Home
Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
Über Uns
Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg

zurück

Seniorenzeitung Februar 2007

Unsere kleinen vom Spatzenland
Der Kindergarten zu Gast im Weinberg


Am St. Martinstag und im Advent hatten die Bewohner wieder die kleinen Gäste des Hainstädter Kindergartens zu Besuch. Auch in diesem Jahr kamen die Senioren und Seniorinnen zum Genuss des Kindergesangs, die von Frau Holz auf der Gitarre begleitet wurde. Danach nahmen sich einige Kinder ein Herz und trugen Weihnachtsgedichte vor und beschenkten, noch bevor sie wieder gingen, die Bewohner mit selbst gebasteltem Weihnachtsschmuck. Als Dank für die Gute Arbeit der Kindergärtnerinnen wurde der Erlös von 200€ des Flohmarktes im Oktober 2006, den Kindern für Sonderanschaffungen gespendet.

 

Frau Scheuermann übergiebt Frau Holz einen Scheck über 200€. Der Betrag wurde gesammelt beim Flohmarkt im Oktober des letzten Jahres.

 

 

 

 

Fortbildung gehört einfach dazu

 


Fortbildung in der Arbeit gehören nicht erst seit Heute zur gängigen Praxis der Betriebe zur Mitarbeiter- motivation. In der Altenarbeit sind Fort- und Weiter- bildungen sogar vorgeschrieben.Eine solche innerbetriebliche Fortbildung hatten die Mitarbeiter des Landhauses am Weinberg im November des letzten Jahres. Das Thema: „Wir sind ein Team“.Herr Börschinger, ein freier Dozent, der meist für die Diakonie in Mannheim Fort- und Weiterbildungen moderiert.Neben dem Näherbringen des Themas sollten  Fortbildungen natürlich auch den Zweck haben, eine Gemeinschaft zu stärken und zusammen zu schweißen. Nach den zwei Tagen hat sich herausgestellt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir hoffen mit Herrn Börschinger auch in diesem Jahr eine Fortbildung zu gestalten, denn es war eine sehr schöne Zeit.

 

 

http://www.boerschinger.de/

 

 

 

                       Oma und Opa in Münster

              
Beitrag von Dietrich Sabrowski

 

Opa und ich, wir sind noch nie in Münster gewesen. Eines Tages haben wir uns aufgerappelt und sind dort hingefahren. Wir kamen auch glücklich in Münster an.

Als wir auf dem Bahnsteig stehen und gucken wo wir hin müssen, da sah ich ein Schild auf dem stand „G E L E I S E“. Ich sag zu Opa: „zieh die Schuhe aus, hier muss man leise gehen. Da auf dem Schild, da steht es, Ge-leise“. Wir zogen unsere Schuhe aus und so kamen wir auf Strümpfen bei C&A an. Ich wollte mir nämlich einen Schirm kaufen. Am Eingang, da stand so ein feiner Herr in Schlips und Kragen. Ich sagte: „Guten Tag Herr C&A, ich möchte wohl gern einen Regenschirm kaufen!“ Der Herr sagte mir bloß: „Erste Stock!“ Quatsch, denk ich und geh auf den ersten Verkaufsstand zu und frag dort nach einem Schirm. „Erste Stock!“ sagt die Verkäuferin und so ging es mir an mehreren Verkaufsstände. Ich sag zu Opa: „Hier ist es wie verhext, hier kannste keinen Schirm kriegen, hier musst du erst einen Stock kaufen!“ Dann sind wir weitergegangen. Ich sag zu Opa: „Wir wollten doch noch einen Spiegel kaufen“. Nach langem Suchen fanden wir das richtige Geschäft. Den Spiegel hatten wir bald ausgesucht. Der Verkäufer fragte ganz freundlich: „Darf ich Ihnen den Spiegel einschlagen?“ „Ohje“, sag ich, „kaputte Spiegel die haben wir noch zu Hause.“ Weil wir nun einmal in Münster waren, wollten wir auch gerne ins Theater.

„Was wird gespielt?“ fragt Opa die Kartenverkäuferin. „Was ihr wollt“, sagt sie. „Ja, was wollen wir denn sehen?“ überlegte Opa. „Was für ein Theaterstück kennen wir denn noch von der Schule?“ Auf einmal strahlte er übers ganze Gesicht. Dann nehmen wir >Wilhelm Tell<“

Dann wurde er aber ganz ernst und sagt: „Oma, da steht es schwarz auf weiß, >Programm 10 Pfg.<. Das können wir nicht bezahlen, da können wir nicht reingehen. Denk dir, pro Gramm 10 Pfennige, und das bei deinen Pfunden!“

 Als das nun mit dem Theater nichts wurde, wollten wir wenigstens ins Kino gehen. Auf der Straße fragten wir ein Fräulein wo ein Kino ist. „Geradeaus“, sagte sie.

„Mein Gott“, sag ich, „was haben wir doch für ein Pech, nun ist das Kino auch schon aus.“ Von dem Laufen in der Stadt waren wir nun richtig müde geworden und wollten Nachts in Münster bleiben. Wir fanden auch schließlich ein Hotel. Der Portier sagte uns: „Ein Doppelzimmer ist nicht mehr frei“. Wir könnten aber zwei Einzelzimmer kriegen. „Ach“, sagte Opa, „das macht nicht. Meine Alte habe ich ja jede Nacht bei mir.“Bevor wir schlafen gingen, wollten wir noch etwas essen. Der Ober brachte uns die Speisekarte. Als erstes stand darauf „Kohlsuppe“. „Nee“, sagte Opa, „den ganzen Tag sehe ich in unserem Garten Kappesköppe genug und nun soll ich in Münster noch Kohlsuppe essen? Nee, nee!“

Dann stand auf der Karte Kotelett. „Nee“, sagte Opa, „wir schlachten doch selbst zwei Schweine, Kotelett können wir auch zu Hause haben. Aber hier“ sagt Opa, „da steht >Menü< das nehmen wir“. „Ja“, sag ich, „das hört sich so schön französisch an.“

Da haben wir also >Menü< bestellt. Als erstes brachte uns der Kellner eine Vorsuppe, was war es? Kohlsuppe!!! „Nee, das ist ja Betrügerei, das esse ich nicht“, sagte Opa. Ich habe meine ja herunter gewürgt. Als zweiten Gang gab es ein Kotelett. „Mensch, Oma“, sagte Opa, „das ist ja Karbonade!“ Aber was sollten wir machen, wir haben es dann doch gegessen. Nach dem Essen waren wir todmüde und gingen bald ins Bett. Neben dem Zimmer von Opa lag ein Gast, der krank war. Er hatte Koliken und brauchte einen Einlauf. Der Doktor kam in der Nacht, vertat sich aber in der Tür und kam bei Opa rein. Opa war noch ganz verschlafen und lässt sich den Einlauf geben. Er dachte, das gehört zum Service des Hotels. Danach hatte er aber eine ganz unruhige Nacht. Am anderen Morgen waren wir froh, dass wir wieder nach Hause fahren konnten. Abends kommt unser Nachbar und fragte: „Na, ihr Beiden, wie war es denn in Münster?“ „Oh“, sagte Opa, „fahr du bloß nicht nach Münster. Da musst du nämlich auf Socken durch die Stadt laufen. Wenn du einen Schirm kaufen willst, musst du erst einen Stock kaufen. Kaufst du dir einen Spiegel, dann wollen sie den im Geschäft gleich kaputt schlagen. Im Theater musst du nach Gewicht bezahlen, pro Gramm 10 Pfennige. Aber das Schlimmste kommt noch, wenn man im Hotel seine Kohlsuppe nicht isst, dann wird sie einem Nachts eingespritzt. Da fahren wir nicht wieder hin!!!“

 

 

Aus unserer Nähe

Historisches Neustadt
 

Die Gründung der Stadt Neustadt geht zurück auf das Jahr 1378 mit der Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Karl IV. Die ersten Einwohner Neustadts stammen aus dem einstigen Dorf Arnheiden, dem heutigen Arnheiter Hof. Neustadt liegt unmittelbar unter dem Südhang der Burg Breuberg. Diese ist ab dem 12. Jahrhundert entstanden. Im frühen Mittelalter bestimmen die Burgherren die Lage und Anlage dieses stillen Landstädtchens. Einst als Wohnsiedlung für Bedienstete der Burgherren angelegt, entwickelt es sich vom 14. Jahrhundert an zu einer befestigten Markt- und Landstadt mit eigener Gerichtsbarkeit. Neustadt ist im Mittelalter Sitz bedeutender Adelsgeschlechter. Das Rodensteiner Herrenhaus aus dem Jahre 1569 ist eines der markantesten Fachwerkhäuser der Altstadt. 

Neustadt im Odenwald

 

 

Das Spatzenland
Ein ganz besonderer Kindergarten

 

 

 

 

Das Spatzenland, wie der Kindergarten Hainstadt sich im letzten Jahr in einer feierlichen Stunde taufte, hat einen guten Ruf, auch über die Grenzen des Breuberger Landes hinaus. Vom morgens 7.30 Uhr bis mittags um 14.00 Uhr können die Eltern ihre Kinder hier unterbringen. Am Morgen wird dann gefrühstückt und mittwochs gibt es ein gemeinschaftliches Buffet.Die Kinder im letzten Kindergartenjahr werden speziell auf die kommenden Aufgaben in der Schule vorbereitet. Es gibt einmal in der Woche einen Waldtag. Dieser Lehrtag soll den Kindern die Heimische Flora näher bringen. Die Kleinen freuen sich schon Tage vorher auf den Ausflug.Seit Anfang des Jahres gehört Breuberg zu einer von zwei Städten in Hessen, die gänzlich die Kindergarten-gebühr abgeschafft haben. Dennoch werden Spenden gerne angenommen. Kürzlich bekam der Kinderhort zwei Lern - PCs geschenkt. Sie sind ein nützliches Werkzeug, den Kleinen den Umgang mit der Technik von Morgen näher zu bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Südkoreanische Delegation besucht den Weinberg
 

Am 17. und 22.11.06, hatten wir zahlreichen Besuch vom Amt der Altenbetreuung aus einer kleinen Provinz in Südkorea.

Die beiden Reisegruppen waren auf einer Informationsreise durch Westeuropa, um öffentliche und private Alteneinrichtungen zu besuchen. So machten sie auch bei uns Station, um sich vor Ort über private Seniorenarbeit zu informieren.

Nach einer kurzen Begrüßung wurden den Gästen bei einem Rundgang durch unser Haus alle Wirtschaftszweige gezeigt und erläutert, wie Pflege, hauseigene (r) Küche, Wäscherei und Putzdienst. Anschließend wurden im Café die Entstehung und der Werdegang des Hauses den Gästen erklärt. Natürlich waren auch viele Fragen zu beantworten, wobei auch viele Fotos gemacht wurden.
Zum Abschied bekam jeder Gast zur Erinnerung ein kleines Präsent und von den Gästen wurde eine Geschenk in Form einer Tafel mit Koreanischen Ahnenmasken überreicht, die einen Ehrenplatz im Foyer findet.

Wie von den Gästen zu erfahren war, ist durch die schnell wachsende Industrialisierung und die dadurch verbesserte medizinische Versorgung der Bevölkerung im Land auch das Altersaufkommen gestiegen. Somit müssen auch neue Konzepte und Ideen der Altenversorgung entwickelt werden.

Die Anfrage für die Besichtigung unseres Hauses kam direkt aus Südkorea und wurde über ein südkoreanisches Reisebüro in Frankfurt vermittelt.

 

 

 



Schnappschuss!

 

Weinberghund Muki wird jeden Tag
von seinem Freund zum
Gassigehen abgeholt. Frauchen
Kim nimmt ihn jeden Tag mit und
er freut sich schon auf den
täglichen Ausflug

Fröhlich ging es an Weihnachten
zu, hier Schwester Nicole (Sandbach) mit Frau Kaiser (aus Münster bei Dieburg) und Frau Dietze ( aus Breuberg-Neustadt) im Arm.

Weihnachten im Weinberg
ist es immer wieder schön. Hier
Frau Büchner ( aus Dreieich) mit Schwester Sylvia

Mit einem Informationsstand auf dem
Kreisseniorennachmittag präsentierte
sich das Landhaus im November
letzten Jahres. Hier von links:
Anja Büchner, Ewa Scheuermann und
Katja De Petris

 

 


Vorherige Seite

 

Bluecounter Website Statistics Bluecounter Website Statistics

Seitenthemen: Kindergarten Spatzenland zu Besuch, Reisegruppe aus Südkorea, Historisches Neustadt ( Breuberg Odenwaldkreis )