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Seniorenzeitung Oktober 2008 2/3
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Unter der Leitung von Carl Weyprecht und Julius Payer startete die österreichisch-ungarische Nordpolarexpedition 1872. Das Segelschiff „Admiral Tegetthoff„ verließ mit einer 24-köpfigen Besatzung im Juli 1872 den norwegischen Hafen Tromsö. Ende August blieb es nördlich von Nowaja Semlja im Eis stecken. Auf dieser Drift entdeckte die Expedition am 30. August 1873 eine Inselgruppe, die sie nach Kaiser Franz Joseph I. in "Franz-Joseph-Land" benannten. Zwei Winter verbrachten die Expeditionsteilnehmer an Bord des eingeschlossenen Schiffes, um dann den Weg nach Norden zum 82. Breitengrad zu erreichen. Dadurch wurde der Rekord des Polarforschers Ross gebrochen.
Am 8. September 1838 geboren, wuchs Carl Weyprecht in Bad König im Odenwald auf, besuchte die Schule in Darmstadt und trat 1856 in die österreichisch-ungarische Kriegsmarine ein. Bei der Seeschlacht von Lissa kann er sich durch Mut und Geschick auszeichnen.
Der Kriegsheld Carl Weyprecht Auf der Panzerfregatte „Drache“ dient er als Offizier unter Kommandant und Freund, Baron Moll, der neben ihm stehend auf der Kommandobrücke durch ein feindliches Geschoss tödlich getroffen wird. In seiner Eigenschaft als Navigationsoffizier übernimmt Weyprecht - damals 28 Jahre alt - sofort das Kommando mit außerordentlichem Geschick. Weyprecht erhält hierfür den eisernen Kronenorden, eine ungewöhnliche Auszeichnung für einen Offizier niedriger Charge. Außer ihm wurde nur ein zweiter Offizier mit diesem hohen Orden nach dieser siegreichen Schlacht geehrt.
1868 wird Weyprecht zum Linienschiffsleutnant ernannt. Er erkrankt während der einjährigen Reise nach Mexiko lebensgefährlich an Sumpffieber und liegt monatelang im Spital zu Havanna. Die hygienischen Verhältnisse mag man sich gar nicht vorstellen! Ein Wunder, dass er diese Erkrankung überlebt. Auf dem Raddampfer „Elisabeth“ bringen sie den in Mexiko ermordeten Bruder des Kaisers nach Österreich zurück. 1870 lernen sich die beiden österreichischen Marineoffiziere Weyprecht und Payer persönlich kennen. Von nun an vertieft Weyprecht, in Vorbereitung auf die gemeinsame Nordpolarfahrt, seine Kenntnisse der Astronomie, Meteorologie und Polarkunde durch intensives Selbststudium.
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Mit dem Dreimaster “Admiral Tegetthoff ” bricht Wyprecht mit seinem Gefolge zur Nordpol- expedition auf
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Was diese Expedition bedeutete Die Landentdeckung und die Erfahrungen der Expedition waren ein wesentlicher Beitrag zur Polarforschung. Payer/Weyprecht hatten den nördlichsten Punkt Eurasiens erstmals betreten und mit ihrer Expedition die Theorie vom eisfreien Nordpolarmeer widerlegt.
Sein Bruder holte Ihn nach Hause in den Odenwald Am 29.März 1881 stirbt Carl Weyprecht in Michelstadt, wohin ihn sein Bruder, der Arzt Robert Weyprecht, sterbend in einem Salonwagen des Kaisers von Wien nach Hause geholt hatte. Weyprecht ist heute als Begründer der internationalen geophysikalischen Jahre anerkannt. Die „Deutsche Gesellschaft für Polarforschung“ vergibt ihm zu Ehren die „Weyprecht-Medaille“ an verdiente Wissenschaftler. Am 12. Juni 2008 erschien ein Buch über den Abenteurer, Seeheld und Polarforscher. Das 590 Seiten starke Buch "Carl Weyprecht, Seeheld, Polarforscher, Geophysiker" von Frank Berger, Bruno Besser und Reinhard Krause erscheint im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaft http://www.verlag.oeaw.ac.at und kostet 49 Euro. Das neue Werk ist zu beziehen unter ISBN 978-3-7001-4019-1
Weitere Informationen
Webadressen http://www.carl-weyprecht.org/ http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Weyprecht htp://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich-Ungarische_Nordpolexpedition
Heergeschichtliches Museum Wien (Österreich)
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Quelle:Wikipedia, carl-weyprecht.org
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Seniorengeschichten
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Beitrag von Irmgard Burow
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1943 – noch war der Krieg nicht verloren, wurde ich in diese Welt geboren. Keineswegs stand die Hebamme bereit, per Rad strampelte sie Kilometer weit. Mit Pampers war ihr Köfferchen nicht gefüllt, in Stoffwindeln hat man mich gehüllt, die mit Schmierseife gewaschen in langen Bahnen an der Leine hingen wie Friedensfahnen. Später war mir nie ganz klar, ob die Kriegsproduktion ein Wunschkind war. „Na klar“ , lacht die Mutter ganz verschmitzt, „extra Lebensmittelkarten gab´s“, meint sie gewitzt! Die Entscheidung für Kinder war ihr freier Wille, unbekannt war Oswald Kolle und Pille. Erzogen wurden wir mit fester Hand, ohne Literatur, aber mit Verstand. Ständig gemaßregelt, nein, das wurden wir nicht, aber die 10 Gebote zu halten, das war Pflicht. Und natürlich war es ein absolutes Muss, Älteren Platz anzubieten im Bus. Jedoch wurde nicht gleich ein Jurist kontaktiert, wenn der Lehrer mal mit dem Stöckchen agiert. Am Samstag füllte die Mutter mit Kanne in der Küche die Badewanne. Auch frische Wäsche lag bereit, für mich als Mädchen leider ein Kleid. Ich zog es an mit sehr viel Frust, heut´ trage ich Hosen – und das ist Lust. Eine Waschmaschine war Illusion, frühmorgens schürt man das Feuer schon, im Kessel dampfte das Wasser heiß, doch die Wäsche wurde nie ganz weiß. Wir haben im Freien gespielt und getobt und waren wind- und wettererprobt. Doch eines fand ich immer zum Heulen: Das Schuhwerk war schlecht, im Winter gab´s immer nur Beulen. Wer krank war, hütete das Bett ganz fix, doch ohne Medikamentenmix. Die Tomaten sahen nicht aus wie geleckt, haben aber nach Tomaten geschmeckt. War´s in der Pupertät verkehrt, dass man den Verkehr nicht lehrt? Wenn keiner mit den Reizen geizt,  wird man ganz schnell überreizt, und in der Schule vom Sex die Kunde etabliert sich als Langeweilestunde. Für uns war erst das Hochzeitsfest, der Start in ein gemeinsames Nest. Voll Freude wurde es anvisiert und nicht nur Alltägliches legalisiert. In Etappen hat man sich eingerichtet und manchen Sperrmüll umgeschichtet. Mit 21 durften wir endlich wählen und uns zu Erwachsenen zählen – ohne Auto und Fernseher, doch die Welt stand uns offen, ich finde wir haben es gut getroffen. Die Armut hat uns stark gemacht, das Wirtschaftswunder Luxus gebracht. Zufrieden schaue ich nun zurück, doch in die Zukunft mit Neugier im Blick. Und hab´ ich als Kind nur einmal pro Woche gebadet – ich konstatiere: Es hat mir nicht geschadet!
Quelle: Darmst Echo:Senioren schreiben Geschichte (n)
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Odenwaldausflug
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Ausflug zur Odenwälder Bauernstube
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Das diesjährige Ausflugsziel hieß Haisterbach im Odenwald. Hier im tiefen idyllischen Odenwald betreibt Familie Weis eine Bauernstube mit eigener Schlachtung in der Region. Ganze Reisebusse finden den Weg an den weit über die Kreisgrenze hinaus bekannten Schlachtfestveranstaltungen im großzügig überdachten Innenhof des Bauernanwesens. Ein Filetstück der Gastwirtschaft ist der Gewölbekeller, der als Gastraum mit eigener Schanktheke eingerichtet wurde und hervorragend für Gruppenfeiern in gemütlicher Atomsphäre geeignet ist. Ein weiteres Highlight sind die Traktorfahrten, die meistens für Gruppenausflüge genutzt werden. Die Teilnehmer lernen dabei die heimische Flora kennen und werden in einem kleinen Lehrgang über die verschiedenen Tier und Pflanzenarten unterrichtet. Hier im großen Scheunensaal fand die Vesperpause unserer Senioren statt mit selbstgemachter Wurst und Schmalzbrot, dazu einen guten einheimischen Apfelwein. Dazu hatten wir unseren Oskar Klug aus Mömlingen zur heimatlichen Musikgestaltung eingeladen, was bei den Anwesenden sehr gut ankam. Wir bedanken uns auf diesem Weg bei Familie Weis für die zuvorkommende gute Bewirtung, bei Herrn Wissmüller und dessen Fahrer für die gute Fahrt nach Haisterbach und die Bereitstellung des behindertengerechten Linienbusses sowie bei unseren Mitarbeitern für die liebevolle Betreuung.
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Im Angesicht steigender Brennstoffpreise wird der Elektroantrieb immer interessanter für die autofahrende Gesellschaft.Die Anzeichen mehren sich, dass der Elektroantrieb, der Antrieb der Zukunft sein wird. Er ist Energieeffizient, günstig und Umweltschonend. Viele haben das Potential solcher Antriebe erkannt doch es gibt noch viele Skeptiker, die nicht so recht an die neue Technik glauben wollen. Die bisherigen Probleme sind bekannt. Elektroautos seien nicht sicher, Akkus zu schwer und die Reichweite noch zu gering. Doch es gibt und gab Elektromodelle die das Gegenteil beweisen.
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General Mortors - Der EV1
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Um einem kalifornischen Gesetz zu entsprechen, das im Jahr 1990 erlassen wurde und vorsah, dass bis 1998 mindestens zwei Prozent (bis 2003, zehn Prozent) der neu verkauften Autos emissionsfrei sein sollten, ließ GM ein zweisitziges, batteriebetriebenes Elektroauto entwickeln. Zwar begannen alle größeren Automobilhersteller mit der Erprobung solcher Fahrzeuge, das EV1 war aber das Einzige, welches in Serie gefertigt wurde. Die Nachfrage nach diesen geräuschlosen Elektromobilen war groß, doch General Motors stellte nur gerade 1134 EV1-Modelle her, obwohl die Warteliste innerhalb kürzester Zeit auf über 5000 angestiegen war. Außerdem weigerte sich GM, den EV1 zu verkaufen. Die Detroiter verleasten ihn bloß für drei Jahre an 800 Kunden und gestaltete das Leasingverfahren äußerst schwierig. So mussten sich die Kunden verpflichten, den EV1 nach Ablauf des Leasingvertrages an GM zurückzugeben. 2002 kündigte GM schließlich das ganze Programm, zog die Elektromobile trotz hitzigen Protesten der Benutzer ein und verschrottete fast alle der Kultautos. Warum? Der EV1 wurde das Opfer seiner eigenen Vorzüge. Das Elektromobil funktionierte allzu gut. Man musste es über Nacht in der Garage bloß an die Steckdose anschließen, um die Batterie aufzuladen - im Vergleich zum Volltanken eines normalen Autos zu einem Bruchteil der Kosten. Zudem brauchte der EV1 praktisch keine Wartung und keine Reparaturen, denn ein Elektromobil verfügt über rund 90 Prozent weniger bewegliche Teile als ein Auto mit einem Verbrennungsmotor. Das beliebte Elektromobil stellte also eine ernste Bedrohung zweier mächtiger Wirtschaftszweige dar: der Auto- und der Ölindustrie. Der EV1 hatte 136 PS, war 160 km/h (130kmh abgeregelt) schnell und hatte bis zu 240 km Reichweite, Batterieladung für 3 Dollar, keine Wartung, kaum Ersatzteile, - das war wohl zu gut. (Und das Ganze mit anfänglichen Bleiakkus als Batterien). Später verkaufte GM die Mehrheitsanteile von Ovonics, die die Produktion der NIMH-Akkus mittels Patenten kontrollieren, an den Ölkonzern Texaco.
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Der Lightning GT
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Neue Akkumulatorentechnologie macht es möglich
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Die Akkumulatorentechnologie hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Das Rennen werden voraussichtlich Lithium-Ionen-Akkus machen. Sie stellen das größte Entwicklungspotential dar. Große Energiedichte mit geringem Gewicht. Die bisherigen Nachteile wie Kälte/Wärmeempfindlichkeit, Entladung oder sogar Explosionsgefahr werden mehr und mehr durch die Forschung verschwinden und die Preise bedingt durch die große Stückzahl fallen.
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Neue Modelle sind bereits auf dem Markt
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Unser Fazit
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Die neue Technologie wird nicht von Heute auf Morgen die Benzinmotoren ersetzen. Sie sind aber ein Anfang, sich von der Ölabhängigkeit unabhängig zu machen. Zunächst wird es Autos mit geringer Reichweite geben die nur für Kurzstrecken, wie in der Großstadt Verwendung finden. Für größere Strecken werden Hybridmodelle die Lösung sein. Dennoch wird es noch sehr lange Benzinbetriebene Modelle geben. Experten rechnen noch mit mindestens 20 Jahren.
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Quelle: Wikipedia, Internet
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