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Nach meinem Schulabschluss kam ich mit 14 Jahren als Haushaltshelferin zu einer Familie mit zwei kleinen Kindern ( drei u. fünf Jahre). Es machte mir viel Spaß, den Haushalt, die Kinder und alles was dazu gehörte zu versorgen und richtig zu erlernen. Vom Abstauben, Fenster- u. Fußbodenputzen, Wäsche waschen und bügeln, sowie nähen, kochen und die Wohnung gestalten. Beim Einkaufen lernen mit Geld umzugehen. Was dabei am schönsten war, war die Arbeit richtig einzuteilen, und das, was am wichtigsten war, zu erst zu erledigen. Meiner Chefin war damals sehr wichtig, dass ich die Arbeiten nach kurzer Einarbeitungszeit selbstständig erledigen konnte, da sie noch bei ihrem Mann im eigenen Betrieb tätig war und nur wenig Zeit für den Haushalt und die Kinder zur Verfügung hatte. Heute denke ich noch oft daran, denn dabei habe ich sehr viel für die Zukunft mitgenommen.
Nach meiner Heirat fing ich mit 22 Jahren in einem Altersheim an, zu arbeiten. Dabei stellte ich fest, alles was ich im Haushalt gelernt hatte, konnte ich hier gut einbringen. Neben dem Waschen und An- und Auskleiden der betagten Bewohner sind auch kleine Dinge für das selige Wohlbefinden wichtig. Zum Beispiel, dass das Sofakissen, das sie lieben, mit einem Knick auf ihrem Sessel liegen muss, dass die Blumentöpfe Wasser brauchen, dass das Bild an der Wand abgestaubt werden muss und auch gerade hängt, im Bad der Zahnbecher gereinigt wird, dass die Kleider der Bewohner ordentlich im Schrank aufgehängt werden, die Tische sauber abgewischt sind und dass das benutzte Glas auf dem Nachtschrank durch ein sauberes ersetzt wird.
Mit neununddreißig Jahren habe ich mit meinem Mann ein eigenes Pflegeheim eröffnet und mein Examen als Altenpflegerin erlangt. Trotzdem weiß ich, neben aller medizinische Versorgung der Bewohner wie wichtig es ist, Hausfrauen in der Pflege zu haben, um dem älteren Menschen das soziale Umfeld sauber und häuslich zu gestalten. Deshalb wünsche ich mir, dass wieder mehr Hausfrauen den Mut haben in diesen Beruf zu gehen.
(Foto: Frau Elfriede Müller (Sandbach-Breuberg) und Frau Scheuermann)
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Und es ist in keinem andern das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben darin wir sollen selig werden als in dem Namen Jesus-Christus.
Ap. 4,12
Wo soll ich hin ?:
Als müder Wandrer, lang ich bei Deinem Kreuze an und weiß nun gründlich, dass mich kein andrer, mich schuldigen Sünder, retten kann.
Ich fragte nach dem Hort des Lebens und bettelte um Trost und Licht,
an Tausend Schwellen – ach vergebens. An Deine Schwelle trat ich nicht.
Wo soll ich hin ?:
Die trüben Bäche der Erdenweisheit schöpft ich aus, wie viel verhieß die
bunte Fläche. Die Tiefe barg des Zweifels Graus.
Nur dämmernder Vermutungsschimmer, mehr „Nein“ als „Ja“ ward mir zuteil. Verbürgtes sucht doch fand ich nimmer, ich suchte ja nicht bei Dir mein Heil.
Wohin ?:
Solang ich eigner Stärke erfüllen wollt ich Dein Gebot, was nützen alle eignen Werke ? Auch das Gesetz bracht Fluch und Tod.
Doch alle meine Fragen enden, seit ich am Kreuz den Anker warf.
Ich fand in den durchgrabnen Händen auf ewig was mein Herz bedarf.
von F.W. Krummacher
Herzlichst Ihr Wilhelm Lautenschläger
Herr Wilhelm Lautenschläger aus Breuberg-Hainstadt
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In den Medien gibt es in der letzten Zeit immer wieder Berichte über neue Lebensformen im Alter. Es ist sogar die Rede von der Abschaffung der Alten–und Pflegeheime. Die neue Wohnform heißt: Wohngemeinschaften. Diese, bereits bei der jüngeren Generation bekannten Form des Wohnens, soll eine Alternative zum Betreuten Wohnen und zum Altenheim darstellen. Es hat sich hier in breuberg eine Arbeitsgruppe gebildet, die in anbetracht der zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft, die vor und Nachteile dieser Wohnformen sich zum Thema gemacht hat: Ist es umsetzbar und wenn ja, wie ist es umzusetzen.
Generell finde ich diese Art von Wohnen im Alter eine Überlegung wert, denn der alte Mensch wird in einer solchen Wohnform nicht, wie oft zu Hause, vereinsamen und genau diese Vereinsamung ist es, die viele Menschen in die Hilfsbedürftigkeit treibt.
Eine solche Wohnform könnte also bedingt durch ihre zahlreichen Bewohner eine Art Großfamilie darstellen. In der sich die gesundheitlich besser befindlichen Senioren, den bereits leicht Hilfsbedürftigen annehmen. Wohnlich könnten die Parteien voneinander getrennt sein und in Gemeinschaftsräumen die Geselligkeit pflegen. Ein Pflegedienst übernimmt die Medizinische Versorgung im Haus. Alles das wäre gut zu regeln.
Trotz all dieser Überlegungen bin ich dennoch davon überzeugt, dass es ohne Pflegeeinrichtungen auch in der Zukunft nicht gehen wird. Denn es gibt Pflegebedürftige die, bedingt durch ihre schwere Erkrankung nicht in einer solchen Form des Wohnens untergebracht werden können oder auch Angehörige oder Senioren für die eine Wohngemeinschaft nicht in Frage kommt. Es wird auch weiterhin Angehörige geben die ihre Mutter und Vater zu Hause pflegen und vielleicht wird auch die pflegerische Verständigung unter den Angehörigen noch besser, also dass nicht nur eine Person in der Familie die Last der Pflege alleine schultert, sondern eine Verteilung stattfindet.
So viele verschiedene Menschen es gibt, wird es auch verschiedene Wohn- und Pflegeformen im Alter für die Zukunft geben. Denn der Bedarf wird demografisch bedingt automatisch steigen.
Viele Grüsse Roland Scheuermann
(Foto: Frau Ella Dieze (Breuberg-Neustadt) und Roland Scheuermann)
Links zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen http://www.wiso.or.at/apfl/swg.php http://www.pflege-deutschland.de/senioren-wg.html
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Trabant mit neuem Gesicht
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Ein Stück Ostalgie steht mit dem neuen Trabant 601 seit Ende des letzten Jahres im Landhaus am Weinberg. Was als Scherz begann, hat nun seine Bestimmung gefunden. Der neue weinrot lackierte und mit cremefarbenen weinberg Schriftzug versehne Trabant 601 ist der Stolz des Hauses. Mitte des Jahres war er Jenny Scheuermann in Rai Breitenbach in´s Auge gefallen und die verliebte sich promt in den kleinen Pappeflitzer. Bereits früher, als wir noch unsere Verwanten drüben, also in der Ehemaligen DDR besuchten, war meine Mutter von den kleinen Autos begeistert und träumte immer mal davon, einen zu besitzen.
Jetzt wo der Trabant sein neues Aussehen gefunden hat, ist er ein echter Blickfang und erinnert nicht nur mit seiner Weinbergwerbung an unser Haus, sondern an Zeiten in dem es zwei Deutsche Staaten gab. Gott sei dank sind diese Zeiten vorbei und doch sollte dies immer in Erinnerung bleiben.
Links zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Trabant_601 http://de.wikipedia.org/wiki/Trabant_(Pkw) http://www.trabi-web.de/index_full.html http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsenring_(Unternehmen)
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Magendarmgrippe
Vorbeugung und Heilung
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Durchfall, Erbrechen und Magenkrämpfe kennt jede/r, der/die Schon ein mal eine Magengrippe gehabt hat. Die Symptome kommen sehr schnell und halten meist über 3 Tage an. Abgesehen von einem Schwächegefühl sind die Beschwerden meist genau so schnell verschwunden, wie sie gekommen sind.Durch den hohen Verlust an Flüssigkeit leiden viele Betroffene an Schwindel und massiven Kreislaufbeschwerden, so dass sie sich kaum auf den Beinen halten können. Aufgenommene Nahrung bzw. Flüssigkeit kommt in kurzer Zeit wieder zum Vorschein und bis auf einige Ausnahmen behalten Erkrankte nichts bei sich. Gerade ältere Menschen und vor allem Kinder leiden sehr an dem hohen Verlust von Flüssigkeit und laufen Gefahr "auszutrocknen". Hierbei hat sich eine einfache Mischung aus Salz und Zucker, aufgelöst in Wasser sehr bewährt. Nur Wasser, das mit diesen Elektrolyten gemischt wurde, gelangt über den Darm ins Blut und ist so in der Lage, den Kreislauf zu stabilisieren und den Wasserhaushalt zu regulieren. Als Nahrungsmittel eignen sich Bananen, Zwieback und Reis, um den strapazierten Magen nicht zu belasten. Ein geriebener Apfel ist auf Grund des Pektins, das quellend wirkt, gegen Durchfall wirksam. Schulmedizinische Medikamente, die den Durchfall stoppen, sind nur im Notfall sinnvoll, da sie den Darm lähmen und so den Entgiftungsvorgang des Körpers behindern. Sie können den Elektrolytverlust durch Isotonische (Isostar usw.) Getränke ausgleichen.
http://www.gesundheitpro.de http://www.seniorenpro.de/Studie-bestaetigt-Wasser-schuetzt-vor-Infektionskrankheiten-A050805ANON D020751.html
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Das grosse Fest in der Weihnachtszeit
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Auch in diesem Jahr hatte die Seniorenresidenz Landhaus Am Weinberg in Hainstadt alle Bürger und Bürgerinnen zum Adventsmarkt mit Ständen in und vor dem Haus eingeladen.
In eigens gezimmerten Holzhütten wurden selbstgemachte Spezialitäten des Hauses, wie Kochkäse, heiße Waffeln, Weihnachtsgebäck und Schmalzbrot angeboten, die bei den zahlreichen Besuchern großen Anklang fanden. Auch der selbstgebastelte Weihnachtsschmuck fand viel Beachtung.
Der Nikolaus durfte an so einem Tag natürlich nicht fehlen und so bekam jeder, ob jung oder alt, ein kleines Geschenk zum Nikolaustag.
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Familie Fritsch (aus Offenbach-Bieber) mit Schwester Sylvia
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Familie Spitz mit Frau Sensfelder (aus Groß Gerau)
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Bei Kaffee und Kuchen gab es noch ein gemütliches Beisammensein, zudem die Kleinen auch noch eifrig Gedichte vortrugen. Für unsere Senioren war es natürlich etwas ganz besonderes, ein Adventsmarkt direkt vor der Haustür.
Nach dem guten Gelingen wird es auch im nächsten Jahr wieder einen Advents– markt geben.
Allen unseren Mitarbeitern, die uns so eifrig unterstützt haben und dem Nikolaus möchten wir recht herzlich, Danke sagen.
Fam. Scheuermann
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Im Café ist kaum noch Platz
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Frau Rieß (aus Mühlheim am Main), Frau Bähre (aus Rai Breitenbach - Brauberg) und Frau Werlé (aus Sprendlingen)
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Herzlich willkommen!
Frau Hedwig Werlé von Sprendlingen 01.11.2006
Frau Erika Brühl vom Rodgau 23.11.2006
Frau Christina Mark von Wald Amorbach 01.12.2006
Frau Elfriede Sehnert von Babanhausen 09.01.2007
Frau Margarete Harder Ober Ramstadt 10.01.2007
Frau Frieda Dorst vom Rodgau 15.01.2007
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Seiteninhalt: Vorwort Haushaltshelferin, Bibelworte von Herrn Lautenschläger, Neue Bewohner aus Dreiech, Sprendlingen, Sandbach, Babenhausen oder aus dem Rodgau, Nachlese: Auslaufmodell Pflegeheim
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