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Aktuelle Ausgabe der Seniorenzeitung
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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Juni 2009      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Bibelworte . Altenpflegemesse . Entdeckungen .
       
An heiligen Wassern . Klein Fritzchen .

Spätlese 1/2009

Spätlese 3/2009

Vorwort

Aus dem Inhalt

Von Roland Scheuermann

vor

Ein Klavier ... ein Klavier ...

Besuch der Altenpflegemesse 2009
Bevor die erste Ausstellung der Altenpflegemesse 1991 in Ulm stattfand, waren die Stände der Altenpflege auf der Interhospital integriert. In Ulm waren zunächst nicht mehr als 200 Aussteller in einer relativ, zu heute, kleinen Halle. Später war die Messe mit 300 Ausstellern im Kongresszentrum der Hannover Messe. Mitte der neunziger Jahre wechselte dann die Altenpflegemesse, im Turnus alle zwei Jahre, zwischen Hannover und Nürnberg. Die Altenpflege hatte nun ihr regelmäßiges Fachforum im Nord-Südwechsel. Mit heute rund 800 Ausstellern zählt die Messe an drei Ausstellungstagen rund 40.000 Fachbesucher.

Dia-Schau - Tulpenblüte in Holland
Die Dia-Schau mit Frau Giesen ist die erste, die auch als öffentliche Einladung im Breuberger Stadtanzeiger ausgeschrieben war. Unser Ziel ist es, das Weinbergcafe weiter als kulturelle Begegnungsstätte der Hausbewohner und Breuberger Bürger auszubauen. Weitere Events sind zukünftig geplant.

Heimatseite
Der Odenwald bietet viele Natur und Freizeitschätze an. Das wurde uns beim Besuch im Freilandmuseum im badischen Teil des Odenwaldes bewusst. Es ist geboten, sich viel Zeit für das Museum einzuplanen, denn das Schlendern durch die alten Gefilde macht besinnlich. Wenn sie nach dem Museum hungrig sind, empfehlen wir den Jägerhof in Kaltenbrunn. Neben dem Wildbrett kann auch Forelle empfohlen werden. Sie kommt fangfrisch vom nahen Teich der Talmühle.

Breuberg wie es früher war
Mich hat schon immer die Geschichte unserer Region sehr interessiert. Umso mehr hat es mich gefreut, ein Buch mit dem Namen „Breuberg wie es früher war“ zu finden. Dieses Buch ist eine Sammlung von Schwarzweißbildern und Texten, die um die Jahrhundertwende aufgenommen sind.
Mit den ersten Beiträgen in der Heimzeitung möchte ich eine Serie starten, die die Geschichte der Stadt zeigt.

Buch-Tipp
Ja zum Pflegeheim, in Zeiten schlechter Presse für Pflegeheime, ein seltsamer Titel für ein Buch. Das Buch ist aber, wie man nicht glauben mag, ein Lobgesang auf Pflegeheime, sondern es versucht Betroffene, die einen pflegebedürftigen Angehörigen pflegen, eine Entscheidungsfindung zu geben und die Angst vor einer möglichen Heimaufnahme zu nehmen. Sehr hilfreich sind die Erfahrungsberichte pflegender Angehörige, die ebenfalls vor der Entscheidung standen zu Hause zu pflegen, oder Pflegeheim. Aus meiner Erfahrung her ist jede Pflegesituation anders.

Bibelworte

Loslassen - Von Maria Italon

Loslassen, ein immer aktuelles Thema im Leben. Denn jeder neue Abschnitt im Leben verlangt ein Stückweit loslassen. Denn nur wenn man Altes freigibt und loslässt kann man das Neue empfangen und annehmen.
Loslassen da denke ich an erster Linie an Menschen die Ihre Kinder ungern loslassen und diese weiterhin gerne unter Kontrolle halten selbst wenn diese bereits verheiratet sind.
Loslassen da denke ich auch an nachtragend sein und festhalten an Ungerechtigkeit die einem wiederfahren ist.
Loslassen da denke ich an alte Gewohnheiten, die sich so festgeprägt haben und auch mein Gottesbild das immer wieder losgelassen gehört um neu die Richtige Gottessicht zu erhalten.


Loslassen da denke ich an die Rolle in der Partnerschaft und in der Familie die man übernommen hat und wo das loslassen schwer fällt.
Loslassen da denke ich an mein ganzes Leben, habe ich es nicht verschenkt an Jesus, an meinen Partner, an meine Freunde und halte ich es nicht oft gerade vor denen zurück?
Jesus gibt uns ein gutes Beispiel durch sein eigenes Leben. Er ließ die Herrlichkeit zurück.Alles! Er wusste, dass Gott ihn berufen hatte und das dies der Weg zu gehen war und er tat es, im Wissen und mit dem Blick auf sein Ziel, dass er den Ehrenplatz zur Rechten Gottes danach wieder einnehmen wird. Er hat losgelassen weil er wusste er wird es wiedererhalten zu Gottes Zeit und nach seinem Plan. Wie und wann kann ich loslassen?
Ich denke loslassen kann ich dann, wenn ich anfange nachzudenken um mir bewusst zu machen was halte ich fest in meinen Händen umklammert? Was halte ich in Gedanken und vor allem was halte ich in meinen Gefühlen fest?
Der Schmerz der dabei hochkommt den darf ich anschauen und aushalten und mir die Frage stellen, was verliere ich, wenn ich das was ich festhalte freigebe?
Könnte es vielleicht sogar ein Segen sein oder gar ein langersehnter Wunsch sein, der dann in meine Hände gelegt werden könnte, wenn ich sie wieder frei hätte?

Vielleicht wird mir bewusst, es liegt so ganz und gar nichts in meiner Hand zu halten, und dabei so zu verändern das es mich und andere glücklich macht.
Loslassen birgt die Freiheit etwas zu bekommen das für mich das allerbeste ist und für meine Lieben die mich umgeben. Denn es gründet sich auf dem Wissen dass Gott seinen Kindern das gibt was sie brauchen und für IHN das Beste gerade gut genug für uns ist. Denn er beurteilt es aus seiner vollkommenen Gottessicht, diese Sicht die von Ewigkeit bis zu Ewigkeit sieht und das vermag unseren Horizont zu sprengen, wenn wir uns diesem Gott und seinem Beschenken öffnen indem wir alles was wir so festhalten
LOSLASSEN.

Loslassen heißt bei Jesus Christus, du gibst nichts was du nicht schon bekommen hast oder in vielfachem erhalten wirst.

Quelle: http://www.christliche-themen.de

Herzlich Willkommen

Frau Else Hartmann 01.03.09

Herr Franz Enzmann 06.03.09

Herr Werner Koch 16.04.09

Frau Eymess 20.04.09

Herr Eymess 20.04.09

Herr Willy Laue 25.04.09

Herr Günter Koch 30.04.09

Frau Ursula Föhring 13.05.09

Frau Marie Jawansky 02.06.09

Frau Marie Patzelt 02.06.09

 

Altenpflegemesse 2009

Messe wird internationaler

In diesem Jahr fand in Nürnberg wieder die Altenpflegemesse statt, bei der sich die Branche gerne zum Interessen- und Informationsaustausch trifft. Der Inhalt der Messe sind Kongresse, die neue Erkenntnisse über die Pflege geben, oder die neuesten Hilfsmittel in Pflege oder Wundversorgung zeigen. Wir hatten uns nach einem neuen Badelifter umgesehen und Informationen gesammelt über EDV gestützte Dokumentation in der Pflege. Es ist in diesem Jahr aufgefallen, dass die Messe nicht weiter gewachsen ist, aber dafür ist sie internationaler geworden. Nicht nur ausländische Firmen sprechen für den Trend, auch viele fremdsprachige Besucher waren zu entdecken. Die Messe ist im Wechsel alle 2 Jahre in Nürnberg. An 3 Tagen können Fachbesucher, aber auch Laienpfleger die Messe besuchen.

Die Berge auf Großleinwand

Bergfilm An heiligen Wassern

Einen Kinonachmittag auf Großleinwand erlebten die Bewohner am 21. Mai. Der gezeigte Film „An heiligen Wassern“, spielt im Schweizer Wallis um die Jahrhundert- wende. Alljährlich wird die einzige hölzerne Wasserleitung, die am Felsen angebracht wird, von Lawinenabgängen beschädigt. Nun muss jemand in den Berg, doch das ist nicht ungefährlich.Gerade die wunderschöne Landschaft der Schweizer Berge war auf der Großleinwand sehr beeindruckend zu sehen.Für die Senioren war diese Art des Kinos eine Premiere und aus dem Erfolg heraus planen wir weitere Events dieser Art.

Entdeckungen der Menschheit

Die Schwebebahn von Wuppertal

Die Stadt Wuppertal hat ein ganz außergewöhnliches Wahrzeichen: Die Schwebebahn. Der Bau dieses weltweit einzigartigen Fahrzeugs beginnt im Jahr 1898. Wuppertal wird zu einer Großstadt und die Wuppertaler brauchen dringend ein neues Verkehrsmittel. Die Straßen und Gässchen im Tal, rund um den Fluss Wupper sind aber so schmal und eng, dass nicht einfach noch mehr Straßenbahnen eingesetzt werden können. Was also tun, wenn auf der Erde kein Platz ist? Ganz einfach! Dann wird eben in der Luft gebaut! So entsteht die Idee, die Schwebebahn zu entwickeln. Das Besondere daran ist, dass die Schwebebahn eigentlich eine Hängebahn ist. Sie hält sich an einer einzigen Schiene fest. Die Räder der Waggons sind nämlich auf dem Dach angebracht. Seit dem stehen durch die ganze Stadt verteilt fast 500 Eisenstützen, die das Gerüst für die Führungsschienen der Schwebebahn bilden. Historischer Wagen.Vor mehr als 105 Jahren war der erste Streckenabschnitt fertig. Zuerst durfte Kaiser Wilhelm II. mit seiner Frau Auguste Viktoria eine Probefahrt machen, bevor die Schwebebahn dann am 1. März 1901 für alle Wuppertaler freigegeben wurde. Ganz egal, ob es auf der Straße Stau gibt, ob Eis oder Schnee den Verkehr behindern: Die Schwebebahn ist immer einsatzbereit.Täglich schweben mehr als 75.000 Fahrgäste durch die Stadt im Bergischen Land. Darunter sind aber nicht nur menschliche Fahrgäste.

Die vierjährige Elefantendame Tuffi sollte am 21. Juli 1950 mit der Fahrt in der Schwebebahn eigentlich Werbung für einen Zirkus machen. Dann wurde es ihr in dem schmalen Verkehrsmittel wohl doch zu eng.Tuffi zerdrückte die Wände und sprang in die Wupper. Ganze zwölf Meter tief fiel sie dabei – und zog sich zum Glück nur eine Schramme am Po zu.

 

 

Klein Fritzchen

Beitrag von Diedrich Sabrowski

Klein Fritzchen musste in der Schule eine Geschichte schreiben, in der keine zusammengesetzten Hauptwörter (Namenstag, Blumenstrauß, Unterhose, etc.) vorkommen sollten.Der Tag des Namens meines Vaters ! In der vorigen Woche wurde bei uns der Tag des Namens meines Vaters gefeiert. Schon früh am Morgen des Sonntags begann der Trubel des Festes, als die Kinder der Nachbarn erschienen waren. Sie brachten Sträuße der Blumen und für meine Mutter Pralinen der Schachtel mit. Die Kinder bekamen Tortes des Obstes mit Sahne des Schlages; dazu tranken sie Saft der Beere des Johannes. Die Folge war, dass sie eifrig unser Klosett des Plumpses benutzen mussten. Da die Kapelle der Musik verhindert war, konnte das Konzert des Platzes nicht stattfinden. Dafür trug meine Schwester ein Stück des Konzertes der Flöte des Blockes vor und mein Bruder begleitete sie auf dem Klavier des Schiffes. Zum Essen des Tages der Namens meines Vaters gab es Suppe des Fleisches des Rindes, Kartoffeln des Salzes, Braten des Schweines, Salat des Kopfes und zum Abschluss gab es eine Bombe des Eises. Am Tage des Namens meines Vaters kamen auch die Brüder der Schützen, die Brüder des Gesanges, des Chores und auch die Brüder des Kegelns und des Skates zu uns. Mein Vater bekam von ihnen Hemdes des Obers und eine Flasche des Brandes des Weines. Mutter lud zum Bleiben ein. Es gab Kaffee der Bohnen mit Milch der Dose. Dazu gab es Kuchen des Napfes und Torte der Creme der Butter. Weiter tischte Mutter auf: Stiche der Bienen, Beutel des Windes, Köpfe der Mohren und Küsse der Neger. Zum Essen des Abends gab es Salat der Kartoffeln, Eier der Russen, Schnittchen mit Wurst des Blutes und der Leber. Käse der Allgäuer und Stangen des Salzes. Wir tranken Milch der Butter. Die Erwachsenen aber Wein des Rheines, Bier des Bockes und Wasser der Kirschen der Wälder des Schwarzen. Dann mussten wir in die Stube des Schlafens und deckten uns mit der Decke der Steppe zu. Der Halter des Stammes musste zuvor noch auf den Topf der Nacht. Am Morgen nach dem Tag des Namens meines Vaters kräht der Hahn auf dem Haufen des Mistes. Mein Vater hatte den Jammer der Katze. Er aß Heringe des Salzes und der Möpse des Rollens. Im Halse hatte er ein Brennen des Sodes. Er nahm die Tablette des Spaltes und verwand im Zimmer des Bades. Er nahm die Bürste des Zahnes und gurgelte mit dem Wasser des Mundes, um sich zu erfrischen. Anschließend tranken wir Kaffee. Vater ging zur Stelle der Arbeit und wir Kinder zur Schule der Hilfe.

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Der Weihbischof zu Besuch

 

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