine Frau Bertha in einer Nacht ohne Wissen ihres Mannes mit ihren beiden Söhnen eine lange Fahrt wagte, um das Potential des Wagens auf zu zeigen, kam die Wende. Die Langstreckenfahrt von Mannheim nach Pforzheim gelang. In der Presse wurde Carl Benz für seinen Fortschritt gelobt, neue Interessenten fanden sich. Seine starke Ehefrau Bertha Benz hatte ihren Mann und sein Lebenswerk mit dieser Aktion gerettet. Später gründete Benz mit seinen Söhnen die Firma „Carl Benz und Söhne Ladenburg“. - Im Jahr 1929 stirbt Carl Benz an den Spätfolgen eines Bronchialkatars.

Gottlieb Daimler, ein Leben für das Automobil.

Als Sohn eines Bäckermeisters absolvierte Gottlieb Daimler zunächst eine Lehre als Büchsenmacher. Später studierte er auf der Polytechnischen Schule in Stuttgart Maschinenbau. Er fand eine Anstellung als Konstrukteur und Leiter in einer Maschinenfabrik in Reutlingen. Hier begann die Zusammenarbeit und die lebenslange Freundschaft mit Wilhelm Maybach. Beide arbeiten immer wieder an der Entwicklung eines leistungsstarken Motors für ein Automobil. Zwischenzeitlich auch mit dem Erfinder des Ottomotors, Nikolaus August Otto, doch schnell trennen sich die verschieden denkenden Konstrukteure. Nach einigen Erfolgen und Niederlagen fusioniert im Jahre 1926 die Daimler AG mit Benz und Söhne zur „Daimler – Benz AG“. Diese Verbindung und den Erfolg der Fusion erlebt Gottlieb Daimler leider nicht mehr, er stirbt einige Jahre davor.

Ein Markenname entstand
Der Markenname entstand erst um die Jahrhundertwende, inspiriert durch den Geschäftsmann Emil Jellinek, der ab 1898 mit Daimler-Fahrzeugen handelte. Ab 1899 nahm Jellinek unter dem Pseudonym Mercedes (angelehnt an den Kosenamen seiner Tochter Mercédès Jellinek) unter anderem an der Rennwoche von Nizza teil. Obwohl „Mercedes“ zu dieser Zeit noch nicht als Automobilbezeichnung, sondern als Fahrername genutzt wurde, wurde der Name so in Zusammenhang mit der DMG bekannt. 1900 vereinbarte Jellinek die Fertigung des neuen, leistungsstarken Motorenmodells „Daimler-Mercedes“, wodurch der Name Mercedes erstmals als Produktbezeichnung genutzt wurde.
Durch die Rennerfolge und dem neuen Namen Mercedes verkauften sich die Autos so gut, dass der Name Mercedes patentiert wurde und somit war der neuen Markenname geboren, der bis heute Bestand hat, „Mercedes-Benz“

Quelle: Wikipedia.de, Automuseum-Ladenburg.de, dhm.de

Nächste Seite