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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Winter 2016      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Südtirol . Olympiasieger
       
Sommerfest . Ballonwettbewerb

Spätlese 2/2016

Spätlese 1/2017

Vorwort

Gedanken zum neuen
      Pflegestärkungsgesetz

Von Roland Scheuermann

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Der Countdown läuft, wir stehen jetzt kurz vor der Umsetzung des neuen Pflegegesetzes. Einiges haben wir schon vorab gehört, wir waren auch schon auf Vorträgen und haben das Szenario theoretisch durchgespielt. Wir sind gespannt, nervös und auch ein bisschen verunsichert. Wir holen uns aber wieder auf den Boden zurück und sagen: "Es wird ja nicht so schlimm werden, wir werden es schaffen, wir sind ja nicht die Einzigen.
Das ganze haben wir bereits mehrfach erlebt. Zwei große Gesetzesumstellungen im Pflegebereich und zahlreiche Nachbesserungen. Meistens hat es eine Verbesserung für den Bereich Pflege gegeben. Dieses Mal ist es aber anders, dieses Mal gibt es für einen Teil eine Verbesserung und für den Anderen nicht. Ich möchte Ihnen keine Angst machen. Die Senioren, die sich in einer stationären Einrichtung befinden, haben einen Bestandsschutz. Vom Gesetz her dürfen sie nach der Einführung nicht schlechter gestellt sein als vorher. Für die Menschen aber, die leichtere Defizite haben, aber dennoch Pflege benötigen, für die wird es zukünftig schwerer einen Pflegeplatz in einem Heim zu finden. Denn für den zukünftigen Pflegegrad 2 (heutige Pflegestufe 1) wird es für die Einrichtungen erheblich weniger Pflegegeld für die gleiche Leistung geben. Das ist auch so vom Gesetzesgeber gewollt, denn er hat ja nicht mehr Geld, aber eine veränderte Struktur der Hilfsbedürftigkeit. Im neuen Gesetz wird die Demenz viel mehr einbezogen wie bisher. Normalerweise steigt ab Januar 2017 jeder Bewohner eine Stufe höher. Also von Pflegestufe Null auf Pflegegrad 1 oder von Pflegestufe 1 auf Pflegegrad 2. Ist aber eine bescheinigte Demenz vorhanden, gibt es einen Doppelsprung, aus Pflegestufe 2 wird dann Pflegegrad 4 und so weiter. Im neuen Gesetz wurde die Demenz finanziell mehr berücksichtigt, was für uns Pflegeprofis auch vom Pflegeaufwand nachvollziehbar ist. Dadurch werden sich neuen Herausforderungen ergeben. Interessenten mit Pflegegrad 2 werden kaum einen Pflegeplatz finden und müssen sich anderweitig eine Lösung suchen. Die Struktur im Seniorenheim wird sich verändern. Es wird dahingehen zu mehr Schwerstpflege und mehr demenziell erkrankten Bewohnern. Die Zeit, mit halbwegs rüstigen Senioren, wird bald der Vergangenheit angehören.
Außer, es wird wieder nachgebessert und das bitte ganz schnell!

 

Bibelworte

Der Großvater und sein Enkel

Kannst du dich noch erinnern an unsere Kinderzeit??
Oft mußten wir mit den kleineren Geschwister warten, bei Oma und Opa in der Küche, bis das Christkindel kam

Mit klopfenden Herzen saßen wir nun da und voller Erwarten, was hatte uns diesmal das Christkindel beschert?

War denn der Weihnachtsbaum genauso schön wie voriges Jahr geschmückt
Hat meine Puppe wieder ein neues schönes Kleid

Die Eisenbahn meiner Brüder, gab es diesmal eine neue Lok oder ein paar Gleise mehr?
Vater bastelte dafür schon tagelang im verschloßenen Kellerraum.

Waren Mama´s Plätzchen auch wieder so gut??bw23102016001
Tagelang hat sie gebacken
Für uns!!

Endlich, endlich war es soweit, ein Glöcklein klingelte
und wir durften alle zusammen ins Wohnzimmer

Oh, wie schön der Lichterbaum und Mama Plätzchen
 dufteten so verführerisch

Meine Brüder strahlten vor Freude, weil die Eisenbahnstation erneuert wurde
mit so vielen Gleisen, und schaut, unsere Lok hat ein neuer Anhänger
Oh, wie schön hat Papa es nun wieder gemacht.
Tante hatte ein neues Kleid gestrickt, für meine Puppe

Mittlerweile sind wir groß, haben eigene Kinder. Wir können uns öfter was kaufen, nicht nur zur Weihnachtszeit

Und viele von all diesen lieben Menschen , die uns Kindern, solche Weihnachten bereiteten leben lange, viele nicht mehr

Oft habe ich probiert den Weihnachtsbaum so zu schmücken, wie im Elternhaus
Warum schaffe ich das nicht?

Erinnerungen an unsere Kinderzeit, wo Menschen die wenig hatten, uns so viel gegeben haben

 

 

Südtirol

Als wir noch auf Reisen waren

Suedt08102016001Als nach dem Krieg das Wirtschaftswunder einsetzte, hatten die Menschen auch wieder Geld in den Urlaub zu fahren. Die ersten Reiseziele lagen in Deutschland. Bayern, Schwarzwald oder die Nordsee, waren die ersten Anlaufziele der arbeitenden Bevölkerung. Später ging es nach Österreich und nach Italien. Auch Meran und seine Umgebung lagen auf dem Wunschplan der Menschen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Meran besitzt ein mediterranes Klima. Es ist hier im Sommer wärmer als im restlichen Alpengebiet. Luftfeuchte und heiße Epochen, lösen sich durch die Meeresnähe wieder schnell auf. Auch prominente Persönlichkeiten haben dieses Klima für Ihre Gesundheit entdeckt. Elisabeth, Kaiserin von Österreich Ungarn, war regelmäßig im Schloß Trauttmansdorff, oberhalb von Meran. Ein Weg, genannt Sisi-Weg, geht vom Schloß Trauttmansdorff bis zur Kuranlage der Stadt. Auch ein Denkmal der Kaiserin befindet sich am Ufer der Passer. Die besonders schöne Altstadt, die über Jahrhunderte in ihrem Ursprung erhalten wurde, die Kuranlage mit Kurhaus und Kurpark, aber auch die lieblichen Ufern der Passer und Etsch, laden den Erholung suchenden Besucher zum schlendern und genießen ein. Meran ist Suedt08102016004mit seinem ganz eigenen Charme, kaum mit einer ähnlichen Stadt in den Alpen vergleichbar.
Bedingt durch das milde Klima werden Wein, Obst und ganz besonders Äpfel in und um Meran angebaut. Das hat eine sehr lange Tradition. Bereits in den vergangenen Jahrhunderten wurden künstliche Bewässerungskanäle angelegt, die bist heute überdauert haben. Diese werden Waale (Bewässerung) genannt. Die Wege, entlang der Waale werden sehr gerne für Spaziergänge oder auch für Wanderungen genutzt, und sind sehr beliebt. Der längste Waalweg in der Gegend ist, mit sieben Kilometern, der Marlinger Waalweg. In Südtirol gibt so viel zu entdecken, dass lässt sich nicht in ein paar Zeilen erzählen sollte selbst erlebt werden.

 

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Olympiasieger

Henri Junghänel auf dem Olymp

Fröhlich, stolz und ein bisschen brasilianisch ging es zu, als der Schützenverein Rai-Breitenbach den Olympia-Erfolg seines vieljährigen Mitglieds Henri Junghänel (28) feierte. Denn Henri Junghänel hat beim Kleinkaliber-Liegenschießen nicht nur eine Goldmedaille geholt, sondern sogar einen neuen Olympischen jh02102016002Rekord aufgestellt. Die Rai-Breitenbacher Schützen sind sich also ziemlich einig, dass sie sehr stolz auf ihren erfolgreichen Zögling sein dürfen. Einer, der sich besonders über den Erfolg Junghänels freut, ist Uwe Krätschmer: 18 Jahre ist es her, erinnert er sich zurück, als er dem noch kleinen Henri beim Historischen Markt in Steinbach einen Stein unter die Füße stellen musste, damit der Junge mit der Armbrust sein Ziel anvisieren konnte. Ein Ereignis, das den Neustädter Bub für das Schießen entzündete, immerhin war sein Vater Reinhard bereits aktiv bei den Rai-Breitenbacher Schützen. Wenige Wochen später stand also auch der junge Henri am Schießstand. Uwe Krätschmer wirkte über viele Jahre als dessen Jugendtrainer. „Das Schießen ist die einzige Sportart, bei der eine ganze Familie, manchmal über drei Generationen hinweg, eine Mannschaft bilden kann“, erklärt Krätschmer. Für die rund 200 Mitglieder des Schützenvereins glänzt Henri Junghänels Gold, also auch in Rai-Breitenbach und für die derzeit sechs jugendlichen Schützen des Vereins, sei dies mit Sicherheit ein starker Ansporn, hieß es bei der Fete im Wald, oberhalb des kleinen Breuberger Stadtteils.

Quelle: Darmstaedter Echo

 

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Sommerfest

Mit Musik und Vogelschau

sf10102016002Der Sommer hat sich in diesem Jahr von eine seiner unruhigen Seiten gezeigt. Einmal sah es wie ein Rekordsommer aus, dann wieder wie eine verregnete Sommerkopie. Zu guter Letzt gab es für alle doch noch eine Happy End, mit Sonnenschein und warmen Temperaturen bis weit in den September hinein. So hatten wir auch in einer Regenphase, einen der schöneren Tage für unser diesjähriges Sommerfest erwischt und dafür waren wir auch sehr dankbar. Gleich beim Eintreten wurde der Besucher mit einem kleinen Kinderflohmarkt begrüßt. Alexander Scheuermann präsentierte sein Kinderspielzeug, aus dem er längst heraus- gewachsen sf10102016009war. Später erzählte er, dass der größte Renner die Yugiho Karten waren, eine japanisches Sammelkartenspiel. Früher spielten die Kinder noch mit Murmeln, der Bessere konnte dem Gegner die eine oder andere Murmel abjagen. So ähnlich ist es auch mit dem Yugiho Spiel, die Spieler spielen um die besten Karten. Die Senioren und Gäste
waren im Garten oder auch im Café des Hauses. Nicht jedem war es warm genug, sich ins Freie zu setzten, wer es aber dennoch wagte, der wurde mit fröhlicher Musik von Heinz Bondes belohnt. Heinz Bondes kommt aus dem schönen Sensbachtal und spielt bereits seit mehreren Jahren auf unseren Feierlichkeiten. Unsere Feste nehmen wir immer gerne zum Anlass, unseren lieben sf10102016004Mitarbeiter für Ihre langjährigen Dienste zu ehren. Zunächst erhielt Frau Thea Diehl eine Auszeichnung, für lange Jahre Treue bei der ehrenamtlichen Arbeit mit den Senioren. Des weiteren wurden die Mitarbeiter: Frau Rosa Ferrise, Frau Barbara Stachewicz und Frau Melanie Stumpf für langjährige Treue geehrt. Auch Schwester Sylvia wurde geehrt. Julia Scheuermann hatte für diese Ehrung ein kleines Gedicht geschrieben und vorgetragen. 
Auch Schwester Sylvia konnte sich eine schöne Orchidee als Dankeschön mit nach Hause nehmen. Nach einer kleinen musikalischen Pause, kam Familie Becker. Herr Werner Becker und seine Frau Gisela haben sich der Pflege von Greifvögeln gewidmet, um auch andere in diesen doch seltenen Genuss zu bringen, sf10102016011wilden Tieren nah zu sein, treten sie regelmäßig mit ihren gefiederten Freunden in Seniorenanlagen oder Kindergärten auf. Mitgebracht haben die Beckers den Wanderfalken "Horus" und den kleinen Waldkauz "Charly Brown". Wanderfalken haben eine Spannweite bis zu einem Meter und können bis zu 200kmh schnell unterwegs sein. Auf ihrem Speiseplan stehen kleinere Vögel, in Ausnahmefällen können es aber auch Tauben sein. Bei dem kleinen Waldkauz "Charly Brown" ist es etwas anders. Durch sein spezielles Federkleid, kann er besonders leise fliegen, er ernährt sich von kleinen Würmern, Käfern und Insekten. Das besondere an seinem Fressverhalten ist, dass er Teile der Nahrung wieder herauswürgt und als kleines Wollknäuel auf seinem Weg liegen lässt.
Im Anschluss an die Präsentation konnten sich Interessenten mit den selten schönen Vögeln ablichten lassen. Sicherlich eine bleibende Erinnerung.

 

Der Ballonwettbewerb

balw05102016002In diesem Jahr schlugen die Ballons eine ungewohnte Richtung ein. Statt wie bisher nach Osten oder Norden zu fliegen, bewegten sich die Heliumbehälter nach Süden, zwei davon schafften es bis an den Bodensee und die Schweizer Grenze. Eine Karte schwamm sogar im Bodensee. Sie wurde von einer Familie gefunden, die auf der Insel Reichenau lebt. Die andere Karte ist in Erzingen, nicht weit von Schaffhausen, gefunden worden. Da es nicht ganau zu erkennen ist, welche Karte weiter flog, haben wir zwei erste Preise vergeben.

1. Erzingen ca.330km (Google) - 
       
Karte von Frau Erika Schwarz
1. Reichenau ca.330km (Google) -
       
Karte von Frau Erna Wißmann
3. Mühlacker 160km (Google) -
       
Karte von Frau Davian Spengler

 

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