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    Seniorenzeitung des Landhauses am Weinberg

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Seniorenzeitung Februar 2001

Spätlese 3/2000

Spätlese 2/2001

vor

Vorwort

Einmal nachgedacht




Nach fast zwei Jahren in der Fremde bin ich als Pflegedienstleiter zum 1.1. 2001 wieder in unser Haus zurückgekehrt. Sollten Sie also Fragen haben können Sie sich vertrauensvoll an mich wenden.

Einmal hat mich eine Krankenschwester gefragt, wieso ich überhaupt Altenpflege gelernt habe und nicht Krankenpflege. Ganz einfach, weil ich im Seniorenheim arbeiten werde und nicht im Krankenhaus, denn die Anforderungen sind sehr verschieden. Während das Medizinische im Krankenhaus im Vordergrund steht, ist es im Heim wichtiger, Psychologie und menschliches Einfühlungsvermögen an den Tag zu legen.

Die Pflege und ganz besonders die Altenpflege hat sich in den letzten Jahren weiter entwickelt. Nicht nur, dass sich weitere Institutionen gebildet haben wie z.B. Medizinische Dienst der Krankenkassen. Auch die Zusammenarbeit mit Ärzten, Kassen und Krankenhäusern wurde weiter verbessert.
Die einstige Rivalität zwischen Krankenhaus und Altenheim ist der gegenseitigen Anerkennung gewichen.

Die vom MDK auferlegte Qualitätssicherung wurde von den Seniorenheimen umgesetzt und weiter verbessert. Mittlerweile sind Fortbildungen, Qualitätsvisiten und Qualitätszirkel zu einem festen Bestandtteil unseres Pflegealltags geworden.

Wir sind auf gutem Wege, Hand in Hand mit Krankenhaus, Pflegedienst, Sozialdienst zu kooperieren. Denn nur gemeinsam ist eine all umfassende Pflege zu schaffen.

Mit den besten wünschen für das neue Jahr !

Ihr Roland Scheuermann

(Pflegedienstleiter)





 

Bibelworte

Herr Wilhelm Lautenschläger


Gute Wünsche zur Jahreswende

An alle Heimbewohner, sowie der Heimleitung
und allen Bediensteten des “ Hauses am Weinberg” Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen; geh in seinem Frieden was auch immer Du tust.
Geh unter der Gnade hör auf Gottes Worte!
Bleib in seiner Nähe ob du wachst oder ruhst.
Gute Wünsche, gute Worte mögen Dir Begleiter sein.
Doch die besten Wünsche münden alle in den Einen ein.
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte!
Bleib in seiner Nähe ob Du wachst oder ruhst.

Am Tor des Jahres

Irgend jemand hat zu dem Pförtner am Tor des Jahres gesagt:
“Gib mir ein Licht damit ich das Unbekannte sicher betreten kann“ !
Und er antwortete : “Tut hinaus ins Dunkle und lege deine Hand in die Hand Gottes !
Dies wird für Dich besser sein als ein Licht und sicherer als jeder bekannte Weg.
Verlaß Dich auf den Herrn von ganzem Herzen,
und verlaß Dich nicht auf deinen Verstand .
Spr.3,5. Wir sind nicht nur ein bald verwelktes Geschlecht,
eine Blume und fallend Laub“-
Nein wir sind angesehen von Jesus geliebt mit seiner ewigen Liebe;
wir sind wert geachtet über alles.





 

Wir begrüssen neue Gäste

Frau Hildegard Weidlich  (aus Hainstadt - Breuberg )September     2000

Herr Joseph Wilhelm Böhn Oktober  ( aus Hainburg - Hanau )      2000

Herr Karl Scharkopf  ( aus Groß-Umstadt ) November            2000

Frau Helene Friedrich  Januar  ( aus Wald Amorbach - Breuberg )   2001





 

Mit Pfälzer Wein fast 100 Jahre geworden

Frau Anna Hartung feierte im Dezember ihren 97. Geburtstag. Mit ihren knapp hundert Jahren gehört Sie zu den ältesten Bewohnern des Hauses.

Nachdem ihr erster Ehemann sehr früh verstorben war, zog Sie einige Jahre nach Philadelphia/USA um dort als Dienstmädchen zu arbeiten.

Später wieder in Deutschland heiratete Sie ihren zweiten Mann, der einen Sohn mit in die Ehe brachte.

Frau Hartung kam im August 1994 vom Krankenhaus Langen direkt in unser Haus. Die Ärzte hatten Sie schon aufgegeben und dennoch bewies die Bewohnerin einen dermaßen großen Überlebenswillen der Sie so alt werden ließ. Am liebsten trinkt Frau Hartung Pfälzer Wein. Möglicherweise ist das auch der Grund warum Sie so alt geworden ist.

Das Bild zeig Frau Hartung (Rodgau - Bruchköbel) bei der Faschingsfeier.





 

Alle Jahre Wieder

Fröhlich erklangen die Weihnachtslieder auch dieses Jahr wieder zum Heiligen Abend. Zahlreiche Gäste und Angehörige waren anwesend um mit den Bewohnern das Fest der Feste zu begehen. Nach Kaffee, Kuchen und vielen lustigen und wehmütigen Liedern kam das Christkind pünktlich zur Bescherung um die Senioren mit Geschenken zu erfreuen.

Hiermit möchten wir uns auch recht herzlich bei den Konfirmanden von Hainstadt bedanken die jedes Jahr unsere Senioren erfreuen und ihnen so manche Freudenträne entlocken.


Auf dem Bild ist Frau Theis ( aus Offenbach ) und Frau Haak ( aus Egelsbach ) zu sehen!





 

Ozapft is ... Oktoberfest im Landhaus

O´zapft is !!! – hieß es zum ersten mal im Landhaus am Weinberg. Das Haus lud ein zum fröhlichen Miteinander mit Bratwürstel, Odenwälder Bier und einem liebevoll dekorierten Kuchenbuffet.

Dank der Mitwirkung verschiedener Gruppen Breubergs wurde es ein toller Nachmittag für Bewohner und Gäste.

Durch das Programm führte, mit gewohnter Routine Herr Wolfgang Scheuermann und am Keyboard sorgte Herr Oskar Klug für die musikalische Umrahmung des Nachmittags.

Trotz der arktischen Temperatur hielt Elli, unsere Küchenfee, die Stellung vor dem Haus mit Bratwürstel und Nudelsalat.

Die Jazzgruppe „The Littles“ , eine junge, sehr talentierte Nachwuchstanzgruppe aus Neustadt sorgte für den ersten Höhepunkt des Nachmittags, mit der abschließenden Menschenpyramide kochte der Saal vor Freude über soviel jugendliches Engagement.

Nach einer musikalischen Ruhepause, trugen Frau Herzog und Frau Seitz selbst geschriebene Herbstgedichte vor, die so manch einem eine Träne auf die Wangen zwang.

Lustig ging es jetzt zu, denn wir bekamen von der Breuberger Faschingsgruppe eine Hosendarbietung und so das jeder Jecke eine an hatte; Arbeitshose, Unterhose, lange Unterhose, Windelhose, Jeanshose, Reiterhose u.s.w. und dies mit einem Dichterischen Geschick von Gerlinde Singhof vorgetragen, dass war der Höhepunkt des Nachmittags.

Abschließend ist zu sagen, das es ein rundherum gelungener Nachmittag war mit erstaunlich vielen Gästen aus der Umgebung.

Bis zum nächsten O´ zapft is



Die Hainstädter Teatergruppe bewies einmal mehr ihre
Große Schauspielerische Klasse und Gerlinde Singhof war mit Ihren
Auftritt nicht zu schlagen.





 

Bildergalerie











Die Mädchen der Jazztanzgruppe aus
Neustadt gaben sich sehr viel Mühe bei Ihrer
Vorstellung. Die Senioren waren sehr Erfreuht.








Schwester Maria ( Hainstadt ) mit Frau Schneider
( Offenbach ) mit Frau Seitz ( Dreieich )











Im Foyer des Hauses wurde es
beim Oktoberfest richtig gemütlich











Oskar ( Mömlingen ) mit seiner Stimmungsvollen Musik hielt die Bewohner bei sehr guter Laune.











Herr Schwarz aus ( Michelstadt Odenwald ) freuht sich mit den Senioren. Die Musik von Oskar Klug findet er auch sehr gut.





 

 

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