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Morbus Parkinson
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Einleitung in das Thema
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Bei den Alterserkrankungen steht Morbus Parkinson mit an höchster Stelle der Alterserkrankungen. Die Krankheit entwickelt sich schleichend. Erste Krankheitssymptome wie Gelenksteifigkeiten oder Bewegungseinschränkungen in minderem Maße werden dem Alter zugeschrieben. Meist erkennen die Krankheit Umstehende früher als die Betroffenen selbst. Selbst vor Prominenten macht die Erkrankung nicht halt. Jüngst gab Ottfried Fischer öffentlich bekannt an Parkinson erkrankt zu sein. Mit diesem Artikel möchte ich Ihnen die Krankheit näher bringen.
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Warum kommt es zur Krankheit
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Die Parkinson-Erkrankung (Morbus Parkinson) ist eine Krankheit, bei der es zu einem fortschreitenden Verlust bestimmter Zellen (dopaminproduzierender Zellen) im Gehirn kommt. Dadurch kann das Hormon Dopamin nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden. Ohne die richtige Menge an Dopamin kann sich der Mensch nicht richtig bewegen. Es kommt zu den klassischen Symptomen mit Bewegungsarmut bzw. -verlangsamung (Akinese), Muskelsteifheit (Rigor) und Zittern (Tremor). Woher diese Ursache kommt ist nicht bekannt. Es wird vermutet, dass die Hauptursache in den Genen zu finden ist.
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Die Geschichte
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Wie erkenne ich Parkinson
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Das wichtigste Krankheitszeichen ist die Bewegungsverarmung (Akinese): Alle Bewegungen sind verlangsamt (bis auf das Sprechen) und in ihrem Umfang deutlich eingeschränkt. Dies führt unter anderem zu einer deutlichen reduzierten Mimik der Gesichtsmuskeln (Salbengesicht) und einem schlurfenden, vorn übergebeugten Gang. Zusätzlich bestehen in unterschiedlicher Ausprägung die drei folgenden klassischen Symptome:
• Steifheit der Muskeln (Rigor); • Zittern, besonders der Hand, im entspannten Zustand (Ruhetremor); • Eine Unsicherheit beim Stehen und Gehen mit erhöhter Sturzneigung (posturale Instabilität)
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Die gebeugte Haltung, der schlürfende Gang, die schwingungslosen Arme ist die typische Haltung eines Parkinson Patienten
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Behandlungsmöglichkeiten
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Medikamente, Krankengymnastik, Sprach- und Schlucktherapie sowie Operationen werden je nach Erkrankungsform in die Behandlung einbezogen.
Nicht bei allen Patienten kann die gleiche Behandlung angewandt werden. Bei Parkinson ist eine individuell angepasste Behandlungsstrategie notwendig, da die Krankheit verschiedene Symptome zeigt und in unterschiedlichem Tempo fortschreitet.
Das Vorgehen wird auch davon beeinflusst, in welchem Alter die Krankheit entsteht. Das Bedürfnis, die Symptome der Krankheit zu bekämpfen, hängt auch von den beruflichen und den sozialen Verhältnissen ab. Deshalb ist es wichtig, die Patienten und ihre Angehörigen in die Wahl der Behandlungsstrategie einzubeziehen. Fördernd ist auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe.
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Resümee
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Die Parkinson-Erkrankung ist eine chronische, stetig voranschreitende Erkrankung. Sie lässt sich nicht heilen, kann aber viele Jahre effektiv behandelt werden. Seit dem Einsatz von wirksamen Medikamenten wie Levodopa oder Dopaminagonisten ist die Lebenserwartung von Parkinsonkranken gegenüber gleichaltrigen Gesunden nur noch gering reduziert.
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Die Geschichte des Schauspielers Michael J. Fox
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