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Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Oktober 2008          1/3

Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg

Themen:   . Bibelworte . Der Alexanderpark . Examen bestanden . Sommerfest . Der Kreisseniorennachmittag . 12 Jahren im Landhaus .

Spätlese 2/2008

Spätlese 1/2009

Vorwort

Aus dem Inhalt

Von Roland Scheuermann

vor

Vorwortbild erstellt bei Firma Paul Hartmann AG im Elsass

Carl Weyprecht
Im Juni diesen Jahres wurde ein Buch des Bad Königers Carl Weyprecht in der Wiener Akademie der Wissenschaften vorgestellt: „Carl Weyprecht, Seeheld, Polarforscher, Geophysiker“. Aus diesem Grund haben wir dem Odenwälder Abenteurer hier in dieser Ausgabe einen Teil gewidmet. Seine Begräbnisstätte ist in Bad König. Möchten Sie noch mehr erfahren, können Sie unter www.Carl-Weyprecht.org seine ausführlichen Lebensweg nachlesen, oder sie bestellen sich das Buch seines Schaffens.

König der Kaffeefahrten
In dieser Ausgabe stellen wir das Erstlingswerk und die Biografie der Buchautorin Agnes Erhardt vor. Unterhaltsam und witzig schildert sie die mafiösen Geschäftspraktiken eines Kaffeefahrten-Imperiums. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und vermittelt so – bei allem Humor – einen aufschlussreichen Einblick in die Abgründe dieses lukrativen Geschäftsfelds.

Der Römische Limes
Immer wieder rückt der Limes in den Mittelpunkt der Presse. Kein Wunder, ist er doch eines der beeindruckernsten Zeitzeugen der antiken Geschichte und das direkt vor unserer Haustüre. Gerade bei Höhenwegswanderungen bei Lützelbach sind die Zeitzeugen durch Erdwälle zu erkennen, und wenn sie vom Landhaus auf die Anhöhe Ernst-Ludwigklinik laufen, finden sie Steinreste einer römischen Siedlung. Gehzeit 45-60 Minuten.

Das Elektroauto
Das Ende des Verbrennungsmotors könnte demnächst eingeläutet werden, denn die Kosten für Öl und Gas sind kaum noch bezahlbar. Selbst Experten haben nicht mit einem solch schnellen Preisanstieg gerechnet. Anscheinend liegt es nicht nur an der Geldgier der Ölkonzerne sondern an Börsenspekulationen und vom unendlichen Energiehunger der neuen Industriestaaten wie Indien und China. Eine Möglichkeit dieser Entwicklung entgegen zu wirken, wären neue Fortbewegungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Ethanol beispielsweise, auf das Brasilien setzt als Benzinersatz, treibt die Lebensmittelpreise nach oben und ist für Rodungen des Regenwaldes verantwortlich. Ähnlich problematisch ist es mit Pflanzenöl als Dieselersatz und die Anbauflächen würden für den Anbau von Nahrungs- und Futtermittel fehlen. In großen Mengen angebaut, würde der Preis für Rapsöl stark steigen. BMW beispielsweise setzt schon Jahre auf den Antrieb mit Brennstoffzelle, doch hier gibt es Probleme mit den ausufernden Kosten der Wasserstoffgewinnung. Doch jetzt gibt es eine neue Entwicklung, der Elektroantrieb erlebt, nach Jahren des Vergessens eine Renaissance, durch neue Akkumulatorentechnik.Mercedes Benz wollte noch vor zwei Jahren die Smartproduktion einstellen, doch nun erweist sich das kleine Sparwunder als Kassenschlager und das selbst in den USA. Das gleiche gilt für den Mini von BMW. Dazu möchte Daimler den Smart in zwei Jahren als Elektroversion anbieten. Ein Dauertest läuft zur Zeit in London.Es gab und gibt Elektroautos, die bereits viel versprechende Leistungswerte aufweisen. Die Firma Li-tec in Sachsen entwickelt leistungsfähige Akkus für den Autobetrieb und wird von Autofirmen und dem Land auch gut gefördert. Die Signale sind da, es ist spannend ab zu warten wo die Reise endet.

Bibelworte

Was ist Glück und was ist Unglück

Eine Parabel aus China handelt von einem chinesischen Bauern und seinem Sohn.
Der Bauer und sein Sohn sind sehr arm und leben mehr schlecht als recht. Die einzige Hilfe bei der Arbeit ist ein altes Pferd.
Eines Tages läuft dieses Pferd weg. Alle Nachbarn kommen und bedauern den Bauern über dieses Unglück. Der Bauer bleibt ruhig und fragt daraufhin zurück: Woher wisst Ihr, dass dies ein Unglück ist?
Nach einer Woche kommt das Pferd zurück, und bringt 10 Wildpferde mit, die der Bauer und sein Sohn einfangen können. Wieder kommen die Nachbarn. Diesmal gratulieren sie ihm zu diesem Glück. Der Bauer entgegnet: Woher wisst Ihr, dass dies ein Glück ist?
Beim zureiten der Wildpferde stützt der Sohn vom Pferd und bricht sich das Bein. Die Nachbarn kommen gelaufen und bedauern den Bauern wegen diesem Unglück. Der Bauer entgegen wiederum: Woher wisst ihr denn, dass dies ein Unglück ist?
Dann bricht ein Krieg aus und viele junge Männer
sterben - nicht aber der Sohn vom Bauern, da er
wegen des Beinbruchs nicht in den
Krieg ziehen musste.

In der Nazizeit kamen zwei Schwestern
(Corrie ten Boom und ihre Schwester Betsie)
aus Holland wegen ihrer Judenhilfe ins KZ. Betsie
dankte Gott, dass es in den Baracken Läuse gab –
Corrie hingegen hielt ihre Schwester für übergeschnappt.
Was war der Unterschied? Die eine Schwester konnte das "Glück" das Gott schenkte im scheinbaren "Unglück" erkennen: Die grausamen Wärter kamen nicht in die Baracken wegen dieser Läuse. Daher konnten sie dort unbehelligt Andachten halten und Gott dienen.
Ganz offensichtlich fehlt uns oft die klare Sicht bzw. wir sehen nur das vordergründige.
Es geht darum in Gemeinschaft mit Gott zu leben und sich von ihm bewusst führen zu lassen.
Oft sehen wir nur das nächstliegende - nicht aber das, was dahinter liegt. Bildlich gesprochen sehen wir nur die Wüste und resignieren und hadern sogar mit Gott - obwohl schon hinter dem nächsten Hügel eine Oase mit herrlichem leben spendenden Wasser auf uns wartet!

Jesus sagt: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

Herzlich Willkommen

Frau Hildegard Henske            09.06.08       (Egelsbach)

Frau Maria Müller                      11.06.08        (Mömlingen)

Frau Liselotte Zaayenga          18.06.08

Frau Margarete Rein                12.07.08        (Höchst im Odenwald)

Frau Johanna Buchholz            31.07.08

Frau Marie Weber                     01.08.08

Frau Maria Birner                      21.08.08        (Groß-Ostheim)

Herr Johann Ihrig                        01.09.08      (Breuberg-Sandbach)

Frau Anna-Lisette Acciai         27.09.08       (Erbach-Odenwald)

Frau Katharina Braun               01.10.08

Frau Eva-Maria Mayer             22.10.08

Der Alexanderpark

Die neue Wohlfühloase im Weinberg

Der AlexanderparkDer AlexanderbrunnenPünktlich zum diesjährigen Sommerfest wurde eine neue Parkanlage auf der angrenzenden Streuobstwiese im Landhaus am Weinberg eingeweiht. Die bestehenden Obstbäume wurden liebevoll in die neue Grünanlage mit Rundwanderweg integriert. Auf den Seniorengerechten Sitzbänken kommen die Senioren und ihre Angehörige zum verweilen. Genießen das Plätschern des Granitspringbrunnens und des angrenzenden Baches.
Im großen Pavillon mit Tisch und Sitzgruppe sind die Senioren vor Regen und Sonne geschützt und am Hochduftbeet können sie Kräuter ertasten und richen.
Die Anlage hat den Namen des jüngsten Sprosses der Familie Scheuermann erhalten.

Examen Bestanden

Anja Büchner im Reigen der Altenpfleger

Anja Büchner mit Frau KleinNach drei Jahren lernen, büffeln und Entberungen ist es endlich geschafft. Unsere Anja Büchner hat ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin bestanden. Das Examen, das vom Schweregrad mit der Krankenschwester vergleichbar ist, hat einen praktischen, einen theoretischen und einen mündlichen Prüfungsteil, der den Teilnehmern viel abverlangt. Medizinisches, anatomisches und psychologisches Wissen sind die Voraussetzung für die umfangreiche Ausbildung.Die Schüler können stolz sein, diese Hürde auf ihrem Lebensweg genommen zu haben.

Sommerfest

Festlichkeiten im Landhausgarten

Das diesjährige Sommerfest stand im Zeichen der Olympischen Sommerspiele. Frau Zinser drückte sogar ihrer Nachbarin aus Frankfurt, Ariane Friedrich die Daumen beim Hochsprung der Frauen bei der Olympiade in Peking.Hochsprung gab es bei uns nicht, dafür gab es einen Wettkampf im Dartwurf. Drei deftige Schlemmerkörbe warteten auf ihre Gewinner.Ein  musikalisch, tänzerischer Höhepunkt war der Auftritt der Tanzgruppe Lollipops. Die aus Rai-Breitenbach kommende Mädchen zwischen 6 und 8 Jahren zwei flotte Tanzeinlagen zur Freude der Senioren. Für die jungen Tänzerinnen stand Die Tanzgruppe Lollipopsgaben nach ihrem Auftritt als Belohnung eine Hüpfburg zur Verfügung.
Das diesjährige Sommerfest stand im Zeichen der Olympischen Sommerspiele. Frau Zinser drückte sogar ihrer Nachbarin aus Frankfurt, Ariane Friedrich die Daumen beim Hochsprung der Frauen bei der Olympiade in Peking.Hochsprung gab es bei uns nicht, dafür gab es einen Wettkampf im Dartwurf. Drei deftige Schlemmerkörbe warteten auf ihre Gewinner.Ein  musikalisch, tänzerischer Höhepunkt war der Auftritt der Tanzgruppe Lollipops. Die aus Rai-Breitenbach kommende Mädchen zwischen 6 und 8 Jahren zwei flotte Tanzeinlagen zur Freude der Senioren. Für die jungen Tänzerinnen stand gaben nach ihrem Auftritt als Belohnung eine Hüpfburg zur Verfügung.

Foto Show

Das schöne Wetter lockte viele
Besucher in den Weinberg.


 

Kreisseniorennachmittag

Spezialitäten war ein gutes Argument

Spezialitäten werden verteiltBei dem Kreisseniorennachmittag am 29. September war auch das Landhaus am Weinberg mit einem Informationsstand eingeladen. Neben den Hausinformationen wie Prospekt und Heimzeitung gab es auch Spezialitäten des Hauses, wie selbst gemachte Marmelade, Gelee, Kochkäse und Kokosmakronen. Die kostenlosen Spezialitäten fanden reisende Abnehmer und Julia Scheuermann verteilt die Kokosmakronen bei den kommenden Besuchern. Noch bevor das Programm begann, waren alle Waren vergriffen. Höhepunkte des Nachmittags, unter der Leitung der Rundfunkmoderatorin Britta Wiegnant,  waren Landrat Horst Schnur, die Musikschule Odenwald, die Hans von der Au Trachtengruppe und die Volksmusikgruppe Urig und Echt.


Julia Scheuermann verteilt
Spezialitäten des Hauses

Seit 12 Jahren im Landhaus am Weinberg

Frau Margarte Schmidt wurde 90. Jahre alt

Sie wohnte bereits 2 Jahre im Landhaus am Weinberg in der Weinbergstraße und wollte hier ihren Lebensabend verbringen und dachte nicht mehr ans Umziehen. Genau das geschah im Oktober 1996.Sie kam in der Mainmetropole Frankfurt am Main zur Welt, verbrachte hier ihre Kindheit wie auch die Jugend und lernte den Beruf einer Verkäuferin. Später siedelte Margarethe Schmidt nach Dreieich über und betrieb dort nach dem frühen Tod ihres Mannes mit dem späteren Lebenspartner ein Kiosk. Viel persönliches Engagement und das gewisse Händchen verhalfen der kleinen Verkäuferin rasch zu hohem Bekanntheitsgrad im Umkreis. Erst im vergangenen Jahr traf Margarethe Schmidt mit dem Tod ihrer einzigen Tochter ein weiterer schwerer Schicksalsschlag, den sie mit ihrem Schwiegersohn und ihrer Enkeltochter trägt. Für Glücksmomente sorgen die zwei Uhrenkel, die regelmäßig zu Besuch kommen. Als eine der Wenigen hat sie den Umzug von der Weinbergstraße in die Dammstraße bis heute überlebt.

Kerbredd

Die Generalprobe der Spötter

Als Generalprobe kamen die Senioren und Seniorinnen in diesem Jahr in den Genuss der Kerbredd und da war einiges zum Schmunzeln dabei.So spottete das Trio der Kerbväter über ein ortsansässiges Ehepaar, denenUnachtsamkeit mit der Fernbedienung zum Verhängnis wurde. Während die Frau des Hauses bereits startbreit am Steuer saß und sich das Tor langsam öffnete, steckte ihr Mann die Fernbedienung in die Hosentasche und nahm auf dem Beifahrersitz platz. Bei einsteigen jedoch wurde die Fernbedienung in der Hosentasche aktiviert und das Tor begann sich wieder zu schließen. Beim Rückwärtsfahren kam es zwangsläufig zum Crash. Schmunzeln kam nicht nur bei einer Hainstädterin auf, die bei einem Einkauf in einem Gartenmarkt ihren Einkaufswagen mit dem der Putzfrau verwechselte und es erst an der Kasse bemerkte sondern auch die der heimischen Brandschützer, die bei einer Stadtreinigungsaktion am Cafe Hilbert in Rosenbach ein geparktes Fahrrad samt Anhänger aufgeladen haben. Dass nach Abschluss der Aktion bei den Saubermännern Zweifel aufkamen, konnte der herbeigeeilte Eigentümer nur bestätigen.

 

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