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Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Winter 2017      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Ein teurer Fehler . Über dem Breuberg
       
Examen bestanden! . Die Igelburg

Spätlese 2/2017

Spätlese 1/2018

Vorwort

Gedanken zur Pflege

Von Roland Scheuermann

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Mein Vorwort ist meist über den Inhalt der Ausgabe, aber manchmal gibt es auch Themen die mir unter den Nägeln brennen, die ich dann aber bewusst abmildere, um den Lesecharakter der Zeitung nicht negativ zu beeinträchtigen.

Immer wieder mache ich mir Gedanken über die Pflege:
„Warum arbeite ich gerne in diesem Beruf?“
„Warum ist die Altenpflege in der Öffentlichkeit so negativ behaftet?“
„Warum finden sich immer weniger Menschen, die den Beruf ausüben möchten?“
„Warum behandelt die Politik die Altenpflege so stiefmütterlich?“

Es sind viele Fragen, die ich mir in den letzte Jahren immer wieder gestellt habe. Ich glaube die Antworten sind recht einfach.

Zum einen liegt es daran, dass sich keiner mit dem Alter und dem Alt sein, identifizieren möchte, denn es bedeutet schwach und hilfsbedürftig zu werden und auf Hilfe anderer angewiesen zu werden. Davor haben die meisten Menschen Angst. Aber keiner, der je mit alten Menschen gearbeitet hat, ist im Stande zu erkennen, wie dankbar und gewinnbringend diese Arbeit sein kann.
Man kann auch sich eher, wenn man in diesem Beruf arbeitet, in alte Menschen hineinversetzten.

Aber wissen Sie was ich sehe, wenn ich durch die Wohnbereichen gehe, was übrigens jeder sehen sollte, ich sehe menschliche Liebe, sehe die Jugend in den Augen der Senioren, ich sehe die jungen freudigen Menschen, die Sie einmal waren, ich sehe Freude und Traurigkeit, sehe Mitleid und Schönheit, eine andere Schönheit nicht die äußerlich, oberflächige Schönheit, eine Schönheit die viel tiefer liegt.
Der Mensch der in ein Pflegeheim kommt und nur Elend und Traurigkeit sieht, ist möglicherweise selbst zu traurig um das Leben zu erkennen
, das sich hier abspielt.

Wir alle streben nach Liebe und Anerkennung in Familie und Beruf.
Die Hoffnung ist es aber
, was uns antreibt und das Glück das wir erhalten. So ist es überall wo Menschen sind, auch bei uns im Pflegeheim.

Bilden Sie sich nun Ihre eigene Antwort für die vielen Warum´s, die ich mir immer wieder stelle.

 

Bibelworte

Ein teurer Fehler

Der 12-jährige Frank wuchs mit drei Geschwistern in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Die Mutter, vom Vater sitzengelassen, versuchte die Haushaltskasse mit Putzarbeiten in der Nachbarschaft aufzubessern, um hie und da den Kindern kleinere Ausflüge finanzieren zu können. bw18112017001Manchmal träumten sie von der Welt der Schönen und Reichen – und jeden Freitag spielten sie mit einem Tipp Lotto und hofften, ihrem großen Glück so näher zu kommen. Frank gab d...en Schein immer auf dem Nachhauseweg von der Schule an der Zahlstelle ab und nahm die Quittung in Empfang. Und welch Wunder, eines Samstages geschah das schier Unglaubliche: Fünf richtige
Zahlen mit passender Zusatzzahl! Nur der Lottoschein, der war und blieb verschwunden. Das Geld konnte nicht ausgezahlt werden…
Noch vierzig Jahre später stehen Frank Schreck und Entsetzen ins Gesicht geschrieben, wenn er an dieses Erlebnis denkt. Bei jeder Familienfeier muss er diese Geschichte erzählen, wie er seiner Mutter die Nachricht überbringen und ihr mitteilen musste, dass durch seine Unachtsamkeit so kurz vor dem Ziel alle Träume wie Seifenblasen zerplatzt waren.
Frank hatte damals mit einem großen Donnerwetter gerechnet, doch die Mutter schloss ihn tröstend in die Arme und meinte nur: „Es ist, wie es ist. Lass uns nun das Beste daraus machen.“
Fehler sind die besten Lehrermeister. Wer sich für seine Irrtümer geißelt, verliert die Kraft, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Nur wer seine Fehler annimmt, der kommt im Leben voran.

Quelle: www.bibel-fürs-leben.de

 

Über dem Breuberg

Rundflüge mit der Junkers 52

ju52junkers22102017007Durch die gute Erhaltung der Jahr- hunderten alten Burganlage und ihrer hervorragende geografische Ausrichtung ist unsere Burg Breuberg immer wieder Ziel von Ausflügen, filmischen Kulissen oder auch von Rundflügen aus dem Rhein-Main Gebiet.
Aber im August wurde ein besonderes Objekt über Breuberg entdeckt, eine Junkers Ju 52/3, landläufig als Tante JU bekannt. Die einmotorige Maschine (Später dreimotorig) hatte ihren Erstflug im Jahre 1932 und wurde von Lufthansa in Betrieb genommen. Es war eins der wichtigsten Flugzeuge in der deutschju52junkers22102017004-europäischen Luftfahrtgeschichte und bildete vor allem in den 30er Jahren das Rückgrat der Lufthansa. Sie wurde eingesetzt von Norwegen bis Südamerika. Damals bot sie ihren Passagieren eine bis dahin nicht gekannte Bequemlichkeit. Ein Zeitzeuge aus Breuberg sagte mir
dass er die Maschine schon an seinem unverkennbaren Motorgeräusch erkannt hat. Nach meiner Recherche wurden in dieser Zeit Rundflüge von Egelsbach aus, für interessierte Kunden angeboten. Lufthansa hat diese Maschinen restauriert um für Jedermann die Deutsche Luftfahrtgeschichte live erlebbar zu machen. 

Quelle: technikmuseum-dessau.de, wikipedia.de, Bildstelle Odenwald

 

Danke für die Treue!

Ursula Balonier: 22 Jahre im Dienst des alten Menschen

ub02112017001Nach 22 Jahren im Dienst des alten Menschen, wurde Frau Ursula Balonier im Seniorenheim „Landhaus am Weinberg“ zum Erreichen des Rentenalters geehrt. Mit einer kleinen Laudatio überreichte Pflegedienstleiter Roland Scheuermann ein Präsent mit einem Blumengruß vom Landhaus. Als Frau Balonier sich 1995 für die Stelle als Altenpflegehelferin bewarb, war sie sich nicht sicher, ob sie der Arbeit mit dem alten Menschen gewachsen wäre. Schnell war klar, dass es genau die richtige Entscheidung war, sie hatte die alten Menschen, aber auch die Senioren sie, liebgewonnen. Frau Balonier kennt das Landhaus am Weinberg, als es noch in der Weinbergstrasse war, sie hat den damaligen Umzug im Jahre 1998 noch mit gestaltet. Im Nachtdienst, in dem sie, in den letzten Jahren beschäftigt war, hat sie sich viel Respekt und Anerkennung erarbeitet. Wir und die Senioren, freuen uns, dass sie uns noch eine Weile erhalten bleibt. 

 

Igelburg Mossautal

Wer ihn kennt, muss ihn einfach gern haben, obwohl er uns Menschen lieber aus dem Wege geht. Er ist ein lichtscheuer Geselle, der nachts sein Unwesen treibt und den Tag,  müde von der igelburg mossautal 28112017001nächtlichen Jagd, lieber verschläft. Es sei denn, er ist krank oder hat Hunger wie ein Wolf. Dann  verlässt er auch tagsüber seinen gut versteckten Unterschlupf und sucht die Nähe  tierfreundlicher Menschen in der Hoffnung, bei ihnen Hilfe und vorübergehende Unterkunft zu finden. Die Rede ist von, dem Igel. Er ist ein Insektenfresser,  über das gesamte Europa verbreitet und eines der ältesten noch lebenden Säugetiere. Er lebt seit dem Tertiär und damit rund 60 Millionen Jahre auf unserer Erde.  Die Natur hat  ihn mit allem ausgestattet, was er zum Überleben braucht: Einen ausgeprägten Geruchs- und Hörsinn, einer nacht- und dämmerungsaktiven Lebensweise, einem Winterschlaf, in dem er von seinen Fettreserven zehrt, sowie  einer perfekten Abwehrhaltung gegenüber seinen Feinden. Droht Gefahr, rollt er sich blitzschnell ein und hält sich so, hermetisch abgesichert,  mit spitzen Stacheln seine Gegner vom Leibe. Was vor der Zeit des Menschen über Millionen von Jahren so perfekt funktionierte, stellt heute die größte Gefahr für ihn dar. Durch die Ausbreitung des Menschen und die Technisierung,  werden sein Lebensraum und seine Reviere immer kleiner, Futterquellen weniger und die Nahrung einseitiger.  Er leidet unter unserem Fortschritt und bezahlt dafür häufig mit seinem Leben.

Bei Igelfunden rufen Sie bitte umgehend an unter 06061 - 967 941!
(Bitte ggf. auf den AB sprechen!)

www.igelburg-mossautal.de

Quelle: igelburg-mossautal.de, wikipedia.de

 

Herzlichen Glückwunsch

Dilek Ongun hält Examen in der Hand

do07112017001Mit Freude überreichte Pflegedienstleitung Ewa Scheuermann einen Blumen- gruß Frau Dilek Ongun zum Erreichen des Altenpflegeexamens. Frau Ongun war durch das Freiwillige Soziale Jahr in das Landhaus gekommen. Zunächst war ihr Ziel nach dem Jahr ein Architektur Studium zu beginnen. Durch die Liebe zur Arbeit in der Pflege mit alten Menschen, entschied sie sich aber, zur Freude von Kollegen und Senioren zur Ausbildung in der Altenpflege. Ihre schulische Ausbildung erfolgte im Max Q Institut in Frankfurt. Max Q ist eine private, unabhängige Schule, die neben der Altenpflege und Altenpflegehelferausbildung auch zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten anbietet. 

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