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Anregungen, Wünsche, Grüsse

Seniorenzeitung Ostern 2017      1/3

Seniorenresidenz 
Landhaus am Weinberg

Themen: Fledermausturm . Weihnachtszeit .
               
Ausbildungsmesse

Spätlese 3/2016

Spätlese 2/2017

Vorwort

Die Reformation

Von Roland Scheuermann

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Martin Luther gilt als der große Reformator, dennoch kann er nicht die ganze westliche Welt reformiert haben, er hat aber den Anstoß dazu gegeben. Zu Anfang wollte er wohl nur auf gewisse Misstände aufmerksam machen, dann die Katholische Kirche reformieren. Die Spaltung der Kirche war aber sicherlich nicht sein Ziel. Das schreibt die freie Enzyklopädie Wikipedia über die Reformation:

Die Reformation wurde in Deutschland überwiegend von Martin Luther, in der Schweiz von Huldrych Zwingli und Johannes Calvin angestoßen. Ihr Beginn wird allgemein auf 1517 datiert, als Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben soll, aber ihre Ursachen und Vorläufer reichen weiter zurück. Als Abschluss wird allgemein der Westfälische Frieden von 1648 betrachtet.

Anfänglich war die Bewegung ein Versuch, die römisch-katholische Kirche zu reformieren. Viele Katholiken in West- und Mitteleuropa waren beunruhigt durch das, was sie als falsche Lehren und Missbrauch innerhalb der Kirche ansahen, besonders in Bezug auf die Ablassbriefe. Ein weiterer Kritikpunkt war die Käuflichkeit kirchlicher Ämter, die den gesamten Klerus in den Verdacht der Korruption brachte.

Die Reformbewegung spaltete sich aufgrund unterschiedlicher Lehren in verschiedene protestantische Kirchen auf. Die wichtigsten Konfessionen, die aus der Reformation hervorgingen, sind die Lutheraner und die Reformierten (darunter Calvinisten, Zwinglianer und Presbyterianer). Hinzu kommen die radikal-reformatorischen Täufer. In Ländern außerhalb Deutschlands verlief die Reformation zum Teil ganz anders. So entstand in England der Anglikanismus und in Teilen Osteuropas der Unitarismus. In Ländern, die der römischen Kirche treu blieben, kamen manche Anliegen der Reformation in der Gegenreformation und der katholischen Reform zum Ausdruck.

Was wäre wohl gewesen, wenn die Kirchenverantwortlichen von damals, die einschneidenden Veränderungen vorausgeahnt hätten oder wenn es Martin Luther nicht gegeben hätte? Wir werden es nicht erfahren.

Quelle: Wikipedia.de

 

Bibelworte

Die alte Frau und die Zwiebel

Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen. Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte elf26022017001nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie eine riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.
Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."
Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.

 

Quelle: www.k-l-j.de

In Gedenken an Wilhelm Lautenschläger

 

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Aus unserer Nähe

Der Fledermausturm

fl08062016004Fledermäuse sollen es leichter haben. Deshalb haben Naturschützer bei Rai-Breitenbach einen Fledermausturm errichtet, in dem die Tiere ihre Wochenstuben einrichten und von den Nabu-Fachleuten beobachtet werden können. Bernhard Saul hatte die Idee mit dem Holzturm für Fledermäuse. Jetzt ist das Projekt fertiggestellt und der Vorsitzende der Nabu-Ortsgruppe Breuberg berichtete vor Ort: „Die Idee kam mir, als mich 2011 Thorsten Rudolph, den Leiter des Baumamtes anrief, und fragte, ob wir nicht Verwendung für die am Breuberg stehende verzinkte Aussichtsplattform hätten.“ Thorsten Rudolph habe spontan zugesagt und die Plattform vom Bauhof an den heutigen Standort im Biotop zwischen Rai-Breitenbach und Rosenbach bringen lassen. Als Plattform alleine sei sie aber „nicht so der Brüller“ gewesen, erklärt der Naturschützer. Es gibt über 900 Fledermausarten weltweit. Um nachts zu navigieren, geben Fledermäuse bis zu 200 Mal in der Sekunde Ultraschalllaute von sich. Die Schallwellen, die dadurch entstehen, werden von Objekten und am besten natürlich von Beutetieren wie Insekten zurückgeworfen. So weiß die fl08062016005Fledermaus ganz genau, wo sie sich, und wo sich ihre Beute aufhält. Eine Fledermaus kann übrigens innerhalb einer Stunde 1.200 Insekten verdrücken. Wie Bären, fressen sich auch Fledermäuse Fettvorräte an. Sie werden benötigt, um beim Aufwachen die „Betriebstemperatur“ wieder zu erreichen, also die normale Körpertemperatur. Diese sinkt während des Winterschlafs stark ab und liegt nur knapp über der Umgebungstemperatur (in frostfreien Höhlen). Meist kuscheln sich die Tiere in ihren Wohnstuben eng aneinander, damit sie so wenig Energie wie möglich verbrauchen.

Naturschutzbund Breuberg e.V.

Quelle: Darmstädter Echo

 

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Besinnlicher Advent

Weihnachtszeit im Landhaus am Weinberg

adm30122016002Bereits im Oktober möchten uns die Medien und der Einzelhandel, in Weihnachtsstimmung versetze.
Im Fernsehen laufen die ersten Werbeblöcke für Geschenkprodukte und Vorschläge, wie wir die schönste Zeit des Jahres zu gestalten haben. ImNovember fangen die Mütter an, mit ihren Kindern Fensterschmuck und Weihnachtsdekoration zu basteln. Es wird die Weihnachtsbeleuchtung aus dem Keller geholt, um für Lichterglanz an Fenstern und Garten zu sorgen. In den Adventstagen zieht ein lieblicher Zimtgeruch durch alle Räumlichkeiten, es wird Weihnachtsgebäck gebacken. Auch bei uns in der Küche werden Weihnachtskuchen gebacken und im Beschäftigungsbereich bereitet Gabi Parthon mit den Senioren das Ofenblech für Spritzgebackenes adm30122016008vor.Für unsere Mömlinger Bewohner im Haus, kam im Advent der Bürgermeister Siegfried Scholka. Er beschenkte die Senioren mit allerlei Süßigkeiten und verbrachte mit ihnen einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.Am dritten Adevent stieg unser große Adventsfeier, „Der Adventsmarkt“. Alle Angehörigen und Freunde waren dazu eingeladen und kamen auch reichlich in das Landhaus zum Feiern. Im Foyer beim Kuchenbuffet, sowie in der Cafeteria, hatten Familienangehörige. Hier werden sie mit Weihnachtsklängen umschmeichelt. In den weihnachtlich geschmückten Ständen im Hofeingang, gab es Spezialitäten aus eigener Herstellung wie: adm30122016006Pflaumenmuß, Quitten- und Apfelgelee, Kochkäses sowie Spritz- und Buttergebackenes. Allgemein geht der Trend wieder in Richtung eigene Herstellung. Was der hungrige Kenner auch am Geschmack erkennt. Der Kochkäse ist im Odenwald ein Traditionsgericht und es gibt ihn in verschiedenen Variationen. Im s´Schnapshäusche, Gasthaus zum Löwen oder im Sophienhof wird er auch auf der Vesperkarte angeboten. Der beliebte Glühwein, kommt ursprünglich aus der Antike und hieß damals „Conditum Paradoxum“. Möglicherweise waren es die Römer, die ihn als erstes in der heutigen Form getrunken haben. Montags nach dem Adventsmarkt luden, der Katholische Pfarrer Josef Schachner und der evangelische Pfarrer Michael Weber zum gemeinsamen DSCN3303ddÖkumenischen Gottesdienst ein. Neben den gläubigen Senioren im Haus, nehmen auch immer wieder Kirchenmitglieder aus den benachbarten Ortsteilen an der Messe teil. Der Höhepunkt war das gemeinsame Abendmahl. Ein Besuch gab es auch von unserem Hainstädter Kindergarten „Spatzenland“. Die Kinder und Betreuer trafen sich in der Cafeteria und sangen mit den Senioren gemeinsam Weihnachtslieder. Die Spatzenlandkinder haben ein neu renoviertes Gebäude, und als Besonderheit eine Rutsche, die direkt vom ersten Stock in den Garten verläuft. Sie ist eine Notrutsche und auch als Spielzeug für die Kinder PC200705gedacht. Wir bedanken uns bei Frau Holz und ihren Kollegen, die sich mit den Kleinen sehr viel Mühe geben. Der Heiligabend ist für uns und die Senioren, in dieser, auch turbulenten Zeit, ein ruhiger und besinnlicher Ausklang der Weihnachtszeit. Gemeinsam, mit ihren Familienangehörigen, begrüßten wir das Christkind am Nachmittag. Das Christkind wurde begleitet von den Hainstädter Konfirmanden. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und besonders bei Lexa Wolf, die den Senioren, an diesem Nachmittag, viel Freude bereitet hat. Mit den kommenden Feiertagen, verbrachten die Bewohner noch schöne Tage mit Kindern und Enkelkindern.

 

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Altenpflegemesse

Wir präsentieren uns mit eigenem Stand

am24022017003Im Pflegebereich sind wir immer wieder auf der Suche nach jungen Menschen, die eine Ausbildung im Pflegebereich anstreben. Im November lud die Volksbank Odenwald, in ihrem großzügig gehaltenem Gebäude in Reinheim, zur Ausbildungsmesse ein. Viele verschiedene Institutionen werden um Auszubildende, wie Polizei, Zoll,Bundeswehr, Baufirmen, Gartengestaltung, Die ansässige Industrie und das Gesundheitswesen, dem wir auch angehören. Die interessierten Schüler kommen aus dem ganzen Odenwald. Buslinien fahren den ganzen Tag von den verschiedenen Schulen ab, um so viele Besucher wie möglich nach am24022017002Reinheim zu bringen. Den Jugendlichen werden die Aufgaben im Beruf erklärt, welche Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten es gibt und welche Anforderungen die Ausbildung mit sich führt. Sehr wichtig sind auch die Gespräche mit Ausbildungs- und Lehrkräften. Gute Kontakte werden geknüpft und es gibt einen regen Erfahrungsaustausch, der für den Alltag sehr wichtig ist.

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