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Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Seniorenzeitung Oktober 2000   1/2

Spätlese 2/2000

Spätlese 1/2001

vor

vorworthz32000


Vorwort

Zum Nachdenken

Unser Leben wäred 70 Jahr und wenn es hoch kommt sind es 80 Jahre. Und wenn es köstlich gewesen so ist es Mühe und Arbeit gewesen. An diese Worte erinnere ich mich gerne, die Worte aus der Bibel, und die mir auch meine Großmutter gelehrt hat. Und so denke ich ist es vielen von unseren Bewohnern ergangen. Für die, die jetzt Ihren Lebensabend bei uns verbringen, ist es bestimmt auch viel Mühe und Arbeit gewesen. Unser Ziel ist es, den älteren Menschen, die bei uns leben, ein familiäres Zuhause zu geben, soweit es geht. Bereits als Kind fühlte ich mich den älteren Menschen hingezogen. Sie strahlen für mich Erfahrung und viel Ruhe aus. Heute noch muß ich ältere Menschen bewundern wie sie trotz Kriegsjahre, Kindererziehung und viel Arbeit so betagt und doch so jung geblieben sind. Ist es vielleicht positives denken gewesen, oder war es der Wunsch einfach alt zu werden?

Herzlichst Ihre

       Jenny Scheuermann





 

Ute Adam

Gedanken zum Abschiednehmen

 

Abschied.

Ein kurzes Wort.

Vom flüchtigen „ Auf wiedersehen „,
in der trügerischen Gewissheit,
man begegnet sich erneut,
bis hin zu einer endgültigen Trennung
von einem geliebten Menschen:
Abschied.

Ein Wechsel des Wohnorts,
ein neuer Arbeitsplatz,
eine Abkehr von alten Gewohnheiten, auch:
Abschied.

Der vergangene Tag,
ein einzigartiges Gebilde,
von dem wir uns verabschieden,
wenn die Nacht kommt,
wie von der Nacht,
wenn der Morgen graut.
Abschied.

Schier endlos scheint das Spektrum
dies kurzen Wortes.
Es reicht bis zum größten Abschied
in eines Menschen Leben,
dem eigenen Tod.
Abschied.

kann schwer, ja schmerzhaft sein,
er kann leicht, sogar freudig begrüßt sein.
Ist immer auch Trennung, Veränderung, Verlust.
Und ohne Abschied kein
Neunbeginn.

Zum bevorstehenden Abschied vom alten Jahr, dem Beginn des neuen wünsche Ich Ihnen
allen alles erdenkliche Gute. Uns allen wünsche ich die Gelassenheit und den Mut, in Momenten des Abschiednehmens loslassen zu können.

   Ihre Ute Adam / August 2000





 

              Herzlich willkommen

          Frau Friedrich  aus Wald Amorbach         Juli

          Herr Gabriel aus Kelkheim                September

          Frau Wandt                                  August

          Frau Böhm                                  August
 





 

Ein Herbstgedicht

von Lina Seitz


Das Herbstlaub fällt zur Erde nieder,
schon wird es düster rau und kalt.
Das Herbstlaub fällt, es mahnt uns wieder,
die Zeit verfliegt wir werden alt.


Noch einmal will von Fern umsäumen,
die Liebe meines Herzens Raum.
An deinem Herzen laß mich träumen,
oh gönne mir den Frühlingstraum.


ich wollte einst die Welt umfassen,
du mir das Lied der treuen Liebe sang.
Mir warts vergelt durch reiches Hasses,
zeigt mir zum Lohn gar oft die Welt.


Des Lebensmeereswogen schäumen,
das Schifflein schwangt am Wellensaum.
An deinem Herzen laß mich träumen,
oh gönne mir den Frühligstraum

Ihre Lina Seitz

 





 

Erste Hilfe von den Profis

Die Auffrischung in erster Hilfe bekamen unsere Mitarbeiter Im August von den Sanitätern des Sandbacher Stützpunktes. Herr Leuthäuser moderierte in seiner gewohnt flotten Art so das es keinem langweilig wurde, im Gegenteil es war eine Stimmungsgeladene Fortbildung die keiner so schnell vergessen wird. Wir bedanken uns beim Roten Kreuz und ganz besonders bei Herrn Leuthäuser für die Mühe.





 

Sommerfest im Landhaus am Weinberg

Relativ früh in diesem Jahr feierten wir am 3. Juni das Sommerfest. Neben den Hausbewohnern und Mitarbeitern waren auch Angehörige und alle Interessierten aus der Umgebung herzlich willkommen.
Zum Auftakt um 14 Uhr wurde ein großes Kaffee und Kuchenbüffet eröffnet, bestückt mit von Mitarbeitern selbstgebackenen Kuchenspezialitäten. Bereits das Kaffeetrinken wurde musikalisch umrahmt von Herrn Klug, der es meisterhaft verstand, dem Fest mit seiner Musik Glanzlichter aufzusetzen.
Im Anschluss an den Kaffee wurde von Herrn Scheuermann der hinter dem Haus neu errichteten Sandsteinbrunnen eingeweiht und zünftig mit Sekt auf den Namen „Weinbergbrunnen“ getauft. Eine Bewohnerin des Hauses, Frau Thekla Herzog hatte zu diesem Anlaß ein Gedicht verfasst, das Sie zur Freude aller an dieser Stelle selbst vortrug.
Nun lockte die Musik von Herrn Klug auf die Tanzfläche. Ein Fässchen Bier wurde angezapft und an den Tischen im Café und auf der Terrasse sah man überall fröhliche Gesichter und muntere Gesprächsrunden. Zwei Einzeldarbietungen von Hausbewohnerinnen, ein Lied, vorgetragen von Frau Johanna Hack und ein Gedicht, rezitiert von Frau Lina Seitz erfreuten alle Anwesenden.
Unbedingt noch erwähnenswert ist auch das Engagement einiger Kinder von Mitarbeitern des Hauses, die während des Nachmittags einen kleinen Basar im Eingangsbereich liebevoll betreuten.Um 16 Uhr wurde der Grill angeheizt, denn für das leibliche Wohl standen noch Grillwürstchen mit verschiedenen Salaten auf dem Programm. So gegen 17.30 Uhr verließen die ersten Hausbewohner frohgelaunt das Fest. Andere ließen es noch auf der Terrasse sitzend ausklingen, mit einem gemütlichen Beisammensein mit Gästen von außerhalb.

 





 

 

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