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Archiv der Seniorenzeitungen
Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Osterausgabe 2009          1/3

Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg

Themen:   . Bibelworte . Fassnachtstreiben . Aus unserer Nähe .
                
Verwandtschaft in der Pazifik . Der Gickel .

Spätlese 3/2008

Spätlese 2/2009

Vorwort

Aus dem Inhalt

Von Roland Scheuermann

vor

Vorwortbild erstellt bei Firma Paul Hartmann AG im Elsass

Die Erfindung des Telefons
Eine für mich bewegende Geschichte ist die Erfindung des Telefons. Verschiedene Erfinder hatten bereits ähnliche Geräte entwickelt aber noch keines, dass für eine Massenproduktion ausgelegt gewesen wäre. Erst ein Wettlauf zwischen dem idealistischen Taubstummenlehrer Alexander Graham Bell und dem Wester Union Mitarbeiter Elisha Grey brachte den Durchbruch. Bell´s Motivation war aber nicht nur idealistisch begründet, sondern durch seine Liebe zu einer taubstummen Schülerin, wurde sie bestärkt. Denn ihr Vater, ein Millionär, finanzierte seine Forschung und die Hand seiner Tochter hatte er Bell bei einem Erfolg in Aussicht gestellt. Der Erfinder war also doppelt motiviert.

Diabetes Mellitus
Längst hat Volkskrankheit Diabetes durch neuartige Behandlungsmethoden und Eigentherapien seinen Schrecken verloren. Dennoch ist die Diagnose Diabetes bei jungen Menschen, krankheitsbedingt Diabetes Typ1, eine lebenseinschneidente Veränderung. Der Typ2 Diabetes, der meist durch Verschleiß der Bauchspeicheldrüse im Alter auftritt, ist oft durch neuartige Medikamente oder einem speziellen Ernährungsplan in den Griff zu bekommen. In der Forschung sind bereits Nasensprays mit dem wichtigen Hormon Insulin in der Erprobungsphase, das die tägliche Spritze ersetzen soll. Ein weiterer Schritt also für mehr Lebensqualität bei Diabetes.

Ägypten zu Gast im Landhaus
Der erste gemeinsame Urlaub mit meiner Frau nach der Hochzeit, sollte ein ruhiger Badeurlaub in Ägypten werden. Doch wir beide merkten schnell, dass wir überhaupt nicht geschaffen waren, stundenlang in der sengenden Sonne zu liegen und so buchten wir einen Ausflug nach Luxor. Das Tal der Könige und die Tempelanlagen haben uns dann so begeistert, dass uns die 10 stündige Busfahrt nach Kairo nicht abschreckte, um das Nationalmuseum und die Pyramiden zu sehen.Es war ein sehr schöner und interessanter Badeurlaub, doch auch sehr anstrengend. Wenn das Ziel noch einmal Ägypten heißen sollte, würde ich eine Nilkreuzfahrt empfehlen. Hierbei kann der Reisende viel vom Land erleben, als in einer Anlage und zum Baden kommt der Reisende auch.

Deutsche Filmklassiker
Früher habe ich sie geliebt, denn sie waren das Highlight des Fernsehprogramms in meiner Kindheit, die deutschen Filmklassiker. Von der Feuerzangenbowle bis zu Winnetou. Es waren meine Helden der Siebziger und ich denke auch es waren Helden ihrer Zeit. Schade, dass es solche karismatschen Stars nicht mehr gibt wie Hans Albers mit seinen kristallblauen Augen oder Gerd Fröbe als Bösewicht.Die Menschen gingen nur wegen dieser Stars ins Kino. Sie waren Idol, Vorbild und Leitfigur. Leider gibt es in Deutschland kaum noch solche Stars. Die Chefredakteurin der Illustrierten „Bunte“ stellte fest, dass Deutschland gute Schauspieler zu bieten hat, doch kaum Stars. In den USA hingegen gibt es viele Stars. Sie präsentieren sich auf dem roten Teppich, geben stundenlang Autogramme, sind einfach für Ihre Anhänger da. In Deutschland ist so ein Verhalten anscheinend verpönt.

Bibelworte

Was ist Glück und was ist Unglück

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.
Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte
Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt
worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab
einige ausgefranste Ecken.... Genau gesagt, an einigen
Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.
Die Leute starrten ihn an: wie kann er behaupten, sein
Herz sei schöner, dachten sie?

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz,
sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen",
sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines
ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben
und Tränen."

"Ja", sagte der alte Mann, deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde... und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.
Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit
die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

Quelle: www.Lichtkreis.at

Herzlich Willkommen

Hermine Rabel  05.11.08                             

Margarete Recktenwald 17.11.08

Hannelore Göpfert 10.12.08                         Frankfurt am Main

Margarete Schäfer 16.12.08                         Höchst im Odenwald

Elisabeth Weber  06.01.09

Maria Gieß   07.01.09                                  Frankfurt am Main

Edgar Bütow  08.01.09                                Höchst im Odenwald

Horst Löwer  26.01.09                                 Breuberg/ Hainstadt

Anna Müller  29.01.09                                 Höchst im Odenwald

Minna Malchus  16.02.09                            Egelsbach (Offenbach)

Olga Nessler 17.02.09

Magdalene Wohnsiedler 23.02.09                

Helene Lindemann 27.02.09                        Mömlingen (Bayern)

Fassnachtstreiben

Die Bewohner feiern Fasching

Humpa, Humpa, Täterä … klang es Faschingssamstag im Landhaus am Weinberg. Die Heimbewohner feierten zusammen mit Ihren Angehörigen und den anwesenden Mitarbeitern des Hauses Fassnacht. Bei Kaffee und Krebbel gab es lustige Stimmungsmusik von Oskar Klug. Julia Scheuermann zeigte beim  Zwischenprogramm Ihre Prüfungskür der Ballettschule. Sie erntete dafür regen Applaus von allen Anwesenden. Dann wurde das Tanzbein geschwungen und Urlaubsgast Frau Hoffmann eröffnete den Tanz und um 15.00 Uhr wurde die traditionelle Polonäse gestartet, mit Julia Scheuermann an der Spitze. Gerne feiern die Senioren Fassnacht, denn im Odenwald sind die Närrischen Aktivitäten besonders groß und auch im übrigen Rhein-Maingebiet wird immer gut gefeiert. Noch vor einer Woche waren die Mitarbeiter gemeinsam in Bruchschlag bei der diesjährigen Frauenfassnachtssitzung. Es war ein lustige, närrischer Nachmittag, bei dem alle großen Spaß hatte.

Aus unserer Nähe

Das Siegerdorf heisst Rai-Breitenbach

Rai-Breitenbach. „Gemeinsam sind wir stark“: Unter diesem Motto hat sich Rai-Breitenbach dieser Tage der Bewertungskommission des Landeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ präsentiert – und gewonnen. Wie am Samstag im Lokalteil Darmstadt-Dieburg des ECHO berichtet, wurde der Breuberger Stadtteil Erster in der Gruppe südhessischer Dörfer, die bereits eine Dorferneuerung durchlaufen haben. Aus fünf Landkreisen hatten sich insgesamt 21 Ortschaften beteiligt. Den zweiten Platz teilen sich Hergershausen und Ueberau (Landkreis Darmstadt-Dieburg). Im nächten Jahr geht es in die nächste Runde, da kommt es zum Hessischen Landesentscheit.

Verwandtschaft im Südpazifik

Mikronesien, Deutsche Wurzeln in Liekip

Auf Mikronesien heißen Kinder Fritz, Wilma oder Rosi. Doch so verwunderlich ist das ganze gar nicht, schließlich haben sie alle deutsche Wurzeln, denn der deutsche Walfänger Adolf Capelle setzte sich hierhin ab. Mehr als 13 000 km entfernt von Deutschland liegt Mikronesien. Das Inselatoll besteht aus 2000 kleinen Inseln und eine davon heißt Liekip. George Eduard Capelle (geb.1838 in Mainholz bei Gifhorn Provinz Hannover). Er und sein Freund De Bruhm wollten sich hier ansiedeln und so kauften sie dem König die Insel im Tausch gegen Waffen ab. Capelle und De Bruhm machten gute Geschäfte mit Kokosöl, sie gründeten Familien mit den Einheimischen in Liekip. Heute würden die Nachkommen gerne ihre Verwandtschaft in Deutschland kennenlernen.

Der Gickel

Beitrag von Dietrich Sabrowski

Mir hatte en Gickel, ein Prachtexemplar!
Der Fehler nur von dem Mistvieh war,
dass der hat alles wie wild bepickt,
nur net die Henne – da hat er sich gedrickt!
War der ständig im Angriff gewese:
Uff Kinner, un sonst alles unner em Meter
Hat er sich gestrirzt mit em Riesengezeter!
Mei Mutter, fast täglich se hat lametiert,
schlacht mer den Gickel, eh ebbes passiert!

De Gickel schlachte? Des kann ich nie,
so sechte de Opa, ich häng an dem Vieh!
Mir hat der aach noch nie was gemacht,
des habt Ihr euch alles nur ausgedacht!
Ich jedenfalls mach den net tot,
der frisst bei mir nochs Gnadenbrot.


E paar Woche später, ich waas es wie heut,
Altweibersommer wars, so um die Zeit,
da sächt unsern Opa, ach was solls,
bei dem schönen Wetter hack ich mei Holz.
En Tag wars wie aus dem Bilderbuch,
wärs Ostern gewesen, mer hätte Eier gesucht!
De Opa schwingt die Axt, kraftvoll und laut
Un trug owwerum nix als die Haut.

De Gickel, der angeblich koam was dut,
sitzt in der Ecle und is ausgeruht.
Uff aamal, im Hof a mords Gekrisch,
de Gickel mecht Sturzflug ganz fürchterlich;
de Korpus vom Opa hat der im Visier,
is net mer zu bremse – des brave Tier
un hat mein Opa, ganz ohne Frage
hinnerlistichst zugeschlage!
In de Buckel hat er gepickt un gekrallt,
em Opa sein Schrei hat weit geschallt!
Er tritt nach em Gickel: nu kriehste de Rest,
doch trifft nur das Hackholz; des steht fest!
Am Siedepunkt angelangt war sein Zorn,
ergreift des Vieh im Nu von Vorn,
schwingt die Axt, ein Gacker, ein Schrei,
schon war der ganze Spuk vorbei!

So schnell war noch nie en Gickel am Herd,
       genüsslich hawwe mir den verzehrt!

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