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Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg

Seniorenzeitung Juni 2007

vor

Vorwort

Ewa Scheuermann

Hallo,

als Mutter von zwei Kindern denke ich manchmal, dass die Zeit um uns herum nur so  mit Lichtgeschwindigkeit saust.
Tag ein, Tag aus, Woche für Woche, Monat für Monat. An den Kindern merkt man auf einmal wie schnell alles vorbei fliegt. Unsere kleine Tochter ist auf einmal Schulkind, noch ein paar Wochen, dann fängt der Ernst des Lebens an. In diesem Alter wird man automatisch mit Fragen überschüttet. Es fängt mit: „woher kommt der Regen“ an und endet mit „wie macht man Frikadellen. Zwischendurch kommen auch Fragen, die mich selber zum Nachdenken bringen, man hält selbst kurz inne und überlegt. Es geht mir diesmal um Gott in unserem Leben. Unscheinbar, aber immer anwesend, mal stärker mal schwächer, aber immer da.
Der Glaube, manchmal schwindend manchmal stark präsent, aber wie erklärt man das alles einem Kind, dass man nicht immer Worte glaubt, so verlangt man nach Erklärungen und nach Beweisen.
Da bin ich letztens auf ein schönes Zitat gestoßen, das mir viele Glücksgefühle bereitet hat und eigentlich so ein Aha-Gefühl beschert hat.

Ich hoffe ihnen gefällt es genauso gut wie mir und meiner Tochter, damit wünsche ich Ihnen Gott- und Glaubreiche Zeit,  und ab und zu in der Hektik, der Gegenwart, einfach Glück und Momente der Ruhe .
 

Von Hans-Peter Kerkeling ( Hape Kerkeling )

Die Hoffnung und der Glaube sind doch etwas Wunderbares.

Egal ob Gott eine Person, eine Wesenheit, ein Prinzip, eine Idee, ein Licht, ein Plan oder was auch immer ist, ich glaube, es gibt ihn !
Gott ist für mich so eine Art hervorragender Film wie „
Gandhi“, mehrfach preisgekrönt und großartig !
Und die Amtskirche ist lediglich das Dorfkino, in dem das Meisterwerk gezeigt wird. Die Projektionsfläche für Gott. Die Leinwand hängt leider schief, ist verknittert, vergilbt und hat Löcher. Die Lautsprecher knistern, manchmal fallen sie ganz aus, oder man muss sich irgendwelche nervigen Durchsagen während der Vorführung anhören, wie etwa: „Der Fahrer mit dem amtlichen Kennzeichen Remscheid SG 345 soll bitte seinen Wagen umsetzten“. Man sitzt auf unbequemen, quietschenden Holzsitzen und es wurde nicht mal sauber gemacht. Da sitzt einer vor einem und nimmt einem die Sicht, hier und da wir gequatscht und man bekommt ganze Handlungsstränge gar nicht mehr mit.
Kein Vergnügen wahrscheinlich, sich einen Kassenknüller wie „Gandhi“ unter solchen Umständen ansehen zu müssen. Viele werden rausgehen und sagen: „Ein schlechter Film“. Wer aber genau hinsieht, erahnt, dass es sich doch um ein einzigartiges Meisterwerk handelt. Die Vorführung ist mies, doch ändert sie nichts an der Größe des Films. Leinwand und Lautsprecher geben nur das wieder, wozu sie in der Lage sind. Das ist menschlich.
Gott ist der Film und die Kirche ist das Kino, in dem der Film läuft. Ich hoffe, wir können uns den Film irgendwann in bester 3 D  und Stereo-Qualität unverfälscht und mal in voller Länge angucken ! Und vielleicht spielen wir dann ja sogar mit !

Herzlichst Ihre Ewa Scheuermann

(
Quelle: Ich bin dann mal weg)


Bibelworte

Wilhelm Lautenschläger

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, damit sie mehr Frucht bringe.   Joh. 15,1,2

Der Weinstock und die Reben!

Der Weingärtner hat einen Weinstock gesetzt, den
einzigen edelster Sorte; er hat ihn von allen am
höchsten geschätzt, den wahren nennt er ihn im
Worte.

Der Weinstock ist gut, voll lebendiger Kraft, um
herrliche Früchte zu bringen, die Reben erhalten aus
ihm Ihren Saft, dass Blüten und Knospen
aufspringen.

Doch nur an der Frucht wird in Wahrheit erkannt,
ob dieses so kraftvolle Leben den Weg in die Rebe
vom Weinstock her fand, um Leben dem Weinstock zu geben.

Denn fruchtlose Reben – die werden getrennt vom Weinstock, dass sie sich nicht mehren.
Die Leblose Rebe verdorrt und verbrennt -- vorbei ist die Zeit zum Bewähren!

Zeigt Frucht sie so pflegt mit liebender Hand, den Gärtner und reinigt die Rebe.
Das Unnütze nimmt er mit weisem Verstand hinweg, dass noch mehr Frucht sie gebe.

Drum bleibet am Weinstock! Er gibt die Gewähr, dass Frucht bleibt zum ewigen Leben. Verbunden mit ihm gebt dem Vater die Ehr! So seid ihr gesegnete Reben.

Herzlichst Ihr
Wilhelm Lautenschläger
 

Herr Wilhelm Lautenschläger aus Breuberg-Hainstadt
 


Umgang mit Zecken

Die Zecke ist ein weltweit verbreiteter blutsaugender Parasit, der sich vom Blut
seiner Wirte ernährt. Die Zecke hat als Überträger von Krankheiten auf Mensch
und Tier zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Ist die Zecke mit Krankheitserregern infiziert, kann ein an und für sich harmloser Zeckenstich zur Gefahr für
den Menschen werden. Sticht sie zu, können diese Krankheitserreger in den Körper des Blutwirts gelangen. Darüber hinaus ist die Zecke auch ein hoch spezialisiertes Tier, das sich durch Körperbau Verhalten hervorragend an ihre Umwelt angepasst ist. Die Zecke ist ein Krankheitsüberträger. Gerade auch der
Odenwald zählt zu den gefährdeten Gebieten. Es gibt verschiedene Präventionsmöglichkeiten. Vorbeugend können sie sich impfen lassen, gegen die gefährliche Hirnhautentzündung (FSME). Meiden sie hohe Gräser und tragen sie lange Kleidung. Nach einem Aufenthalt in hohen Gräsern oder Wald sollten sie sich auf Zeckenbefall absuchen und gegebenenfalls die Zecke entfernen. Haben sie keine Erfahrung mit der Entfernung so suchen sie einen Arzt oder Apotheker auf. Nach einem Zeckenfund sollten sie auf Erkältungszeichen achten  wie Sommergrippe, denn dies können Zeichen einer Borroliose sein. Bitte sofort den Arzt aufsuchen.
Bitte informieren sie sich unter www.zecken.de oder bei Ihrem
Apotheker oder Hausarzt.

Quelle: TV 14


Wir begrüssen

 

 

Herr Ludwig Horlebein

Breuberg / Hainstadt

20.03.2007

Frau Frieda Schindler

Mömlingen /  Bayern

23.03.2007

Herr Herbert Troll

Breuberg /   Sandbach

28.03.2007

Frau Annemarie Bayer

Frankfurt am Main

30.03.2007

Frau Eva Jung

Groß-Umstadt Wiebelsbach

30.03.2007

Frau Imelda Tempel

Breuberg / Rai Breitenbach

04.04.2007

Frau Herta Schmied

Sandbach / Nordhessen

10.04.2007

Frau Erna Podeschwa

Offenbach /  Dreieich

12.04.2007

Frau Elisabeth Kapraun

Großostheim /  Bayern

28.04.2007

Frau Maria Reiss

Darmstadt /  Dieburg

01.05.2007

Frau Anna Hartmann

Höchst im Odenwald

09.05.2007

Frau Liselotte Stumpf

Frankfurt

11.05.2007

Herr Adolf Peter Paul

dem Mossautal

22.05.2007

Herr Josef Claudy

Rheingau

31.05.2007

Frau Christine Tusche

Hamburg

02.06.2007

Herr Karl Reis

Mömlinge / Bayern

04.06.2007

Herr Paul Nierula 

Groß Umstadt / Semd

18.06.2007






Aus unserer Nähe

Das Hainstädter Schulhaus

 

 

Der  heutige Hainstädter Stadtpark war in früherer Zeit die Schule der Gemeinde. Nur noch Schwarzweißbilder erinnern an diese Zeit mit ihren eigenen Schulregeln! Die Schulpflicht haben wir Maria Theresia (Tochter Kaiser Karl VI)zu verdanken. Vorrangige Sorge der Verantwortlichen war damals nicht der Schulerfolg, sondern der regelmäßige Schulbesuch der Kinder. Die Eltern schickten ihre Kinder nämlich nur sehr ungern zur Schule, weil sie diese für Arbeiten zu Hause brauchten. Vor ungefähr 100 Jahren waren in den meisten Klassen bis zu 50 Kinder untergebracht. Auf dem Dorf gingen meistens ältere und  jüngere Schüler gemeinsam in eine Klasse.In der Fensterreihe saßen die Großen aus der 3. Und 4. Klasse, in der Türreihe die Kleinen aus der ersten und zweiten. Schulbus gab es keinen. Viele Kinder mussten einen langen beschwerlichen Schulweg auf sich nehmen. In der Kälte und oft noch in der Dunkelheit marschierten manche länger als zwei Stunden  zur Schule. Schulbücher konnte man sich aus der Schülerlade borgen. Viele Eltern konnten keine neuen Bücher kaufen. Auch mit den Heften mussten die Kinder sparsam umgehen. Die Aufgaben wurden zuerst mit einem weißen Griffel auf eine schwarze Schiefertafel geschrieben. Mit einem Fetzerl konnte man es wieder weglöschen und die nächste Aufgabe darüberschreiben. Die Kinder saßen in engen und harten Holzbänken, und wenn sie nicht folgsam waren, dann mussten sie sich in die Ecke stellen oder der Lehrer griff zu seinem Rohrstöckchen und es gab Schläge.




 

Adventsmarkt 2006

Das grosse Fest in der Weihnachtszeit

Frühlingsfest und Jubiläum

Das diesjährige Frühlingsfest stand unter einem besonderen Zeichen. Es war das 20jährige Jubiläum des Landhauses und die Einweihung des dritten Wohnbereiches. Der Wettergott hatte es gut gemeint und bei sommerlichen 24° und leichtem Ostwind, ließ es sich im Garten des Hauses gut feiern.Herr Scheuermann begrüßte die Bewohner und die zahlreichen Gäste. Anschließend dankte er den Mitarbeitern für die teilweise langjährige Treue und Zusammenarbeit. Vor allem für ihr Engagement in einem Beruf der von Können, Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen geprägt ist. Zuletzt dankte er den Bewohnern und Angehörigen für das uns entgegengebrachte Vertrauen und wünschte allen ein schönes Frühlingsfest. Nach der Ansprache ergriff Sylvia Panse das Mikrofon und überreichte Frau Scheuermann im Namen aller Mitarbeiter mit einem kleinen Gedicht ein Blumengesteck zum zwanzigjährigen Jubiläum. Nun war es Zeit für die Gäste, sich am reichlich gedeckten Kuchenbuffet  zu bedienen. Für die Gäste war im Foyer des Hauses eine überdimensional große Bildercollage aufgebaut worden. Sie zeigte Bilder von Bewohnern der letzten 20 Jahre und der Werdegang des neuen Hauses. Das Landhaus hatte ja in der Weinbergstraße in Hainstadt, 1987 seinen Anfang gefunden. Zur Unterhaltung wartete im Garten ein Dartgewinnspiel und eine Tombola auf die Gäste und für die Kleinen war ein Kinderkarussell aufgebaut, gestiftet von Fa. Grünschnitt Breithaupt in Michelstadt. Für die musikalische Umrahmung sorgte, wie immer „unser Oskar“ mit flotter Schlagermusik. Er war kurzfristig für die Egelsbacher Blaskapelle eingesprungen, die leider absagten. Frau Seifert führte die Gäste in kleinen Gruppen durch den neuen Wohnbereich. Viele zeigten reges Interesse und waren sehr angetan von den neuen Zimmern und dem Ambiente. Kurz vor Ende wurden dann die Gewinner des Dartspiels bekannt gegeben. Sieger wurde Herr Fritsch Junior mit 111 Punkten, zweiter Herr Fritsch Senior mit 84 Punkten und dritter Herr Schickedanz mit 74
Punkten. So ging wieder mal ein schöner Tag zu   Ende, der allen viel Freude bereitet hatte.

Der Erlös kommt der kommt der freiwilligen Feuerwehr zugute.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Kuchenbuffet im Foyer. Der selbstgebackene Kuchen wird gerne
gegessen

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotocollage zeigt Bilder aus
20 Jahren Landhaus am Weinberg

 

 

 

 

 

 

 

Familie Scheuermann bekommt von den Mitarbeitern ein freundliches Gedicht und ein Blumengesteck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Stumpf freuht sich über den schönen Nachmittag mit Ihrer Tochter

 

 

 

 

 

Familie Klein und Familie Schikedanz feuen sich über einen sonnigen
Nachmittag

 

 

 

 




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