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Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Juni 2008      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Vorwort zur Ausgabe . Bibelworte . Jugendpfleger für Breuberg . Neuzugänge . Entdeckungen der Menschheit - Das Brot . Der Weihbischof

Spätlese 1/2008

Spätlese 3/2008

Vorwort

Aus dem Inhalt

Von Roland Scheuermann

vor

Ein Klavier ... ein Klavier ...

Danke Herr Wilhelm Lautenschläger
In den letzten Jahren hat uns Herr Wilhelm Lautenschläger immer ein paar Zeilen der christlichen Nächstenliebe geschrieben. Auch kam er regelmäßig in unser Haus um Andachten seiner Neuapostolischen Kirche zu halten. Wir, und besonders unsere Senioren bedanken sich für die angenehme Zeit und wünschen Ihm alles Gute.

Jugendpfleger Georg Grabowski
Der Besuch des Jugendpflegers mit den Schulabgängern hatte eine besonders angenehme Atmosphäre, bei dem die Schulabgänger in ruhiger Art und Weise auf alle Schwerpunkte ihrer Ausbildung angesprochen wurden. Herr Grabowski ist bei diesen Gesprächen dabei, gibt ihnen Tipps und Anregungen zur Bewerbung und zum Verhalten während der Ausbildungszeit. Er vergisst dabei aber auch nicht, darauf hinzuweisen, dass Engagement gefordert ist, um einen Erfolgreichen Abschluss zu bekommen. Wir bedanken uns bei Herrn Grabowski für die gute Zusammenarbeit.

Erfinder Heinrich Göbel
Mit Familie Koschate, deren Tante Ruth lange Jahre Gast in unserem Haus war, haben wir noch Kontakt und als sie mir einen Brief ihres Vaters an seinen Enkel als Kopie sendete, bekam ich beim lesen Gänsehaut. Anscheinend war die Erfindung der Glühbirne zu früh entstanden um sie vermarkten zu können. So forschte Göbel nicht weiter daran. Edison, hatte das Potential dennoch erkannt, verbesserte die Funktion weiter, hatte aber auch zu Lebzeiten keine finanziellen Vorteile davon. Erst später mit der Industrialisierung wurde die Glühbirne unverzichtbar. Diesen Brief zu lesen kann ich ihnen nur empfehlen.

Seniorengeschichten
Frau Hedi Weilmünster als Regionalreporterin der Stadt Dietzenbach. Meine Generation kennt die Vergangenheit fast nur als kriegerische Zeit. Leider sind uns dadurch die kulturell wichtigen Dinge, wie Herkunft unseres Namens oder wie haben unsere Großeltern gelebt, fremd geblieben. Doch zu Wissen wo man herkommt ist wichtig für die eigene Identität.Frau Hedi Weilmünster hat durch Ihre Bemühungen beides den Dietzenbachern gegeben, Herkunft und Identität. Spätere Generationen werden noch an sie denken und davon profitieren.

Bibelworte

Christliche Geschichten - Die Waage

Lange Zeit in meinem Leben war ich verletzt von Dingen, die mir von Kindheit an passiert waren, die mir Menschen antaten.Ich fragte manchmal Gott: “Warum dürfen sie mir das antun? Und du schaust zu?“Ich sah die Fehler der Anderen, die Kälte, wenn niemand sah, wie verletzt ich war...
Ich steigerte mich tief in das Gefühl hinein, das mir „recht“ gab, nicht mehr an einen liebenden Gott zu glauben.Also suchte ich schiefe, kranke Wege, um von anderen Menschen Aufmerksamkeit, Liebe und Geborgenheit, Verständnis... zu bekommen.
Doch die Enttäuschungen nahmen zu, die Verletzungen wurden tiefer, die Tränen und die Einsamkeit mehr...
Dann kam der Tag, an dem ich das erste Mal erkannte, dass ich Fehler gemacht hatte; dass Gott heilig ist und ich so viele Lügen verwendet hatte, um bloß nicht zu glauben, dass ich nicht nur „Opfer“ sondern Täter geworden war.
Ich schämte mich, denn im Licht Gottes ging es nicht mehr um meine Verletzungen, die mir widerfahren waren,sondern um Schuld, die ich gegenüber anderen Menschen hatte. Menschen, die mich nie verletzt hatten...

Und eines nachts träumte ich...
Es stand eine Waage in der Mitte auf dem Tisch.
So eine alte Waage mit zwei Armen und Schalen, die daran

herunter hingen.
Auf der einen Seite der Waage lagen alle Verletzungen, die mir von Menschen geschehen waren, alle Traurigkeit, Angst...
Ich weinte und konnte mich nicht mehr beruhigen. Da kam Jesus und nahm mich in den Arm.
Auf der anderen Seite der Waage lagen meine Vergehen, meine Schuld an Menschen, die ich belogen, betrogen hatte...
Und ich weinte wieder, diesmal noch mehr als zuvor, denn ich erkannte, dass ich dafür die Verantwortung hatte. Und dann kam Jesus wieder und nahm mich in den Arm.
Wir blickten beide auf die Waage, deren Arme auf und ab pendelten.
„Es tut mir so leid, glaube mir, wenn ich doch nur die Zeit zurückdrehen könnte, ich hätte es nicht getan!“ stammelte ich mit dem Blick auf meine Schuld gerichtet.
Jesus sah mich an und sagte: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ – für die Seite deiner Schuld starb ich, nun ist es an dir, die andere Seite mit genau der gleichen Liebe aus zu löschen, bei der andere an dir schuldig wurden. Dann wirst du heil werden. Willst du?


Gaby Klaus

Jugenpfleger für Breuberg

Jugendpfleger begleitet Schulabgänger

Herr Georg Grabowski ist Jugendpfleger der Stadt Breuberg. Eine seiner Tätigkeiten ist die Förderung jugendlicher Schulabgänger einen Ausbildungsplatz zu finden. Im Rahmen dieser Tätigkeiten findet er die Talente und Wünsche der Schüler heraus, bespricht sie mit diesen und macht Besuchstermine mit Handwerksstätten und Ausbildungsbetrieben aus.

In diesem Zusammenhang kam Herr Grabowski mit einer Schulabgängerin zu uns in das Landhaus am Weinberg. Sie kam bereits zu einem zwei wöchigen Praktikum und beginnt am 1.8.08 ein Vorpraktikum zur Altenpflegeausbildung.

Ein Klavier ... ein Klavier ...

Ein Klavier für die Cafeteria

Seit Anfang Mai schmückt die Cafeteria des Hauses ein Klavier. Das neue Musikinstrument ist ein Geschenk für unser Haus von Familie Schille. Das Klavier wurde unter großen Anstrengungen aus Frau Schilles Elternhaus in Stuttgart getragen und nach Breuberg gebracht. Es soll bei Festen, Veranstaltungen und Gottesdiensten zur musikalischen Unterhaltung dienen. 

Leider haben wir noch keinen Mitarbeiter oder Besucher gefunden, der das Tastenspiel beherrscht. Jeder Gast, Angehöiger oder Bewohner ist also herzlichst eingeladen, uns seine musikalischen Künste vorzutragen.

Neuzugänge

Frau Christina Boll                01.02.2008                (Mömlingen Unterfranken)
Frau Margit Rosenmüller          02.02.2008                (Darmstadt/ Dieburg)
Herr Michael Ziel                 13.02.2008                (Heusenstamm/ Rodgau)
Frau Hedi Weilmünster            18.02.2008                ( Dietzenbach )
Frau Elisabeth Zinser             10.03.2008                ( Offenbach )
Herr Hans Kressel                26.03.2008                ( Babenhausen )
Herr Leo Stegmann               28.03.2008                (Mömlingen Unterfranken)
Frau Antonia Hassmann           07.04.2008                ( Reinheim Odenwald )
Herr Rudolf Puchinger             09.04.2008                ( Heusenstamm /Rodgau )
Frau Alwine Wilhelm               26.04.2008
Frau Kätha Knöll                  30.04.2008                ( Lützel Wibelsbach - Groß-Umstadt)
Frau Margarete Heil               17.05.2008               

Entdeckungen der Menscheit

Das Brot

Im Brotbacken sind die Deutschen Weltmeister! 300 verschiedene Brotsorten gibt es in Deutschland und damit mehr als in jedem anderen Land der Welt. Und in der Disziplin Brotessen sind die Deutschen immerhin Europameister: Durchschnittlich essen sie 86,9 Kilogramm Brot im Jahr. Dem Brot zu Ehren gibt es sogar einen Tag des Butterbrotes, am 28. September 2007.Ob dunkel oder hell, mit oder ohne Körner - Brot ist ein Grundnahrungsmittel, das es schon seit Jahrtausenden gibt. Anfangs allerdings in flüssiger Form, als Suppe oder Brei.Eines Tages kam ein Mensch auf die Idee, den Matsch aus Getreide zu formen und zu rösten, es soll ein Ägypter gewesen sein. Er bemerkte, dass Getreideteig mehr wird, wenn er eine Weile liegt und entdeckte so die Wirkung von Hefepilzen. Brot ist für viele Völker heilig und wurde zu bestimmten Ritualen in besonderen Formen gebacken, wie das Abendmahlbrot oder der "Weckmann".

Manche Bräuche haben sich bis heute erhalten, wie das Schenken von Brot und Salz zum Einzug in eine neue Wohnung. Zusammen sollen sie Kraft geben und böse Geister abwehren - deshalb wurden Brot und Salz früher sogar Babys in die Windeln gesteckt. Autsch!
 

Weihbischof besucht das Landhaus

Am 28. Mai bekamen wir Besuch vom Weihbischof der Katholischen Kirche in Begleitung von Pfarrer Schachner. Im Rahmen seiner alljährigen Gemeindebesuche kam Weihbischof Neymayer in unsere Einrichtung. Gemeinsam mit Pfarrer Schachner, Beschäftigung Sylvia Panse und Wolfgang Scheuermann besichtigte er das Landhaus. Nach der Besichtigung wurde in einem Gesprächskreis über konzeptionelle Schwerpunkte des Hauses gesprochen. Zuletzt führte er mit Pfarrer Schachner zusammen noch Einzelgespräche mit verschiedenen Senioren.
Nach einem Gemeinschaftsfoto bedankte sich der Geistliche bei seinem Pfarrer und Wolfgang Scheuermann für den interessanten, informativen Nachmittag.

 

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Der Weihbischof zu Besuch