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Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Herbstausgabe 2012      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Unterwegs in Rügen . Apfelplantagen
             
An den Nikolaus

Spätlese 1/2013

Spätlese 2/2012

Vorwort

Von Roland Scheuermann

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Erst 25 Jahre
Gerade in einer sich so schnell verändernden Zeit, kommen uns 25 Jahre eigentlich nicht so lange vor. Doch wenn wir einmal auf alle Ereignisse zurückschauen, was unser Wirken hier in Breuberg betrifft, war das doch eine Menge.
Es waren Senioren, die uns mit ihren Lebensgeschichten und Lebenserfahrungen an ihrem Leben teilhaben ließen. Es gab Angehörige oder Freunde, die sich mit unserem Haus ganz identifizierten, die ja fast ein Teil der großen Familie des Hauses darstellten und die heute noch gerne zu Besuch bei den Festlichkeiten kommen, obwohl ihre Mutter oder Vater schon längst nicht mehr unter uns weilen.
Es gibt Erinnerungen an gemeinsame Ausflüge an den Main oder in den Odenwald, bei denen die Senioren viele gemütliche und unvergessliche Stunden gemeinsam erlebt haben.
Nach dem Umzug in das neue Haus war auf einmal alles neu, keiner hatte eine Vorstellung davon
, wie die Atmosphäre in der neuen Einrichtung sein wird. Heute dagegen ist es kaum mehr vorstellbar, wie wir vorher die Pflege in so kleinen und engen Räumlichkeiten durch- führen konnten.
In der Struktur hat sich auch viel verändert, so hatten wir am Anfang noch einen großen Anteil an rüstigen Bewohnern. Das veränderte sich aber und der Schwerpunkt lag mehr auf mittel - bis schwer pflegebedürftigen Senioren. Heute hat sich dieser Anteil wieder ver
-ändert, denn ein großer Anteil liegt nun auf demenziellen Erkrankungen. Möglicherweise auch deswegen, weil diese Form der Pflegebedürftigkeit zu Hause am schwierigsten zu bewältigen ist.
Geändert haben sich auch unsere Leitungsstrukturen. Mit meiner Frau Ewa und mir ist die zweite Generation herangewachsen. Wir haben die Führungsaufgaben übernommen und die betrieblichen Strukturen den stets gesetzlichen Veränderungen angepasst. Ich denke auch an die verschiedenen Organisationen die uns freundschaftlich begleitet haben, wie die Feuerwehr von Hainstadt, der wir für ihre Wachsamkeit sehr dankbar sind. Das Rote Kreuz, die bei Notfällen immer schnell zur Stelle sind und deren Mitarbeiter immer ein liebes Wort für die Senioren übrig haben. Auch hat der Gesangverein, der jedes Jahr an den Adventstagen zu uns kommt, den Bewohnern so manche schöne Zeit beschert. Auch unser Kindergarten mit den Kleinen erfreuen die Bewohner mit Kinderliedern auf den Wohnbereichen. Sehr wichtig zu nennen sind unsere Kirchengemeinden, die mit regelmäßigen Gottesdiensten im Haus den Bewohnern christlichen Beistand und Halt schenken. In guter Erinnerung bleibt uns immer Herr Wilhelm Lautenschläger der lange Jahre hier im Hause die christlichen Andachten hielt. 
Dankbar sind wir auch unseren Ärzten, die immer ein liebes Wort für unsere Bewohner haben und damit so manch kleines Wehwehchen im Nu verschwindet. Auch nicht zu vergessen unsere ehrenamtlichen Helfer und unsere Mitarbeiter, die alle Höhen und Tiefen in dieser Zeit mitgegangen sind, die solch eine Berufung mit sich bringt.
25 Jahre scheinen zwar nach heutigen Maßstäben nicht so lange zu sein. Erinnert man sich aber was alles in dieser Zeit geschehen ist, dann kommt es einem wie eine Ewigkeit vor.

Dia Schau - Reanate Giesen

Unterwegs in Rügens schöner Natur

dia4122012004Frau Giesen entführte die Senioren mit Ihrer Dia-Schau im Sommer auf die Insel Rügen in der Ostsee. Die größte deutsche Insel, mit 928qkm gehört seit 2011 zum Unesco Weltnaturerbe. Frau Giesen legte bei ihrem Vortrag den Schwerpunkt ihrer Bilderschau auf die einheimische Flora und Fauna sowie auf die Sehenswürdigkeiten, wie den Nationalpark Jasmund mit seinen bekannten und einzigartigen Kreidefelsen. Der Höhepunkt dieser Felsen ist die Steilküste um den höchsten Punkt, dem Cup Arkona. Auch den Künstler Kaspar David Friedrich hat die Insel zu seiner Zeit inspiriert. Das Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ gehört zu den bedeutendsten Werken der Romantik. Frau Giesen ging bei ihren Bildern auch auf die kulinarischen Genüsse ein, leckere Fischgerichte laden hier dia4122012005die Feinschmecker zum genießen ein. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Jagdschloss Granitz, das im Auftrag von Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus nach Plänen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer im Stil der norditalienischen Renaissancekastelle errichtet wurde. Das Schloss ist mit 250 000 Gästen das meistbesuchte in Mecklenburg Vorpommern. Frau Giesen kommt wieder mit Bildern aus dem Odenwald. Der Vortrag wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Aus unserer Nähe

In den Apfelplantagen von Robert Sauer

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apfel5122012006Ende August durften wir an einer Führung durch die Apfelplantagen von Robert Sauer aus Hainstadt teilnehmen. Auf dem ca. 1ha großen Gelände baut Sauer verschiedene Apfelsorten, wie zum Beispiel Elstar, Gala oder Topas an. Der Apfelbauer erklärte den Anwesenden, wie wichtig die regelmäßige Pflege der Triebe ist, um die bestmögliche Apfelqualität zu erreichen. Bereits die Kelten bauten im Odenwald Äpfel an und in Deutschland war es Otto Schmitz-Hübsch der 1896 die erste Apfelplantage anlegte. Er war es auch, der die Dichtpflanzung mit Niederstammbäumen einführte.
apfel5122012005Der Apfel gilt auch als Heilpflanze. Der regelmäßige Verzehr reduziert das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, hält den Diabetis Mellitus auf einem guten Niveau und beugt Krebserkrankungen vor. Robert Sauer hat seine Verkaufsstelle direkt an der Mainstraße in Hainstadt, neben Äpfel verschiedenster Sorten, bietet er auch Most für Genießer und Gelee für den Frühstückstisch an.


                                                         Quelle: Wikipedia

Einen Vorschlag an den Nikolaus

Beitrag von Dietrich Sabrowski

Hör mal lieber Nikolaus,
ich möchte dir was sagen,
wenn Du kommst in unser Haus,
dann helf ich dir beim tragen.

Ich weiß Du trägst den großen Sack
am allerliebsten huckepack.
Doch wenn du mich als Helfer hast,
dann teilen wir die schwere Last.
Ich nehm das eine Ende
in meine starken Hände.

Wir tragen alles rein ins Haus
Du setzt Dich in die Ecke
und ziehst dir Deine Stiefel aus
ich hol dir noch ne Decke.

Ich deck Dich damit leise zu
und lass Dich unbedingt in ruh
Du musst doch wirklich müde sein.
Drum mach ich jetzt auch ganz allein
den großen Sack zur Hälfte leer,
dann hast du's nachher nicht so schwer.

Wenn Du aufwachst bring ich Dir
noch schnell etwas zu trinken.
Du ziehst weiter, ich bleib hier,
natürlich werd ich winken.

Ich seh Du trägst den großen Sack
nun ohne Mühe huckepack.
Die Füße tun Dir nicht mehr weh,
Du stapfst ganz munter durch den Schnee.
Ach Nikolaus wie bin ich froh.

Das machen wir jetzt immer so!

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