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Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Weihnachtsausgabe 2013      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Die Lüneburger Heide . Preis für “Da - Sein” .
       
50 Jahre Sophienhof

Spätlese 2/2013

Spätlese 1/2014

Vorwort

Altenpflege, ein Trend?

Von Roland Scheuermann

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Wie bereits von vielen Experten beschrieben ist der demografische Wandel in unserer Gesellschaft nicht aufzuhalten und wenn es um Pflege und Altersgebrechen geht, ist es in unserer jugendwahngeprägten Zeit, eher ein Tabu. So war es zumindest noch die letzten Jahren.
Es fiel auch auf, dass in den Medien fast ausschließlich nur negative Berichte zu lesen oder zu sehen waren. Positive Berichterstattung fand quasi wenig, bis gar nicht statt. Das Image der Pflege war und ist immer noch schlecht.
Ich denke die öffentliche Wahrnehmung ist nicht nur der negativen Presse geschuldet, sondern kommt auch von der allgemein gesellschaftlichen Ablehnungseinstellung. Frei nach dem Motto "Pflege geht mich nichts an, mir passiert so etwas nicht". Möglicherweise ist es aber auch Angst vor dem Unbekannten und so versucht es jeder zu verdrängen, um sich nicht damit auseinander setzen zu müssen.
Diese allgemein vorherrschende Meinung und das Image haben auch Auswirkungen auf mögliche Bewerber der Altenpflegeausbildung. Im Gegensatz zur Krankenpflege, die eine gute Stellung genießt, hat sie eher ein stiefmütterliches Dasein.
Doch nun scheint sich ein Trend abzuzeichnen. In den Medien wird die Pflege immer wieder in den Mittelpunkt der Berichterstattung gestellt. Prominente Schicksale, die an Alzheimer und Demenz erkrankt sind, werden bekannt. Menschen äußern sich öffentlich positiv über Heimaufenthalte ihrer Angehörigen. Pflegende Angehörige schreiben Bücher über die enorme Belastung der Pflege zu Hause.
Auf der Ausbildungsmesse, bei der wir einen Infostand hatten, waren so viele Anfragen über die Ausbildung und Möglichkeiten der Altenpflege, wie noch nie vorher. Wenn dieser Trend anhält und sich weiter festigt, wird dies der Pflege zu gute kommen und letztlich allen die damit zu tun haben werden.

Bibelworte

Drei Wünsche

Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu, wie er die Krippenfiguren schnitzte. Der Junge schaute sie sich ganz intensiv an , und sie fingen an, für ihn zu leben. Da schaute er das Kind an - und das Kind schaute ihn an. Plötzlich bekam er einen Schrecken , und die Tränen traten ihm in die Augen. "Warum kind7112013001weinst du denn?" fragte das Jesuskind. "Weil ich dir nichts mitgebracht habe", sagte der Junge. "Ich will aber gerne etwas von dir haben", entgegnete das Jesuskind. Da wurde der Kleine rot vor Freude. "Ich will dir alles schenken, was ich habe", stammelte er . "Drei Sachen möchte ich von dir haben", sagte das Jesuskind. Da fiel ihm der Kleine ins Wort: "Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch ..."?- Nein", entgegnete das Jesuskind, "das alles brauche ich nicht. Schenk mir deinen letzten Aufsatz." Da erschrak der Kleine. "Jesus", stotterte er ganz verlegen... und flüsterte: "Da hat doch der Lehrer 'ungenügend darunter geschrieben". "Eben deshalb will ich ihn haben", antwortete das Jesuskind. "Aber, warum denn?"
fragte der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, wo 'ungenügend' darunter steht. Versprichst du mir das"?. "Sehr gern" , antwortete der Junge. "Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir", sagte das Jesuskind..., "deinen Milchbecher". "Aber den habe ich doch heute zerbrochen",
 entgegnete der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir das auch?" "Das ist schwer", sagte der Junge. "Hilfst du mir dabei?" "Aber nun mein dritter Wunsch", sagte das Jesuskind.
"Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du der Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen ist". Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante und weinte so bitterlich: "Ich, ich, ich ...",brachte er unter Schluchzen mühsam heraus... "ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen." "Ja, du sollst mir all deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen", sagte das Jesuskind. "Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen; ich will dich annehmen in deiner Schwäche; ich will dir immer neu vergeben; ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. "Willst du dir das schenken lassen?" Und der Junge schaute, hörte und staunte .... .

Verfasser unbekannt                                                 Quelle: Weihnachtsstadt.de

Dia-Schau mit Renate Giesen

“Unterwegs in der Lüneburger Heide”

diaSchauGiesen7112013001Frau Renate Giesen lud die Senioren im August ein, zu einer Bilderreise nach Niedersachsen in die Lüneburger Heide. Frau Giesen selbst war vor einiger Zeit im hohen Norden und hat die Gegend schätzen und lieben gelernt. Die Lüneburger Heide ist eine flache Heide- und Waldlandschaft. Diese Art von Heidefläche bedeckte zu Beginn des 19. Jahrhunderts weite Teile von Norddeutschland. Heute sind sie fast vollständig verschwunden. Die noch vorhandenen Reste dieser herrlichen und seltenen Kulturlandschaft werden vor allem durch die Beweidung von Heidschnucken (seltene Schafrasse) offen gehalten. Vor allem für den Tourismus ist diaSchauGiesen7112013002sie heute für die Region von Bedeutung . Viele Senioren waren selbst einmal zu Besuch in der Lüneburger Heide.
Frau Giesen zeigte Bilder der Heidekönigin, die als Repräsentantin der Region einmal im Jahr auf dem Heideblütenfest gewählt wird. Die Senioren sahen Fotos der geschichtsträchtigen Stadt, Scheverdingen mit dem angrenzenden Pietzmoor. Die Senioren waren sehr von der herrlichen Landschaft ergriffen, die einige Urlaubserinnerungen zu Tage brachte.

 
Die Heidekönigin von
 Scheverdingen

Quelle: Wikipedia

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Aus unserer Nähe

50 Jahre Sophienhof

sop20112013004Der Rai-Breitenbacher „Sophienhof“ wird seit 50 Jahren als Gaststätte geführt. Wanderer schätzen das Ziel beim grünen Breuberger Stadtteil als Einkehrstätte ebenso, wie ihn Speisegäste als Spezialitäten-Lokal loben.
Leidenschaftliche Liebhaber von leckerem Lamm sind begeistert. Denn ganzjährig bekommen sie diese Köstlichkeit im „Sophienhof“, einem gemütlichen kleinen Lokal im Rai-Breitenbacher Pitschgrund. Die Inhaber Ute Blickhahn und ihr Partner Frank Arndt auf dem Bauernanwesen selbst Schafe. Wer die lieber auf der Wiese als auf dem Teller sieht, mag zum „Rawischer Max“ greifen. Nein, das ist kein passionierter Frauenheld, sondern ein Schnitzel mit Spiegeleiern, Röstzwiebeln und Bauernbrot. Es sind halt die besonderen Speisen, die sicher dazu beigetragen haben, dass der schnuckeligen
Einkehr ein großer Geburtstag bevorsteht: Fünfzig Jahre alt wird dieses Odenwälder Idyll für Leute, die
die Natur lieben, gerne gut essen und sich in gastlicher Geborgenheit wohlfühlen. Die Gründer, Hans und Sophie Beck, siedelten mit ihrem Bauernhof 1963 von der Ortslage in den Pitschgrund aus, Wohn- und Esszimmer wurden zum Gast-
raum umgemodelt. Ab dem Jahr 1970 führten Tochter Margit und ihr aus Altheim hinzugestoßener Mann Friedrich Blickhahn die Gaststätte, die sie 1975 vergrößerten und 1992 um eine neue Theke ergänzten. Endlich kam das Bier vom Fass.
Im Jahr 1993 übernahm dann Ute Blickhahn das Zepter, das mit ihr seit 2002 ihr Lebensgefährte Frank Arndt führt. Doch auch Oma Margit ist weiter aktiv: Manch munter brutzelndes Schnitzel verfrachtet sie in die Pfanne. In der Küche gucken natürlich auch die Kinder Niko, Tim und Lukas gerne vorbei. Vielleicht gibt es ja ein Eis?
Achtung: Bei der Zubereitung der Gerichte wird niemals Alkohol verwendet! Das ist nicht überall so. Und wer möchte, darf gerne vor dem „Sophienhof“ im Wohnmobil übernachten. Beste Barrierefreiheit ist im ebenerdigen Gebäude gewährleistet, auch die Toilette ist den Menschen mit Behinderung angepasst. Natürlich lockt die Natur vor der Tür – ob nun weitläufig oder ganz nah als Biergarten samt Kinderparadies.

Also wenn sie mich fragen . . .

Beitrag von Diedrich Sabrowski

Also, wenn Sie mich fragen, dann vereinfachen die modernen Kommunikationsmöglichkeiten ja die Arbeit in unserer Gemeinde ungemein. Endlich ist auch Kirche im „Web 2.0“ angekommen. Unsere Pfarrerin ist gerade auf dem Sprung zum nächsten Taufgespräch. Die Eltern hatten vor einer Woche per E-Mail nachgefragt, ob sie ihr Kind taufen könne. Den Termin bestätigte unsere Technik begeisterte Theologin über ihr Mobiltelefon und aktualisierte damit zugleich ihren elektronischen Kalender. Bevor es losgeht, schaut sie BildWeb208112013001noch schnell im Internet bei Google Maps nach, wie sie am besten fährt. Auf dem Weg sendet sie an einer roten Ampel über twitter die Kurznachricht „Unterwegs zum 21. Taufgespräch in diesem Jahr. Es läuft!“ Ein Kollege aus Süddeutschland wird auf sie aufmerksam und startet ein Vernetzungsgesuch auf der Karriereplattform XING. Noch vor dem Klingeln an Tür, checkt sie per foursquare elektronisch ein. Jetzt wissen die Gemeindemitglieder, wo sich ihre Pfarrerin aufhält. Bei der Begrüßung an der Haustür fällt auf, dass noch ein Pate fehlt. Der Vater des Täuflings schickt ihm eine SMS zur Erinnerung. Während die Pfarrerin das Wohnzimmer betritt, ist die Mutter noch damit beschäftigt, diverse Babyfotos bei facebook hochzuladen. Danach klingelt es im Minutentakt – nicht an der Haustür sondern im sozialen Netzwerk, weil zahlreiche Freunde der Familie von den Fotos begeistert sind und den Button „Gefällt mir“ klicken. Als unsere Pfarrerin etwas von „Dimissoriale“ erzählt, schaut die Mutter fix bei Wikipedia nach, was es damit auf sich hat. Anschließend füllen die Anwesenden gemeinsam das Online-Formular zur Taufanmeldung aus. Eine praktische Sache, weil das Tool automatisch eine Veranstaltung bei facebook generiert, die Terminkalender der Pfarrerin und von mir als Küster synchronisiert und die „Freunde“ der Theologin zum Gottesdienst einlädt. Nach dem Gespräch ersteigert der Pate sein Geschenk bei ebay. Nicht ahnend, dass die Mutter die Taufkerze über dasselbe Portal bezieht. Die Gäste der Tauffeier erhalten inzwischen eine Einladungs-E-Mail mit einem Link zum Orts-Plan auf der Internetseite der Versöhnungs-Kirchengemeinde, damit niemand das Ziel verfehlt. Zwei Minuten vor dem Gottesdienst sendet die Patin die twitter-Nachricht: „Ich bin fast so aufgeregt wie bei meiner eigenen Hochzeit!“ 30 Minuten später meldet die ChurchVille-App, dass unsere Pfarrerin dringend Wasser benötigt, weil der ehrenamtliche Küster die Sakristei-Tür nicht aufbekommt. Während die Pfarrerin tauft, kursieren schon die ersten Fotos bei flickr. Der Kopf des Täuflings wird mit dem Frottee-Waschlappen abgetrocknet, den das Gemeindebüro kurzfristig über die Seite gottesgeschenk.info bestellt hat. Bereits am Sonntagabend lädt der Großvater des Täuflings das fertig geschnittene Taufvideo bei youtube hoch ... Also, wenn Sie mich fragen, dann kann ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, wie wir es vor 20 Jahren überhaupt geschafft haben, Kinder zu taufen,als es noch keine Computer und Smartphones gab. Aber mich fragt ja keiner ...


Bis denn, Ihr Josef Kleinestratkötter

 www.Angekreuzt.de                                      Quelle: Angekreuzt

 

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Preis für “Da-Sein”

Die First Lady ehrt die Preisträger in Berlin

kamteam8112013003Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu, wie er die Krippenfiguren schnitzte. Der Junge schaute sie sich ganz intensiv an , und sie fingen an, für ihn zu leben. Da schaute er das Kind an - und das Kind schaute ihn an. Plötzlich bekam er einen Schrecken , und die Tränen traten ihm in die Augen. "Warum weinst du denn?" fragte das Jesuskind. "Weil ich dir nichts mitgebracht habe", sagte der Junge. "Ich will aber gerne etwas von dir haben", entgegnete das Jesuskind. Da wurde der Kleine rot vor Freude. "Ich will dir alles schenken, was ich habe", stammelte er . "Drei Sachen möchte ich von dir haben", sagte das Jesuskind. Da fiel ihm der Kleine ins Wort: "Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, Kamera8112013004mein schönes Buch ..."?- Nein", entgegnete das Jesuskind, "das alles brauche ich nicht. Schenk mir deinen letzten Aufsatz." Da erschrak der Kleine. "Jesus", stotterte er ganz verlegen... und flüsterte: "Da hat doch der Lehrer 'ungenügend darunter geschrieben". "Eben deshalb will ich ihn haben", antwortete das Jesuskind. "Aber, warum denn?"
fragte der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, wo 'ungenügend' darunter steht. Versprichst du mir das"?. "Sehr gern" , antwortete der Junge. "Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir", sagte das Jesuskind..., "deinen Milchbecher". "Aber den habe ich doch heute zerbrochen",
 entgegnete der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir das auch?" "Das ist schwer", sagte der Junge. "Hilfst du mir dabei?" "Aber nun mein dritter Wunsch", sagte das Jesuskind.
"Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du Kamera8112013005der Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen ist". Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante und weinte so bitterlich: "Ich, ich, ich ...",brachte er unter Schluchzen mühsam heraus... "ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen." "Ja, du sollst mir all deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen", sagte das Jesuskind. "Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen; ich will dich annehmen in deiner Schwäche; ich will dir immer neu vergeben; ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. "Willst du dir das schenken lassen?" Und der Junge schaute, hörte und staunte .... .


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