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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Winter 2015      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Bibelworte . Kneippen in Rai-Breitenbach
       
Eine Homage an Pfarrer Josef Schachner

Spätlese 2/2015

Spätlese 1/2016

Vorwort

Die Generalisierung
soll es richten!

Von Roland Scheuermann

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Der Gesetzgeber möchte in Zukunft eine generalisierte Pflegeausbildung haben. Das heißt, aus der Altenpflege-, Kinderkrankenpflege- und Krankenpflegeausbildung soll zukünftig eine generalisierte Pflegeausbildung werden. Der Gesetzgeber erhofft sich neue Anreize für die Pflegeausbildung zu schaffen und so neue Bewerber zu finden.
Lange hat die Altenpflege um die Anerkennung des Altenpflegeberufs gekämpft, nun soll sie einfach abgeschafft und verallgemeinert werden. Angesichts des rapide wachsenden Pflegebedarfs und die schwindende Bereitschaft im Pflegeberuf zu arbeiten, haben wir die Befürchtung, in Zukunft gar keine Bewerber mehr für die Ausbildung zu finden. Ebenso schwierig wie Bewerber für die Altenpflegeausbildung zu finden, ist es ausländische Mitarbeiter zu rekrutieren. Die Ausbildung von ausländischen Staaten ist in Deutschland nicht anerkannt, es müssen schwierige Anerkennungsprüfungen abgelegt werden. Es muss eine Unterkunft bereitgestellt werden und die Sprache ist zu erlernen.
Ich halte es nicht für den Lösungsweg die Ausbildung zu generalisieren. Ich finde es wäre wichtiger die Rahmenbedingungen zu verändern. Für mich ist das; Eine weitere Minderung des bürokratischen Aufwandes im Pflege- aber auch im Verwaltungsbereich. Die große Anzahl der Prüforgane auf ein Mindestanzahl herabzusetzen. Eine groß angelegte Imagekampange als Werbung für die Altenpflege und deren Ausbildung (Rundfunk und TV). Die Zusammenarbeit von Ärzten, Kassen, Krankenhäusern, Angehörigen und Pflegeheimen zu fördern, um die bestmögliche Pflege zu gewährleiste. Die Integration von ausländischen Pflegekräften behördlich zu vereinfachen. Die Fachkraftquote für Pflegeheime abzuschaffen und als Ersatz eine ständige Anwesenheit von Fachkräften zu fordern. Die Zukunft (steigende Pflegezahlen) ist teilweise schon da, wir können diese Herausforderung aber nur gemeinsam mit den richtigen Entscheidungen
meistern.

 

Bibelworte

Der Großvater und sein Enkel

bw24112015001Es war einmal ein Großvater, der schon sehr, sehr alt war. Seine Beine gehorchten ihm nicht mehr, die Augen sahen schlecht, die Ohren hörten nicht mehr viel und Zähne hatte er auch keine mehr.
Wenn er aß, floss dem alten Mann die Suppe aus dem Mund. Der Sohn und die Schwiegertochter ließen ihn deshalb nicht mehr am Tisch mitessen, sondern brachten ihm sein Essen hinter den Ofen, wo er in seiner Ecke saß. Eines Tages, als man ihm die Suppe in einer Schale hingetragen hatte, ließ er die Schale fallen und sie zerbrach. Die Schwiegertochter machte dem Greis Vorwürfe, dass er ihnen im Haus alles beschädige und das Geschirr zerschlage, und sagte, dass sie ihm von jetzt an das Essen in einem Holzschüsselchen geben werde. Der Greis seufzte nur und sagte nichts. Als der Mann und die Frau einige Tage später zu Hause beisammen saßen, sahen sie, dass ihr Söhnchen auf dem Fußboden mit kleinen Brettern spielte und etwas zimmerte. Der Vater fragte ihn: "Was soll das denn werden, Mischa?" Und Mischa antwortete: "Das soll ein Holzschüsselchen werden, Väterchen.
Daraus werde ich dir und der Mutter zu essen geben, wenn ihr alt geworden seid." Der Mann und die Frau sahen sich an und weinten. Ihnen wurde plötzlich bewusst, wie sehr sie den Greis gekränkt hatten und sie schämten sich. Fortan ließen sie ihn wieder am Tisch sitzen und waren freundlich zu ihm.

Lew Toistoi

 

Aus unserer Nähe

Kneippen in Rai-Breitenbach

Kneipp04082015003Ob plätschernde Oase der Ruhe, geselliger Treff, Wasserspielspaß für die Kinder oder Kneipp’sche Erfrischung: Der neu gestaltete Pfaffenbrunnen bietet eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten und hat sich schnell zum Magneten für Jung und Alt entpuppt. Am Donnerstag wurde das Werk gebührend gefeiert. Die Idee, das sogenannte Pfaffenbrünnchen zu überarbeiten, stammt aus Verschönerungsverein und Dorfgemeinschaft von Rai-Breitenbach. Angelika Romig-Saul, Vorsitzende des rührigen Vereins, zeigte sich überrascht von der großen Anteilnahme an der offiziellen Inbetriebnahme des Brunnens. „Der Brunnen ist erst der Anfang“, erläuterte Romig-Saul. „Unser Ziel ist es, hier einen Vier-Elemente-Weg zu schaffen.“ Das Pfaffenbrünnchen als Vertreter des Elements Wasser ist der erste Meilenstein hierzu. Woher das Pfaffenbrünnchen seinen Namen hat, erläuterte Angelika Romig-Saul. Zum einen habe es früher unmittelbar an den Pfarrwiesen gelegen, vor sehr langer Zeit habe es zudem von der ursprüngliche Quelle aus eine Holzleitung durch das Dorf bis in das Pfarrhaus gegeben. Kneipp04082015002Auch wenn heute der „Pfaffe“ nicht mehr zu den charmantesten Bezeichnungen für einen Pfarrer zählt, wurde der Brunnen nach ihm benannt. Landrat Frank Matiaske begrüßte das außerordentliche und kontinuierliche Ehrenamt des Vereins, dessen
Eigeninitiative Rai-Breitenbach bislang sehr bereichert habe. Auch als Landrat werde er den Werdegang des Elementenwegs weiter begleiten. Auch wir haben den Brunnen getestet, bei den diesen warmen Sommertagen war es eine willkommene Abkühlung.

Kneippen

Quelle: Darmstaedter-Echo

Die grüne Oase

Der Garten als Lebenselixier

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SF27102015001Nun werden die Nächte länger und die Tage kürzer. Das Laub verfärbt sich und die Natur verfällt in einen Winterschlaf. So auch in unserem Garten. Viele Male haben wir das im Leben erlebt, das Grün ist so manchem von uns ein Lebenselixier. Als wir noch jünger waren, hatten viele von uns einen Garten. Nach dem Krieg sicherte der Nutzgarten unser Überleben. Wir bauten in kleinem Rahmen Kartoffeln, Salat, Tomaten und Bohnen an. Später wurde aus dem Nutzgarten vielmals eine Grünfläche, die wir hegten und pflegten, die uns auch einen Rückzugsort bot. Ein eigenes kleines Paradies. Unser Garten, Der SF27102015002Alexanderpark, bietet für die Senioren auch ein kleines Paradies. Die Vielzahl der Blumen, Sträucher und wohlriechenden Kräuter, laden immer wieder zum Besuch ein und dazu bekommen wir noch ein kostenloses Konzert unserer heimischen Singvögel geboten. Schau genau hin, dass Schöne ist vor deiner Tür

Quelle: Wikipedia

Sommerfest

Mit Musik und guter Laune

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SF2710201500317. Juni 2015, der Tag, an dem unsere Sommerfest geplant war. Im Haus am Weinberg in Hainstadt ist schon reger Betrieb, alle sind schon ein wenig aufgeregt, wird alles klappen wie vorgesehen? Vor allem, wie wird das Wetter? Kommt die Sonne noch heraus oder überrascht uns gar ein Regen? Die Vorbereitungen waren längst im Gang und die Organisation lag in den Händen der Familie Scheuermann, von Schwester Sylvia und allen anderen Schwestern, man hat ja schon 10 Jahre Erfahrung. Pünktlich um 14:00Uhr wurde das Tor geöffnet und Roland Scheuermann hielt eine kleine Begrüßungsrede. Anschließend begrüßte Schwester Sylvia alle Anwesenden und gab ein Kurzbericht SF27102015004über das folgende Programm. Wie erwartet waren Angehörige unserer Senioren, unserer Einladung gefolgt und schon bald waren alle Plätze im Café und auf der Terrasse besetzt. Als Alleinunterhalter trat jetzt auch Herr Bondes mit seiner Orgel auf und brachte schöne Musik für Jung und Alt und jeder Hatte seine Freude dabei. Inzwischen war auch unser Rostbratwurstbräter fleißig. Der Grill war angeschmissen. Mit Sonnenhut und Schürze stand er fröhlich am Grill und die ersten Würste brutzelten schon. Jetzt wurde zum Wettbewerb aufgerufen und zwar konnte jeder Luftballons kaufen, mit einem Gruß und dem Absender versehen konnte er sie SF27102015005dann in die weite Welt fliegen lassen. Wollen wir mal sehen wann die ersten Ballons zurück kommen und wohin sie geflogen sind. Eine weitere Überraschung wurde uns von Roland Scheuermann angekündigt.
Ein junges Künstlerduo sang ein Lied von Roy Black und Anita, "Schön ist es auf der Welt zu sein". Ja, eine Überraschung war es tatsächlich. In der Verkleidung rutschten Mama Sylvia Panse als Roy Black und Sohn Lucas als Anita. Die Zuschauer amüsierten sich prächtig und spendeten großen Beifall für die gelungene Darbietung. Danach stand wieder ein Wettbewerb auf dem Programm. Ein gefüllter Weidekorb mit leckerem Inhalt war zu gewinnen, von denjenigen der das Gewicht des Korbes exakt, bzw. annähernd bestimmen konnte. Zwischendurch wurde Kaffee und leckeren Kuchen am Kuchenbuffet angeboten. Ein jeder konnte sich rundum satt essen. Jetzt galt es das Gewicht des Weidekorbes zu schätzen. Viele hatten sich beteiligt und es gab 7 Gewinne, einen 1., einen 2. und einen 3. Platz, dazu noch 4 Trostpreise. Mit Musik und guter Laune ging es dann langsam auf den Abend zu. Es wurde uns noch einmal Thüringer Bratwurst mit Kartoffelsalat und frisch gezapftem Bier mit Fischbrötchen serviert. auf den Abend zu. Es wurde uns noch einmal Thüringer Bratwurst mit Kartoffelsalat und frisch gezapftem Bier mit Fischbrötchen serviert.

Text: Anneliese Lang

 

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Pfarrer Josef Schachner

Eine Homage zum 60. Geburtstag

Pfarrer Josef Schachner feierte am 28.Juli seinen 60. Geburtstag. Seit seinem Antritt im Jahre 1999 kommt pfsch01082015002Pfarrer Schachner in unsere Einrichtung, um die Menschen zu besuchen und regelmäßige Gottesdienste abzuhalten. Wenn man ihn brauchte war er immer für unsere Bewohner da Wir möchten Herrn Josef Schachner auf diesem Wege für die letzten Jahre danken und wir hoffen ihn noch lange in unserem Hause als Gast und Freund zu haben. Hier ein kleiner Werdegang aus dem Archiv des Bistums Mainz: „Aus den Menschen ausgewählt, für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott" - Josef Schachners Primizspruch aus dem Hebräerbrief lässt erahnen, warum sich der Bäckermeister im Alter von 32 Jahren für das Priesteramt entschieden hat. „Der einzelne Mensch und die Gemeinschaft sind aufeinander angewiesen", sagte er in seiner Dankansprache anläßlich der Feier in St. Laurentius in Bensheim, 1994. Am l. September 1999 übernahm Josef Schachner seine erste Gemeinde als Pfarrer; er trat sein Amt in der Pfarrei Hl. Karl Borromäus in Breuberg-Neustadt an. Dass es dem pfsch01082015004Spätberufenen auf seinem neuen Weg immer um den unmittelbaren Dienst am Nächsten ging, zeigen die Stationen seiner Laufbahn. Nach dem Studium der katholischen Theologie im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen bei Bad Neuenahr von 1987 bis 1990 nahm Schachner ein
Pflegepraktikum im St. Hildegardis-Krankenhaus in Mainz auf. Sein Gemeindepraktikum leistete er in Idar-Oberstein und absolvierte im Oktober 1992 den Pastoralkurs l in Trier. Der Diakonatsweihe in Trier 1993 folgten die Tätigkeit als Diakon in Dierdorf/Westerwald und der Pastoralkurs II in Trier. Im dortigen Hohen Dom wurde Schachner im Juli 1994 durch Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum
Priester geweiht. Als Kaplan wirkte Josef Schachner drei Jahre in Bingerbrück, Münster-Sarmsheim und Trechtingshausen, bevor er im Januar 1997 die Pfarrbefähigungsprüfung ablegte. Im August 1997 wurde er zum Vikar ernannt und übernahm die Seelsorge am Seniorenzentrum „Geschwister de Haye'sche Stiftung" in Koblenz. In sein Amt in der Pfarrei Hl. Karl Borromäus wurde Josef Schachner am 5. September 1999 eingeführt.

www.bistummainz.de

Quelle:www.bistummainz.de

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